Toll, hatte gerade geschrieben und dann geht der PC aus, weil ihm zu warm wurde.
Aber ein Gutes hat das:
Ich fasse mich nun kürzer
TTL:
Der Blitz "schaut durchs Objektiv"
analysiert das Motiv
vergleicht dies mit der Motivdatenbank auf dem Chip der Kamera
stellt dementsprechend die Blitzintensität ein
Der Bediener kann nur mit +/- zusätlich zu dem, was der Blitz eigenständig findet, etwas Saft hinzugeben oder abziehen.
TTL funktioniert dann konstant gut, wenn:
- das Motiv sich nicht bewegt
- der Fotograf sich nicht bewegt
Dann kann man (vielleicht) sicher sein, dass immer die gleiche Belichtung rauskommt.
[Vertun kann sich die Kamera dann immer noch]
In allen anderen Fällen ist man der Motivdatenbank der Kamera gnadenlos ausgeliefert.
Und die basiert auf Eingebungen der japanischen Ingenieure, teilweise von vor 10 Jahren.
TTL ist gut für:
- Schnappschüsse
- Alltagsfotos
- wenn's schnell gehen muss
- wenn man faul ist
- wenn man nicht denken will
Kontrolle hat man (fast) keine.
Manuelles Blitzen:
Ich bin sicherlich subjektiv, aber:
Wer seine Kamera im M-Modus betreibt, der sollte auch im M-Modus blitzen.
Vorteile:
- die Belichtung ist immer gleich
- man lernt besser mit den Konstanten umzugehen
- zuverlässige, reproduzierbare Ergebnisse
Nachteile:
- es dauert länger, wenn man extrem oft Standpunkt/Motiv wechselt
Summa summarum:
Wie Fraenzel es gesagt hat: Manuell blitzen ist das Beste, was man seiner DSLR geben kann, um noch mehr gestalterischen Einfluss über seine Motive zu bekommen.



Zitieren