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Thema: Digitales (Ultra-)Großformat

  1. #81
    Hardcore-Poster Avatar von CsF
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    Zitat Zitat von CsF Beitrag anzeigen
    Wow

    Jetzt verstehe ich, warum das Großformat heißt - weil damit alles so klein aussieht.


    Wenn mir mal so ein Glasbrocken in die Hand fallen sollte, muss ich auch mal so eine Kamera bauen.

    Es ist passiert!
    Ich bekam ein Epidon für den unschlagbaren Preis von nix.
    Allerdings ist es in eher miserablem Zustand mit Pilz und co. Da muss ich was machen.

    _DSC09799.jpg

    Können die "erfahrenen" Epidon-user mir ihre herausgefundenen Eckdaten geben? Bis zu welchem Format seid ihr gegangen? Ich überlege das Format vielleicht so zu begrenzen, dass ich irgendwo zwischen 30 und 35mm Äquivalent rauskomme. Das ist der Bereich, in dem mich Freistellung immer am meisten begeistert. Oder sollte ich lieber auf weiter gehen? Da wären eure Erfahrungswerte echt goldwert!

    edit:
    Ich sehe gerade, dass es locker 50cm Bildkreis ausleuchtet... Mehr kann ich mit dem Karton gerade nicht verifizieren.
    Also vielleicht auf 48x36cm gehen und ein 0,25/29 bauen? Das sind so schöne Zahlen...

  2. 6 Benutzer sagen "Danke", CsF :


  3. #82
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    Schau mal, weiter vorne in diesem Thread habe ich einige Bilder mit dem Epidon 3.6/420 gezeigt und hier findest Du noch mehr davon: https://www.flickr.com/photos/128139...7720297189667/

    Das ist alles auf ein Format von 40x40cm fotografiert. Damit ist man aber dann auch ziemlich am Limit mit diesem Objektiv - die Ecken zeigen schon recht deutlichen Helligkeitsabfall.

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", Helge :


  5. #83
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    Zitat Zitat von Helge Beitrag anzeigen
    Das ist alles auf ein Format von 40x40cm fotografiert. Damit ist man aber dann auch ziemlich am Limit mit diesem Objektiv - die Ecken zeigen schon recht deutlichen Helligkeitsabfall.

    Mir kommt bei dem regen Interesse hier, und aufgrund div. Fragen im grad noch mal durchgelesenen thread, ein sachdienlicher Hinweis in den Sinn.
    Nämlich der Ankauf eines kleinen Büchleins wie z.B das Plaubel GF-Kamera Handbuch:
    https://www.lindemanns.de/shop/fotob...tfotogafie.php

    Im Großformat wurde damals viel gelernt und anschließend viel gewußt, da mußte man nicht viel Rumpröbeln oder -rätseln.
    Der Kunde will z.B. das Bild von seiner Strativari im Maßstab 1:1 augenrichtig aufhängen; dazu braucht er xx Betrachtungsabstand, und ich brauche dann, mit klassischem 18x24cm Negativformat und 5-facher Vergrößerung, die Brennweite F, muß den Balgenauszug auf xx voreinstellen (Abstand Filmebene/Objektivebene), wobei das arschteure Objekt selbst in Entfernung XX (Abstand Objektivmitte bis zur Geige) zu plazieren wäre.
    Kurzer Glupsch auf die Mattscheibe, kurz nachjustiert, und Knips!

    In solchen (Hand)- Büchern sind alle Formeln drin, und basierend auf dem Strahlensatz läßt sich alles, also wirklich alles ausrechnen.
    Interessanter aber finde ich, wie sich das optische Verständnis entwickelt, wenn man sich damit ein wenig beschäftigt. Genau das hatte hier auch ein GF-Einsteiger so geschildert.

  6. #84
    Fleissiger Poster
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    Cool

    Für Buchverweigerer kann ich gerne mal ein paar Grundsätze für simple Optiken (wie hier genutzt) anfügen.

    Brennweite heißt Brennweite, weil der Fokus (Brennpunkt) genau der BW in mm entspricht.
    Soll der Abbildungsmaßstab vergrößert werden, müssen die o.g. Abstände Film-oder Sensorebene, Entfernung zum Objektiv, und Entfernung zum Objekt verändert werden. Bei der GF-Kamera ganz einfach über den Balgenauszug..

    Ein 500er (etwa die Normalbrennweite für meine 30x40cm Kameras) wird also für Scharf auf Unendlich einen Balgenauszug (Entfernung Objektivebene zur Filmebene) von etwa 500mm erfordern.

    Im GF ist die Objektivebene i.d.R. die Objektivstandarte; ein Epidon oder alte lange Brennweiten werden aber i.d.R. nicht IN, sondern vor die Standarte geschraubt, s. #6, die Kamera von Uchris: https://www.digicamclub.de/showthrea...l=1#post310037
    Somit kann der Auszug(Balgen) etwas kürzer werden, oder etwas Auszugsverlängerung (Kiste) gewonnen werden.

    Für den Maßstab 1:1 gilt eine Besonderheit:
    Die Entfernung Filmebene /Objektivebene, sowie die Entfernung Objektivebene/Motivebene beträgt jeweils das Doppelte der Brennweite.

    Einen Zollstock mit 40cm bekomme ich also ohne zu fuchteln grob scharf, wenn ich ihn, mit meinem 500er, genau 160cm von der Mattscheibe entfernt hinstelle, und die Optik ca auf 80cm positioniere. Die Optik ggf. etwas nachjustieren, Fokus sitzt.

    Jede weitere Maßstabsänderung um Faktor 1, also sagen wir mal nicht maßstabsgtreu 1:1, sondern jetzt 2-fache Vergrößerung, verlängert den Auszug um eine Brennweite. Blöderweise verkürzt sich dabei zugleich die Entfernung Objektiv/Objekt; wer jetzt keine Räder unter der Kamera hat, wird sich den Wolf hinundherschieben bis es endlich scharf ist UND der Maßstab noch stimmt. Oder man schaut mal im Buch nach, da gibts ja so Formeln. :-)

    Ich hoffe, das hülft dem Eigenbauer, auch bei der Planung seines Ungetüms.

  7. #85
    Fleissiger Poster
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    Zitat Zitat von uchris Beitrag anzeigen

    Deine Idee mit dem Tilten/Shiften ist auch interessant. ...Man müsste dann aber auch das abfotografierende Objektiv mit tilten, oder für die entsprechende Tiefenschärfe es sehr weit abblenden.

    Wenn ich Dein Projekt richtig verstanden habe, fotografierst Du die Projektion eines Motives innerhalb der ULF-Kamera digital ab.

    Die Projektion hast Du bereits mit der damals angedachten Tiltfunktion (Schwenken / Neigen der Optik) perspektivisch korrigiert, und mit dem Shift, also dem Verschieben des Bildkreises innerhalb der Projektionsfläche, vertikal / horizontal ins Bild gerückt.

    Für ein Abbild der Projektion ohne persp. Verzerrungen aber steht die Digicam zwingend parallel zur Projektionsfläche. Wie bei einer Reprokamera :-)

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