...sorry barney, die Frage mit dem Ofen wäre natürlich besser an "sarasate" gerichtet. LG Jörn
...sorry barney, die Frage mit dem Ofen wäre natürlich besser an "sarasate" gerichtet. LG Jörn
Optical resin gum, English name is Canada Balsam, CAS 8007-47-4, used for adhesion of mineral, biological chip and optical glass, is a kind of chemical intermediates.
From Creative Animodel.
Habe festgestellt das bei meinem Vivitar Zoom 28 -200 3,5 -5,3 in der hinteren Linsengruppe eine Eintrübung besteht. Ist bei diesen Objektiven aus den 80igern noch Kanadabalsam verwendet worden oder schon anderes Zeug, das nicht mehr auseinander geht? Und gibt es noch jemand der mir etwas Kanadabalsam abgeben kann?
Hallo Henry,
hast du im Jahr 2026 noch etwas Kanadabalsam über?
Die Menge bei bei Kremer Pigmente ist zu groß...
Jo, sollte noch was da sein. Muss aber erst schrittweise erwärmt werden, damit es überhaupt in ein kleines Fläschchen oder Gefäß umgefüllt werden kann. Liegt halt schon recht lange in seinem damaligen, gelieferten Fläschchen von Kremer Pigmente.
Ich guck mal und melde mich deshalb nochmal.
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Hey, super, vielen Dank! Würde bei einem Kiron 28-210, 3.8-5,6 zum Einsatz kommen.
Interessanterweise scheint die Marke hier noch nicht erwähnt, die Suche hatte kein Ergebnis…
Eine Info am Rande zu diesem Faden.
In den 1960er Jahre wurden die ersten Objektive mit UV härtendem Glaskleber verkittet. Der war, gegenüber dem Canadabalsam, deutlich einfacher zu verarbeiten.
Es stellte sich dann aber heraus das der Kleber viel zu hart wurde und Spannungen im Glas sich lösten und es dann zu diesen regenbogenartigen Separationen führte.
Denke das jeder von uns solche Objektive kennt.
Heutige Glaskleber sind davon nicht mehr betroffen, sie lassen sich einfach verarbeiten, sie sind inzwischen auch recht preiswert und in kleinen Mengen zu kaufen.
Gegenüber dem alten C.B. ist es eine wahre Freude damit zu arbeiten. Der Kleber verfärbt sich nicht, die Linsen müssen nicht erwärmt werden und er härtet gleichmäßig aus. Das macht C.B. eben nicht, vor allem nicht bei großen und dicken Linsen. Die müssen genaugenommen in einem Ofen langsam runtergekühlt werden weil die Ränder sonst zu schnell auskühlen und es zu Rissen in der Verklebung kommen kann.
Linsen die mit dem UV härtenden Kleber gekittet wurden kann man auch voneinander trennen. Ihr braucht es gar nicht erst mit irgendwelchen Lösungsmitteln versuchen, das wird nichts, die Linsen müssen auf mindestens 150°C erwärmt werden, mitunter auch noch höher. Sehr langsam erwärmen und auch wieder abkühlen sonst knacken die Linsen in tausende kleine Stücke auseinander.
Objektive aus den 1970er und später sollten alle mit diesen Klebern gekittet worden sein.
Mitunter mag es die eine oder andere Klebung geben die mit etwas anderen verpappt wurde weil es ein besonderes Glas ist. Das ist aber eine absolute Ausnahme.
Inzwischen habe ich sehr viele Objektive mit diesem Klebern gekittet, besonders die Projektionsobjektive die z.T. durch die Hitze der Lampen in den Projektoren regelrecht gegrillt wurden.
Das geht wirklich schnell und einwandfrei.
Ebenso rette ich mit diesem Kleber historische Objektive. In den vielen Jahren ihrer Benutzung war dann doch mal ein Töffel dabei der das Objektiv mit Ethanol, Spiritus oder sogar Aceton gereinigt hat. Dummerweise löst sich das Canadabalsam sofort in Berührung mit diesem Flüssigkeiten auf und es bildet sich die bekannte Randkristallisation, mitunter kann sich auch die komplette Verkittung dadurch lösen.
Genauso sollte darauf geachtet werden das Lacke zum Schwärzen der Linsenränder kein Lösemittel enthalten welches das C.B. löst.
Daher ganz wichtig, alte Objektive niemals mit Ethanol reinigen.
Vielen Dank für die Infos.
Kannst Du uns bitte die genaue Bezeichnung des Klebers nennen und eventuell auch eine Bezugsquelle?
Welche UV Lichtquelle nutzt Du zum Aushärten?
Vielen Dank schon mal.
LG, Christian
Das würde ich auch sehr gerne wissen.
Welcher Kleber?
Ich hatte an Kanadabalsam gedacht, um eben halt neu kleben zu können, wenn es misslingt - theoretisch ist aber alles da,
um die Linsen zu fixieren, z.B. rechtwinklig geschliffene Aluklötze. Wenn man auch den erwähnten UV-Kleber getrennt bekommt, nähme ich den gerne.
Aber hat UV-Kleber kein "Verfallsdatum"?
Da das erwähnte Kiron, um 1985, dann wohl mit UV-härtendem Kleber geklebt wurde:
Graduelle Erwärmung der Linsengruppe im Gasofen? Stufe 1, warten bis Temperatur erreicht ist, Stufe 2, warten bis Temperatur erreicht ist, Stufe 3 etc...?
Mein Gasherd schafft wohl 180°.
Ich würde als Unterlage Schwämme für Lötkolben nehmen...?
Welches (vorgewärmte) Werkzeug zum trennen? Holzspatel?
Und sobald ich die Linsen auseinander bekommen hätte, würde ich sie nicht mehr anrühren wollen,
um sie auszuwischen. Welche Lösungsmittel käme dann in Frage?
Und schließlich:
Der Sommer naht! Wenn man Zeit hat, reicht nicht auch die Fensterbank?
Oder kriechen diese Kleber über mehrere Tage zu sehr, so dass sie über die Ränder abfließen?
Danke für die Antwort, Sal