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Thema: Erfahrungen

  1. #1
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    Standard Erfahrungen

    Hallo,

    kurze Frage, ich suche eine neue Kamera für Nahaufnahmen mit manuellen Objektiven. Bis jetzt benutze ich eine DSLR. Meist klappt es mit dieser wunderbar. Aber einige Motive sind mit ihr Glückspiel.


    Ich dachte an eine spiegellose Systemkamera (Format APS-C). Wer kann mir etwas über die Sony a6400 sagen? Hat jemand Erfahrungen mit dieser bei Nahaufnahmen? Sie soll überwiegend mit den Objektiven Olympus OM 4/80 mm und 4,5/135 mm verwendet werden.

    Nein, eine Kleinbildkamera mag ich nicht benutzen. Ich finde für meinen Zweck APS-C ideal.

    Danke vorab.

  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", Hans Dampf :


  3. #2
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    Hallo Hans,

    APS-C ist schonmal der Sweet Spot für Makro oder Tele,
    das Objekt der Begierde wird Größer dargestellt als bei Kleinbild bei gleicher Brennweite.
    Nun Frag ich mich was du unter Nahaufnahmen verstehst, bitte da etwas konkreter Beschreiben.
    Was möchtest du Fotografieren bzw. was stellst du dir vor was mit Kleinbild nicht so funktioniert wie du dir das Vorstellst?

    LG Alex

  4. #3
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    Hallo,


    ich würde mich anhand der Datenblätter und Erfahrungs- Testberichten über folgende Eigenschaften informieren:


    Auslösegeschwindigkeit (je kürzer, desto besser, vor allem bei Aufnahmen von beweglichen Objekten)

    Sucher: Auflösung, großes Sehfeld, bequemer Einblick, Dioptrienkorrektur...

    Fokushilfe: Sucherlupe, Kontrastanhebung von Kanten in der Schärfeebene


    Ein Tip für die Objektive: auch die besten Makroaltgläser leiden mehr, oder weniger unter Fringing und CA´s. Dieser
    Fehler wird durch die Vergrösserung auf das APS-C Format noch verstärkt und kann in bestimmten Situationen
    störend sein.

    Die neuen Generationen von Laowa, Brightin Star, TTArtisan und Konsorten sind dank des Einsatzes von Sondergläsern
    (hoch- und niedrigbrechend) da klar im Vorteil. Auch lassen sich viele bis zur doppelten (bei APS-C) sogar 3-fachen
    Lebensgröße fokussieren.


    Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung und allezeit schöne (Makro-) Fotos. Man wird mit der Zeit süchtig danach... ;-)


    LG, Christian

  5. Folgender Benutzer sagt "Danke", gladstone :


  6. #4
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    Zitat Zitat von Crystex Beitrag anzeigen
    Hallo Hans,

    Nun Frag ich mich was du unter Nahaufnahmen verstehst, bitte da etwas konkreter Beschreiben.
    Was möchtest du Fotografieren bzw. was stellst du dir vor was mit Kleinbild nicht so funktioniert wie du dir das Vorstellst?
    1:5 bis 1:1

    Pardon, was hat das mit der Kamera zu tun? Wenn ich diese Maßstäbe bei Kleinbild habe, dann habe ich deutlich mehr ums Motiv herum. Deshalb kein Kleinbild. 24 MPix auf APS-C sind mir lieber als 50 MPix auf Kleinbild, damit ich genug zum Ausschneiden habe. Deshalb gleich direkt APS-C. So einfach kann das Leben sein. Ich brauche keine Riesendateien welche mir nur die Festplatte zumüllen und den Rechner langsam machen.

    Ich möchte die beiden Objektive von Olympus, weil sie genau das liefern, was ich suche. Sie erfüllen meine Zwecke. Ich suche keine Alternativen. Moderne Objektive sind nicht besser. Bis heute funktionieren die beiden Objektive wunderbar, nur die Kamera könnte anders sein. Deshalb weg von der DSLR zur spiegellosen Systemkamera. Für bewegungslose Motive ist die DSLR toll, aber sobald sich etwas bewegt und ich die Schärfe nachziehen muss wird es suboptimal.

    Überhaupt: ich suche Erfahrungen und keine Datenblätter. Benutzt niemand das genannte Gehäuse für solche Zwecke?

    Danke vorab für Leute welche etwas zum Thema beitragen können.

  7. #5
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    Hallo Hans Dampf,

    ich besitze die Makroköpfe Olympus 4/80 und 4/135 und nutze sie gelegentlich.

    Über Nutzung an APS-C Gehäusen kann ich leider nichts sagen aber an meinen MFT-Gehäusen bewähren sie sich hervorragend.

    Gruß Jürgen

  8. #6
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    Zitat Zitat von JKoch51 Beitrag anzeigen



    Über Nutzung an APS-C Gehäusen kann ich leider nichts sagen aber an meinen MFT-Gehäusen bewähren sie sich hervorragend.

    An APS-C laufen sie in der Praxis zur Hochform auf. Natürlich sind sie rein optisch am Kleinbild noch besser, dann aber ein wenig eingeschränkt. Man hat einfach oftmals zu viel Motiv auf dem Bild oder viel zu große Balgenauszüge. Das betrifft besonders das 4,5/135 mm. Bei mehr als 1:2 läßt sieser zudem ein wenig in der Abbildungsleistung nach, das ist aber Jammerei auf sehr hohem Niveau. Der 4/80 übertrifft bei 1:1 nach meinen Erfahrungen praktisch jedes moderne Makroobjektiv in der optischen Leistung. Da kann die Werbung noch so gut sein und anderes behaupten. Er ist dafür nicht sehr variabel bzgl. anderer Abbildungsmaßstäbe. Die extreme Spezialisierung setzt Grenzen.


    Noch einmal: ich benötige keine Ratschläge hinsichtlich der Objketive, hier weiß ich mehr als genug Bescheid, ich suche Erfahrungen zur Kamera.

  9. #7
    Spitzenkommentierer Avatar von Loeffel
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    Ich habe bisher die Sony A6000, A6500 und A6700 mit manuellen Makroobjektiven genutzt und halte alle A6xxx Kameras dafür für geeignet und gut nutzbar.
    Wenn es rein um die Nutzung mit manuellen (Makro)objektiven geht, sind ja viele Features wie Fokusgeschwindigkeit, Videofunktionalität etc. vollkommen irrelevant.
    Die Sensoren haben ja alle 24MP (A6700 26MP), die Sensoren der neueren Kameras sind ggf. auf dem Papier etwas rauschärmer, das halte ich persönlich im Zeitalter guter Entrauschungstools wie DXO, Topaz Denoise usw. aber mittlerweile bei den Sony A6xxx-Modellen für irrelevant.
    Die A6500 und die A6700 haben im Gegensatz zu den anderen A6xxx-Modellen einen integrierten Bildstabi, das könnte eventuell ein Vorteil bei längerer Belichtungszeit aus der Hand sein.

    Gibt es für dich einen besonderen Grund speziell für die A6400 ?
    Ansonsten tut es mit Sicherheit jedes andere A6xxx Modell für den genannten Einsatzzweck genauso gut.
    Am besten ist es sicher, du nimmst mal eine A6400 in die Hand und entscheidest, ob sie dir von der Bedienung und vom Handling her liegt.
    LG
    Stefan

    Sony A7, A6700, A6500, VNEX
    VIELE Yashica ML's + ein paar Praktina-Objektive, Nikkore und Tokinas

    Endlich: loeffel auf flickr
    Yashica Objektive auf olypedia.de

  10. Folgender Benutzer sagt "Danke", Loeffel :


  11. #8
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    Hallo Stefan,

    vielen Dank für Deine Antwort. Das klingt doch recht vielversprechend.

    Die a6400 erscheint mir von der Papierform am besten für mich geeignet. Sie hat schon einen Touchscreen, eine höhere Sucherauflösung als das Urmodell und ist gebraucht noch bezahlbar. Neuere Modelle mögen technisch besser sein. Die meisten der besseren Dinge benötige ich aber nicht bzw. möchte ich nicht bezahlen.

    Ich brauche das Gehäuse nur für Nahaufnahmen mit den alten Objektiven. Auch habe ich die passenden Adapter; deshalb gerne eine Sony. Autofokus benötige ich nicht. Auch keine eingebaute Stabilisierung. Ich fotografiere mit den alten Objektiven ausschließlich vom Stativ. Bis ISO 800 sollten die Dateien gut zu gebrauchen sein. Höhere ISOs versuche ich zu vermeiden; und wenn ich vorab weiß dass es dunkel und windig wird, dann setze ich eine leistungsstarke Kleinbildkamera ein. Diese ist aber schwer, erzeugt riesige Dateien und macht richtig Arbeit. Also genau das Gegenteil das ich für Nahaufnahmen suche.

    Das Handling ist bei allen Sonys nicht toll, aber für diese Zwecke nicht entscheidend, außer, wenn ich im Sucher Streulicht hätte und es bei langen Balgenauszügen so dunkel wird, dass es übermäßig rauscht. Deshalb auch die Bitte um Erfahrungen. Das kann man weder den Datenblättern entnehmen noch in einem Geschäft überprüfen. Neigt die a6400 zur Streifenbildung (banding)?

    Vorab Danke für weitere Erfahrungen.

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