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Thema: Digitalkamera an Linhof

  1. #21
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    hm, was das Ganze dann eigentlich bringen soll is mir schleierhaft, am Ende is ja nur entscheidend was auf dem kleinen APS-C oder KB Sensor ankommt und das is ein sehr sehr kleiner Ausschnitt des Bildkreises.
    Das Ganze macht mehr Sinn an ner 4x5 Kamera mit Verstellmöglichkeiten mit Mattscheibenmarkierungen für 6x6/6x7/6x9 and dann nen Mittelformat-Rollfilmadapter und entsprechenden Objektiven.
    ..bleibt gesund!

    Grüsse
    Andreas

  2. #22
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    Solinar 85 mit Fall und Tilt. Vergrößerung ca. 1:5.5. OOC, skaliert. Entschuldigt den Sensordreck...

    _DSC3833_skaliert.JPG

    Funktioniert also schon auch sinnvoll im Kleinbildformat. Die moderne Variante ist der Fokusstack. Von daher hat Scheimpflug die Bedeutung verloren.
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  3. #23
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    Daumen hoch

    Moin,

    ""Von daher hat Scheimpflug die Bedeutung verloren.""

    Oh. Na, für mich nicht. :-)

    Kann man denn mit dem Focusstack den "doppelten" Scheimpflug nachvollziehen? (Ich hab noch nie gestackt..)


    Hinten im Bild ist Dir die Schärfe abhanden gekommen, besonders rechts.
    Wie kontrollierst Du die Einstellungen? Ich gehe über einen großen Monitor.
    .

    Wie auch immer, ich hatte unlängst eine Linhof PL69d erworben, also eine 6x9cm Fachkamera mit allen Verstellmöglichkeiten, entworfen für die digitale Fotografie.
    Spiegellose Kameras wie meine Nex passen mit einem schmalen Adapter gut dran, DSLRs würden deutlich weiter von der Rückstandarte abstehen müssen, um noch bedient werden können - das kostet natürlich auch Brennweite.
    Ansonsten ist auch der Einsatz meiner MF-Rollfilmmagazine geplant (Dia und Farbnegativ).

    Sonderlich fein finde ich die Zahnstangenfokuseinstellungen ehrlich gesagt nicht, aber die Praxis steht noch aus. Kann ich ja bei Bedarf auch auf Mikrometerschrauben umstricken..

    Wegen mir zu schwergängiger Elemente hatte ich die Kamera aber erst mal zerpflückt, was zum Glück nur Verharzung aufzeigte, ansonsten keine Macken.
    Seehr präzise gearbeitet alles, muß ich als Mechaniker schon zugeben!

    Tja. Leider finde ich das Grundrohr nicht mehr, was mir das Arbeiten mit der Plaubel nicht möglich macht :-)

  4. #24
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    Hi,

    Ich habe nur über den Kameramonitor und Fokusvergrößerung eingestellt.

    Ich habe den Tilt so eingestellt, dass die Ebene durch die Klemmen vorne auf etwa halber Höhe und durch den Kondensator links daneben hinten etwas über dem Kühlblech läuft, mit gleichzeitigem Schauen, wie der blaue Trafoblock ausschaut. Sinn war, dass der Trafoblock möglichst scharf rauskommt, obwohl er von weit vorn nach weit hinten geht und überall gleich hoch ist. Das hat besser funktioniert als ich gehofft habe. Es war Absicht, dass im Zweifel die Platine hinten unscharf wird.

    Mit dem Mamiyabalgen ist die Einstellerei generell etwas schwierig. Es gibt keinerlei Triebe und er biegt sich leicht durch. Der Solinar hat den Vorteil, dass er leicht genug ist um das "sich Biegen" weitgehend zu vermeiden. Dafür hat er nur die Lichtstärke 4.5, d.h. die Schärfe "ploppt" nicht wirklich. Ich kann auf dem Balgen auch meine P6 Objektive verwenden, also konkret einen Biometar 2.8 80; dann ist es mit der Schärfe einstellen bei 2.8 deutlich leichter dafür biegt es sich auch deutlich. Letzteres ist grad beim Tilt blöd. Man stellt ein, stellt fest, lässt los und das Objektiv sackt nochmal ein paar mm und damit Welten weiter runter.

    Bei Kleinbildformat sind Feintriebe denke ich schon sehr sinnvoll. Das habe ich leider nicht. Beim Einsatz von Altglas aus der Spiegelreflex Mittelformat Welt hilft es sicher wenn alles sehr robust ist, weil die Objektive gern nicht leicht und kopflastig sind, dadurch dass sie keine Platine in der Mitte haben. Da kann ich mir gut vorstellen, dass eine Plaubel 6x9 um Welten besser geeignet ist.

    Viele Grüße, Andreas

  5. #25
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    Dank Dir für die Erklärungen.

    Ja, robust, feintriebig und Fixieren auf den Punkt (ohne Verrutschen/Verdrehen und so) sind schon auch meine Anforderungen.
    Der Dieter aus dem GF-Forum fand Seine Sinar für Digitales nicht ausreichend fokusfähig. Den von Dir gefundenen Bastler mit Seinen Mikrometertrieben kann man gut als Anregung hernehmen, kostet ja auch nicht die Welt so ein Eigenbau.

    Kannst Du mir bitte mal das Projekt "WW-Balgen/Eigenbau, welches Du im Mittelformatforum erwähntest, rüberschieben? Ich hab für die Plaubel auch einen zu bauen und fand Deine "Nähte" recht spannend..

  6. #26
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    Das findet sich hier:
    https://forum.mflenses.com/home-made...ws-t81414.html

    Hier verwendet jemand den Balgen für eine Fuji gfx:

    https://www.dpreview.com/forums/thre...amera.4790987/

    Meine Erfahrung ist, dass bis Vergrößerungen von ca. 1:5, vielleicht sogar noch 1:4 der Weitwinkelbalgen auch für 85mm Brennweite besser ist zum Einstellen. Viel an Auszug verschwindet ja in den Adaptern.

    Adaptieren an verschiedene Kameramodelle passiert einfach durch Verwendung des entsprechenden Reverse Rings.

    Bei den Objektivanschlüssen ist das nicht so einfach. Im Prinzip Mamiya 645 Adapter, die es für viel gibt. Eine Spezialität bei mir ist neben einem RMS Adapter ein Filterringadapter M49 mit P6 Anschluss außen. Auf die Weise kann man das Objektiv innen montieren. Das ist sinnvoll, um auch mit Weitwinkel 28mm auf unendlich fokussieren zu können. Allerdings muss man das Objektiv zum Blende auf und zu machen jeweils abmachen. Funktioniert auch nur für Scheimpflug sinnvoll, wenn man den Tiltwinkel mit Fall kompensiert, um wieder in die Mitte des Bildkreises zu kommen.

    Viele Grüße,
    Andreas

  7. Folgender Benutzer sagt "Danke", pandreas :


  8. #27
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    Ich nutze an der Fuji GFX ein Hasselblad Carl Zeiss CF Makro Planar T F5.6 135mm mit Balgen

    am Novoflex Adapter Hasselblad V zu G-Mount FUG/HA
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    VG Ekkehard


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