Ich zitiere mal einen Abschnitt aus dem von Erik verlinkten Blog:
Doch dieser Einwand überzeugt nur, wenn man Handwerk mit Kunst gleichsetzt. Und genau das tun wir in
anderen Kontexten gerade nicht. Bei der Aufnahme eines Bildes interessiert uns nicht, welche Kamera
verwendet wurde, welche Filmmarke, welche Lichtformer oder welche technischen Tricks zum Einsatz
kamen. Wir vergeben keine Fleißsternchen für schwierige Belichtungen oder aufwendige Setups. Uns
interessiert im Idealfall alleine das Bild, seine formale Stringenz, seine inhaltliche Verdichtung, seine
ästhetische Eigenlogik.
Somit ist es doch gleichgültig, ob und wie das Bild geprintet/dargestellt wird. Hauptsache, es fasziniert
den Betrachter in der jeweiligen Bearbeitung. Alles darüber hinaus mag für Museen interessant sein,
im Amateuerbereich ist es bedeutungslos.


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