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Thema: Meyer Görlitz Telemegor 4.5/300 auseinanderbauen

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Hallo Daniel!
    Zitat Zitat von DanielDD Beitrag anzeigen
    An den Kerben H konnte ich auch mit großem Kraftaufwand nichts abschrauben.
    Das muss gehen. Oft sind diese Ringe so fest geschraubt und mit Lack gesichert, dass man auch mit eingeträufeltem Aceton, abwarten, erneut einträufeln, nochmal abwarten und dann mit einer passenden Spannringzange von Hand zu drehen versuchen, nicht weiter kommt.
    In solchen Fällen nehme ich einen Flachschraubendreher aus Vollmetall (Zunge aus Stahl, Griff aus Messing), z.B. einen "Uhrmacherschraubenzieher", setze ihn im Winkel von etwa 60° in eine der Kerben an und klopfe dann mit einem kleinen Hammer gegen das Griffende des Flachschraubendrehers - mehrmals, abwechselnd in dieser und dann in der gegenüberliegenden Kerbe. So habe ich bisher über hundert solche Ringe lösen können.
    Gruß, Michael

  2. 2 Benutzer sagen "Danke", waldbeutler :


  3. #2
    Spitzenkommentierer
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    Zitat Zitat von waldbeutler Beitrag anzeigen
    Hallo Daniel!

    Das muss gehen. Oft sind diese Ringe so fest geschraubt und mit Lack gesichert, dass man auch mit eingeträufeltem Aceton, abwarten, erneut einträufeln, nochmal abwarten und dann mit einer passenden Spannringzange von Hand zu drehen versuchen, nicht weiter kommt.
    In solchen Fällen nehme ich einen Flachschraubendreher aus Vollmetall (Zunge aus Stahl, Griff aus Messing), z.B. einen "Uhrmacherschraubenzieher", setze ihn im Winkel von etwa 60° in eine der Kerben an und klopfe dann mit einem kleinen Hammer gegen das Griffende des Flachschraubendrehers - mehrmals, abwechselnd in dieser und dann in der gegenüberliegenden Kerbe. So habe ich bisher über hundert solche Ringe lösen können.
    Upps, ganz überlesen, Alternative zu Schraubenziehern: Stahlstifte (gehärtete Nägel, Durchmesser 3-4mm, Länge ca. 5cm). Eine Handvoll aus dem Baumarkt / Eisenwarenladen mitnehmen (mit bezahlen!) und zwei davon mit einer Gripzange packen, dann am Kopfende den Kopf an zwei Seiten platt schleifen (Verdrehsicherung), umgreifen, die Spitze so schleifen (Schleifmaschine, nicht Feile), daß sie in die Nut H paßt (und die Orientierung des geschliffenen Vierecks zur Verdrehsicherung am Kopfende paßt).

    Zwei der passend gemachten Stahlstifte stehend in den Schraubstock spannen (Abstand analog zu den Nuten bei H ausrichten). Bei schwachen Nerven doppelseitiges Klebeband an die Schraubstockbacken, damit die Stahlstifte bei der Justage nicht dauernd runterfallen. Objektiv von oben (nachdem das WD40 einen Tag Zeit hatte um zu kriechen) über das so gebaute Werkzeug stellen, sauber ansetzen, mit sanfter Gewalt drehen (nicht abrutschen wenn's geht ;-)

    Vorteil 1: Stahstifte sind billiger als Uhrmacherschraubendreher (aber auch ganz gut haltbar) bzw. haltbarer als billige Uhrmacherschraubendreher.
    Vorteil 2: Wenn man mit "sanfter Gewalt" dreht, vermackt man die Nuten nicht so leicht als wenn man hämmert. Leichtes Hämmern ist aber gut, wenn etwas "festgebacken" ist (Korrosion).
    Vorteil 3: Wenn man sich etwas unter Kontrolle hat, kann man gegen den Schraubstock (der fest an der Werkbank befestigt sein sollte) mit zwei Händen Kraft aufbringen und man kann die Bewegungen des Objektivs "einigermaßen" kontrollieren, damit die Stifte (oder Schraubendreher) nicht die Frontlinse vermacken. Besser als ein "Lens Spanner" oder so.

    Evtl. Objektiv bei "Orange" nochmal warm machen.

  4. 3 Benutzer sagen "Danke", Jan Böttcher :


  5. #3
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    Wenn irgendjemand, schwer erklärlich, ein Linksgewinde verbaut hat oder man das Gewinde von der falschen Seite ansieht gehts meist auch nicht auf.
    Weithin starke Nerven!

    VG Ulrich

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", CanRoda :


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