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Thema: Weichzeichner-Objektive und -Filter im Vergleich

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Ist oft mit dabei Avatar von schlicksbier
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    Zitat Zitat von arri Beitrag anzeigen
    Das Objektiv ist eine Kopie der deutlich älteren Kodak Vest Pocket B Douplets die nach dem 1. Weltkrieg auf dem Markt kamen.
    Das sind ebenfalls Weichzeichner im üblichen Sinne weil die sphärische Aberration nicht mit zwei Linsen vollständig zu korrigieren ist, neben noch einigen anderen Fehlern.
    Ich hab mir jetzt mal das "Original" beschafft. Es macht an der GFX eine ... süße Figur :-D

    Name:  vestpocket.jpg
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    Aber: Es deckt den Sensor komplett ab :-)

    Name:  kodakvest2.jpg
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  2. 8 Benutzer sagen "Danke", schlicksbier :


  3. #2
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    Fast schon etwas zu scharf zeichnend aber das Rendering sieht gut aus.
    Welche Brennweite hat das Objektiv? Lichtstärke?
    Es gibt die Optiken in verschiedenen Versionen oder liege ich falsch?

    Es wäre wirklich mal interessant die Unterschiede zu sehen zwischen den einzelnen Kameras. Das geht natürlich nur bei den selben Motiven.
    Vielleicht kommen wir bei unserem Treffen im Juli dazu?
    Ich werde meine kleinformatige Sony R7 III mitbringen.

  4. #3
    Ist oft mit dabei Avatar von schlicksbier
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    Zitat Zitat von arri Beitrag anzeigen
    Welche Brennweite hat das Objektiv? Lichtstärke?
    Da konnte ich leider noch nichts zu finden. Wahrscheinlich muss man das mal selbst ermitteln. Selbst in der Anleitung zur Kamera steht nichts zu solchen technischen Daten.


    Es gibt die Optiken in verschiedenen Versionen oder liege ich falsch?
    Yep, da gibt es extrem viel verschiedene Möglichkeiten: https://en.wikipedia.org/wiki/Vest_Pocket_Kodak#Lenses
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  5. #4
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    Zitat Zitat von schlicksbier Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich muss man das mal selbst ermitteln.
    Pi mal Daumen: In die Luft halten, Fernsicht (oo) gegen eine Wand projezieren. Alleine den Abstand messen ist halt schwierig :-)

    Recht genau: Die optische Bank (Graflex?) benutzen, über Maßstab 1:1 ( Abstand Objektivebene/ Filmebene = Abstand Objektivebene/ Bildebene ) die (doppelte) BW ermitteln.

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", Unschärfe :


  7. #5
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    Zitat Zitat von Unschärfe Beitrag anzeigen
    Pi mal Daumen: In die Luft halten, Fernsicht (oo) gegen eine Wand projezieren. Alleine den Abstand messen ist halt schwierig :-)

    Recht genau: Die optische Bank (Graflex?) benutzen, über Maßstab 1:1 ( Abstand Objektivebene/ Filmebene = Abstand Objektivebene/ Bildebene ) die (doppelte) BW ermitteln.
    Warum so kompliziert? Er braucht nur den Abstand des Objektives bis zum Sensor zu messen, bei oo.
    Das ist genau genug um die Brennweite zu ermitteln. Auf ein paar Millimeter kommt es nicht an.
    Es wäre für mich lediglich interessant ob es sich um eher 80mm oder es mehr im Bereich 150mm liegt.

    Grundsätzlich hast Du natürlich recht, am genauesten geht es über die Messung Abstand bei oo - 1:1
    Das ist extrem präzise.
    Ein inzwischen verstorbener Optiker- und Mechanikermeister hatte ein Brennweiten Messgerät von Steinheil welches nach diesem Prinzip arbeitete.
    Das war ein Wunderwerk an Präzision. Leider weiß ich nicht wo es hingegangen ist.
    Kann nur hoffen das es jemand bekommen hat der weiß was er da hat.

  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", arri :


  9. #6
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    Zitat Zitat von arri Beitrag anzeigen
    Warum so kompliziert? Er braucht nur den Abstand des Objektives bis zum Sensor zu messen, bei oo.
    Das ist genau genug um die Brennweite zu ermitteln. Auf ein paar Millimeter kommt es nicht an.
    ...
    Einspruch, Euer Ehren! Man weiß ja selten wo die "Mitte der Linse" letztendes ist (OK, wenn das hier ein Einlinser ist, weiß man es ganz gut). Und ob man durch ein 85er oder 105er guckt, sieht man ja schon im Sucher (zur Not durch Vergleich mit bekannten Objektiven oder der Skala an einem 70-210mm Zoom).

    Mit
    1. einem "kleinen" (kleiner als Sensor/Mattcheibe) Objekt konstanter Größe,
    2. einer Mattscheibe (gern aus Glas um mit einem Bleistift die Größe des Objekts anzuzeichnen, sonst eine mit Schmirgelpapier mattierte CD-Hülle) und
    3. einem Maßband (aus dem Nähkästchen geliehen)
    hat man schon eine sehr kostengünstige "optische Bank" für "bei 1:1 ist der Abstand zwischen Objekt und Mattscheibe das Vierfache der Brennweite".

    Ein sehr gutes Verhältnis von Aufwand zu Ertrag. Das Objektiv und die Elemente der Optischen Bank wird man schon "irgendwie" senkrecht lagern können, zur Not kauft man noch etwas Knetmasse (oder nimmt 135g 405er Weizenmehl, eine Prise Salz, einen Eßlöffel Olivenöl und 65ml warmes Wasser und knetet gut durch. Nach Gebrauch ein prima Flammkuchenteig, mit Frischhaltefolie vor Schmuddel aus der optischen Bank schützen, das ergibt auch eine gute Begründung waum man seine optische Bank mal wieder auf dem Küchentisch aufgebaut hat).

    Nach oben sind die Grenzen beim Aufwand dann offen, der Gewinn an Präzision aber bestenfalls erforderlich wenn man Objektivpaare für eine Zweiäugige oder eine Stereokamera vermessen möchte.

  10. #7
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  11. #8
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    Zitat Zitat von schlicksbier Beitrag anzeigen
    Ich hab mir jetzt mal das "Original" beschafft. Es macht an der GFX eine ... süße Figur :-D



    Aber: Es deckt den Sensor komplett ab :-)
    Vielleicht ist es besser die vorgesetzte Blende weiter zu öffnen?
    Durch die reduzierte Öffnung ist der Achromat schon recht scharf zeichnend.
    Die Lichtstärke wird bei etwa f/11 liegen.
    Wenn man das Bakelit vorne entfernt kann die Lichtstärke ggf. verdoppelt werden mit entsprechender Verstärkung der Weichzeichnung.

  12. Folgender Benutzer sagt "Danke", arri :


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