Beide offenblendig
Sorry, meine Bilder enthalten bewusst keine EXIF Daten. Ich füttere keine kommerziellen Agenten, die Bildmaterial für KI-Anwendungen sammeln und weiterverkaufen. Wer Details wissen will kann mir eine PN schicken.
Beide offenblendig
Sorry, meine Bilder enthalten bewusst keine EXIF Daten. Ich füttere keine kommerziellen Agenten, die Bildmaterial für KI-Anwendungen sammeln und weiterverkaufen. Wer Details wissen will kann mir eine PN schicken.
Ob diese Mondpreise etwas mit der Seriennummer zu tun haben oder nicht weiß ich nicht, ist im Grunde auch egal, es wird immer Menschen geben die aus allem Kapital schlagen wollen.
Mich würde interessieren wie viele von diesem Objektiven tatsächlich hergestellt wurden.
Gefunden habe ich nur die Anzahl derer die sich an dem Kickstarter Projekt beteiligt haben, das waren 3000.
Ob nur diese Beteiligten eines der Objektive bekommen haben oder noch mehr davon hergestellt wurden kann ich nicht sagen.
Die höchste mir bekannte Seriennummer ist etwas über 2800. Meines hat die Nummer 18xx.
Es ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Objektiv und nicht alltäglich. Die Idee die alten Rack & Pinion Konstruktion wieder neu zu beleben war genial.
Mit dem Objektiv fällt man auf, allein schon wegen der Messingoberfläche, sofern man diese Variante gewählt hat.
Ich bin total bei Dir ... es ist schade (aber unvermeidlich) wenn mit sowas spekuliert wird. Habe gerade mal kurz nachgeschaut, die Angebotspreise auf den üblichen Plattformen sind in der Tat in im Moment in der Regel im Bereich >700€ - also deutlich über ehemaligem Neupreis!
Zu Deiner Frage nach den hergestellten Mengen kann ich folgendes beitragen:
Meines stammt nicht aus der Kickstarter-Aktion, sondern wurde später im regulären Lomography Shop gekauft. Es ist schwarz und hat eine Seriennummer >4650
Noch ein Nachtrag zu dem vor Dir auch zu Recht angesprochenen Thema Fertigungsqualität: Meines hat zwar keine scharfen Kanten, aber dafür hat sich bei mir vor einiger Zeit die Metallkante vorne am originalen metallenen Objektivdeckel gelöst.
Leider habe ich das erst bemerkt als es davon häßliche Kratzer auf der Vorderkante des Objektivs gab. Scheint kein Einzelfall zu sein: Als ich, aufgeschreckt davon, den Deckel des kleinen Bruders des 85/2.2 geprüft habe, hatte dort derselbe Ablöseprozess auch schon angefangen, war aber noch nicht so weit fortgeschritten. Deshalb konnte ich es da noch mit Sekundenkleber abfangen, seitdem hält es (hoffentlich noch lange!).
Auf alle Fälle prima dass Du den Thread initiiert hast und danke für Deine Bilder und Recherche, das Objektiv ist es wert.
Gruß
Michael
Was mich von Anfang an verwundert hat ist das es das Objektiv nur mit Nikon F und Canon EF Mount gab.
Eine Variante mit M42 Anschluss wäre eine schöne Sache gewesen oder noch besser, es gleich mit T2 Anschluss anzubieten. Dann hätte jeder sich den passenden Anschluss dazu besorgen können.
Ich denke das ich mein Objektiv auf M42 umbauen werde, ich habe mir die Konstruktion etwas näher angesehen.
Meines hat den Canon EF Mount. Der Unterschied im Auflagemaß zu Nikon F ist 2,5mm und genau solch einen Ring findet man wenn das Frontelement herausgedreht wird.
Ergo ist der Unterschied von Canon zu Nikon dadurch zu erreichen das der vordere Ring entfernt wird und unter dem hinteren Element dann ein 2,5mm Ring platziert wird. So wird das Auflagemaß ausgeglichen, das andere Bajonett muss natürlich auch angeschraubt werden.
Das ist eine einfache und sehr kostengünstige Lösung gewesen.
Einziges Manko ist das sich die Lage der Blende ändert was zu Verzeichnung führen kann. Diese paar Millimeter werden vermutlich nur einen kleinen Einfluss haben, kaum sichtbar denke ich und wenn wäre der nur im direktem Vergleich zu bemerken.
Der Unterschied von Canon EF auf M42 ist 1,5mm. Es ist nicht so schwierig herauszufinden wie und welche Ringe wo eingesetzt werden müssen.
Das Objektiv möchte ich gerne auch mit analogem Film nutzen und ich finde die Canon EOS Kameras fürchterlich wenn mit MF Objektiven gearbeitet wird. Das Scharfstellen ist sehr mühsam vor allem wenn die Augen nicht mehr so gut sind.
Bin gespannt auf Deinen M42 Umbau - viel Erfolg dabei
Berichtest Du wenn er fertig ist?
Nebenbei: Ich habe mich richtig erinnert: Lomography hat tatsächlich die niedrigsten Seriennummern gezielt zu höheren Preisen an Sammler vermarktet. In der Kickstarter-Kampagne konnte man für einen höheren Beitrag ein Exemplar kaufen, das dann eine Seriennummer unter 200 hatte - und als Gimmick mit eingraviertem Namen des Käufers. Für noch mehr Geld bekam man dann eines mit Seriennummer 6-10 ... und wer über 2000US$ hinblättern wollte, bekam eines mit Seriennummer 1-5 und zusätzlich noch eine Einladung zu einem "Petzval-themed Trip" (nachzulesen hier: https://www.kickstarter.com/projects...-portrait-lens)
Ok, dann haben sie das als besonderen Anreiz genutzt um mehr Geld zu generieren. Ist auch in Ordnung. Wir wissen doch wie die Welt funktioniert.
Ein gravierter Name verringert einen Sammlerwert deutlich, wenn es nicht gerade eine berühmte Persönlichkeit war. Ob das wirklich eine Option wäre?
Den Umbau auf M42 werde ich bestimmt noch vornehmen, ich werde den Anschlusssockel dann in Messing belassen und nicht verchromen. Das hebt den nostalgischen Charme ein wenig an.
Mich hätte interessiert wie das Objektiv optisch gewesen wäre wenn das Glas nur SC anstatt MC vergütet gewesen wäre. Vielleicht sogar unvergütet.
Man kann aber nicht alles haben, schon gar nicht gleichzeitig.
Bau die Linsen aus und schick sie zum Optik Labor, er poliert dir die Vergütung runter! Bei drei? Linsen sollte das so um die 200 Euro kosten. Aber ob das wirklich Sinn macht?