Ich müßte das Buch nochmal komplett durcharbeiten um sicher zu sein, daß nirgends eine Stückzahl erwähnt wird ;-)

Wenn man sich Bilder oder Videos aus der Objektivfertigung anguckt, dann sind da immer etliche gleichartige Linsen auf ein Dingsbums montiert (gepecht) und die bekommen alle die gleiche Form. Über die Größe der Maschine ergibt sich die Größe des bearbeitbaren Dingsbums und darauf ergibt sich aus Größe und gewünschtem Radius der Linsen die mögliche Zahl der Linsen pro Dingsbums.

Dazu braucht man dann Prüfkörper um die Linsenradien nachzumessen / zu prüfen (über die Newtonschen Ringe recht präzise) und man hat immer die Einrichtzeiten für die Maschinen. Für Prototypen macht man dann sicher in einer separaten Werkstatt sehr geringe Stückzahlen (bei Zeiss dann gerne mit einer "V 00..." Nummer oder aus dem 25...... Sondernummernblock). Dazu dann Fassungen, im Normalfall wohl auch auf einem Automaten gedreht und nicht in Einzelanfertigung "von Hand" gedreht (und eloxiert / verchromt / ...).

Im Zweifelsfall könnte man auch einfach mal direkt nett in Oberkochen anfragen. Je dümmer die Frage, desto interessanter die Antwort.