Also steiferes Papier dann, und nicht, wie ich dachte, gradationshärteres Papier?
Wie auch immer, z.B. Fomatone Barytpapier (Warmton) wäre "doubleweight" schwer, das sind ca 250g.
Trockengepresst schon recht steif für Fotopapier.
Ilford Art 300 (eher kühl, aber kann man ja "warmtonen"), ein Baumwollpapier mit sensationeller Haptik und Optik (strukturierte Oberfläche) käme sogar mit satten 300g daher:
https://www.photo-lang.de/fotolabor/...r?number=10758
Das Art 300 ist anwenderfreundlicher als Fomatone, und wirklich ein echter Blickfang.
Beide sind Multigradepapiere, wo die Gradation wählbar ist.
Mit den höheren Weihen des analogen Druckens kenne ich mich ja gar nicht aus (der Vergrößerer steht defekt im Keller), dafür zeige ich noch ein paar Bilder, die ziemlich exakt 1 Jahr alt sind.
Revue 400SE mit "Agfa" APX 100 und Rotfilter in München an der Isar. Negative selbst gescannt mit dem alten Nikon Coolscan IV ED (LS-40).
Mit schwarz-weiß stehe ich nach wie vor auf Kriegsfuß. Das ist mir alles zu grau und zu flau, d.h. sind die Bilder in Gimp nachbearbeitet, allerdings habe ich da auch keine einheitliche Linie. Vielleicht sollte man die Revue 400SE auch nicht einfach mit einer 1,5 V LR-44 Knopfzelle betreiben...
#1 Voll ins Gegenlicht, mit dem Messsucher sieht man nicht, wenn man sich einen fetten Flare einfängt
München-008.jpg
#2 Detail der alten Braunauer Eisenbahnbrücke nach der Demontage der Gleise
München-011.jpg
#3 Herbstfarben an der Isar, die man nicht sieht
München-013.jpg
#4 Gleisdemontage
München-014.jpg
#5 Blick unter der Brücke hervor
München-015.jpg
#6 Wittelsbacherbrücke
München-017.jpg
#7 und nochmal Gegenlicht
München-018.jpg
Gruß Matthias
Hallo Hias,
Bild 7 gefällt mir sehr gut, trotz oder evtl. sogar wegen des Flaires.
Interessant auch die unscharfen Ecken (2) und der Swirl(7 im Vordrgrund). Ist nur die Frage wieviel Einfluss hatte der Scanner und wieviel kann man dem Objektiv zuschreiben?
Vielleicht hast du ja auch Erfahrung mit Farbbildern aus der Revue ? Ich weiss - du liebst "minoltablauen" Himmel.
Gruss
Gorvah
Die teilweise unscharfen Bilder aus der Revue sind mir auch ein Rätsel, das Objektiv der Revue soll nämlich eigentlich richtig gut sein. Und der alte Nikon-Scanner scannt scharf, wenn das Negativ scharf ist, darauf kann man sich verlassen.
Natürlich gibt's Farbbilder mit der Revue, z.B. auf Silbersalz35 250D-Film. Da sieht man aber auch deutlich, dass die Belichtungsmessung nicht genau passt (keine Wunder mit der falschen Batterie), obwohl dieser Film vieles verzeiht. Aber "minoltablau" wird der Himmel damit nicht.
Westpark in München, Herbst 2021
048_FULL_02_250.jpg
057_FULL_02_250.jpg
058_FULL_02_250.jpg
Gruß Matthias
Zufällig experimentiere ich gerade mit einer "Revue 400SE 25" und habe gerade den ersten Film, einen APX400, mit der Kamera belichtet und entwickelt. Den Film mag ich nicht besonders. Die Kamera ist jedoch ganz gut, was die Abbildungsqualitäten angeht. Belichtet habe ich bei ISO 320, sodass die Kamera fast immer auch bei 1/500 abgeblendet hat.
#1, müsste f5,6 sein:
uni_anatomie.jpg
#2, mind. f8
uni_chemie.jpg
#3, den "swirl" im Vordergrund habe ich nur bei f2,8 oder kleiner beobachtet, jedoch nicht immer:
uni_botanik.jpg
#4, Offenblende, es war schon recht dunkel. Die Randunschärfe ist hier deutlich:
polygraph.jpg
#5, und wie das hier passiert ist, kann ich mir nicht erklären. Nur ein Bild aus 38 hat so was wie ein Lichtleak:
viadukt.jpg