Ui, sieht das gruselig aus, sorry - in 60x70cm, auf dem Regal stehend, sah es fantastisch aus...
Ui, sieht das gruselig aus, sorry - in 60x70cm, auf dem Regal stehend, sah es fantastisch aus...
Gorvah,
hast Du Farmerschen Abschwächer?
Ich könnte mir einen viel zu dunkeln Abzug vorstellen, bei dem man global, ggf. noch partial, die Lichter mit dem Farmer reinbringt.
Oder, die Lichter anbleichen und im Sepia/Schwefel zurückholen, das sieht allemal attraktiver aus als das Grau...
Das Gruselige liegt an der Rahmung, ich kann gar nicht erkennen welcher Rahmen echt/bzw digital ist ?
ICh hab keinen Lith-Entwickler, keinen Abschwächer oder ähnliches - und es war das letzte Blatt.
Vielleicht leg ich es noch in Heitmanns Eierfarbe - bin noch nicht sicher ob ich kaltes Blau oder warmes/herbstliches Braun nehmen soll.
Aussedem muß ich mir erstmal härteres Papier besorgen und dann nochmal in`s Dunkle.
Hier nochmal vom Negativ abfotografiert, ins Positiv gewandelt und gespiegelt :
DSC09212Revuenon 1.2 55 Bl.2 Wald Moos Auf dem Roenkl.jpg
Gruß
Gorvah
Also steiferes Papier dann, und nicht, wie ich dachte, gradationshärteres Papier?
Wie auch immer, z.B. Fomatone Barytpapier (Warmton) wäre "doubleweight" schwer, das sind ca 250g.
Trockengepresst schon recht steif für Fotopapier.
Ilford Art 300 (eher kühl, aber kann man ja "warmtonen"), ein Baumwollpapier mit sensationeller Haptik und Optik (strukturierte Oberfläche) käme sogar mit satten 300g daher:
https://www.photo-lang.de/fotolabor/...r?number=10758
Das Art 300 ist anwenderfreundlicher als Fomatone, und wirklich ein echter Blickfang.
Beide sind Multigradepapiere, wo die Gradation wählbar ist.
Mit den höheren Weihen des analogen Druckens kenne ich mich ja gar nicht aus (der Vergrößerer steht defekt im Keller), dafür zeige ich noch ein paar Bilder, die ziemlich exakt 1 Jahr alt sind.
Revue 400SE mit "Agfa" APX 100 und Rotfilter in München an der Isar. Negative selbst gescannt mit dem alten Nikon Coolscan IV ED (LS-40).
Mit schwarz-weiß stehe ich nach wie vor auf Kriegsfuß. Das ist mir alles zu grau und zu flau, d.h. sind die Bilder in Gimp nachbearbeitet, allerdings habe ich da auch keine einheitliche Linie. Vielleicht sollte man die Revue 400SE auch nicht einfach mit einer 1,5 V LR-44 Knopfzelle betreiben...
#1 Voll ins Gegenlicht, mit dem Messsucher sieht man nicht, wenn man sich einen fetten Flare einfängt
München-008.jpg
#2 Detail der alten Braunauer Eisenbahnbrücke nach der Demontage der Gleise
München-011.jpg
#3 Herbstfarben an der Isar, die man nicht sieht
München-013.jpg
#4 Gleisdemontage
München-014.jpg
#5 Blick unter der Brücke hervor
München-015.jpg
#6 Wittelsbacherbrücke
München-017.jpg
#7 und nochmal Gegenlicht
München-018.jpg
Gruß Matthias
Hallo Hias,
Bild 7 gefällt mir sehr gut, trotz oder evtl. sogar wegen des Flaires.
Interessant auch die unscharfen Ecken (2) und der Swirl(7 im Vordrgrund). Ist nur die Frage wieviel Einfluss hatte der Scanner und wieviel kann man dem Objektiv zuschreiben?
Vielleicht hast du ja auch Erfahrung mit Farbbildern aus der Revue ? Ich weiss - du liebst "minoltablauen" Himmel.
Gruss
Gorvah