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Thema: Tamron 135/2.5 Adaptall-2: Blendenfunktion wiederhergestellt

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer
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    Zitat Zitat von waldbeutler Beitrag anzeigen
    Das dürfte schwierig werden.
    Bei NIKON z.B. haben zwar alle jemals hergestellten, wie auch die aktuellen Ersatzteile eindeutige Teile-Nummern, deren aus dem Japanischen in Englisch übersetzten Bezeichnungen sind aber meistens nicht eindeutig, z.T. sogar nahezu identisch für völlig unterschiedliche Teile.
    Ich behelfe mir dann mit Beschreibungen der Umgebung des Teiles sowie seiner tatsächlichen Funktion.
    Ich werde einmal kursorisch meine Repair Manuals unterschiedlicher Hersteller durchsehen, vielleicht finden sich Gemeinsamkeiten bei den Bezeichnungen.

    Diese sind dann auf Englisch und könnten mit Hilfe technischer Sprachwörterbücher ins Deutsche übersetzt werden.

    Allerdings gibt es da mitunter verschiedene Bedeutungen je nach technischem Kontext (Maschinenbau) und verbindlich ist das dann nicht.

    Aber für die wichtigsten Bauteile, die immer wieder in den Reparaturberichten vorkommen, könnte man auch bei den englischen Originalbezeichnungen bleiben.

    Mal schauen :-)
    Gruß,

    Andreas

  2. #2
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    Frägt man zB das Sprachwörterbuch LEO nach der Bedeutung des englischen Wortes „ratchet“, bekommt man mehrere Übersetzungen zur Auswahl (hier aus der App für iOS):

    ratchet [ING.][TECH.] die Klinke Pl.: die Klinken die Sperrklinke PI.: die Sperrklinken

    ratchet [TECH.][AGR.] die Knarre Pl.: die Knarren die Ratsche Pl.: die Ratschen

    ratchet [TECH.]
    das Schaltrad PI.: die Schalträder
    das Sperrrad PI.: die Sperrräder
    das Klinkenrad PI.: die Klinkenräder der Sperrhaken PI.: die Sperrhaken die Umschaltknarre PI.: die Umschaltknarren das Zahngesperre PI.: die Zahngesperre der Knarrenkopf PI.: die Knarrenköpfe die Sperrvorrichtung Pi: die Sperrvorrichtungen die Rastung Pl.: die Rastungen

    ratchet [ING.]
    die Schaltklinke Pl.: die Schaltklinken



    Da wird es dann nicht einfach, die jeweils zutreffende Übersetzung ins Deutsche auszuwählen, da es dafür wiederum technische (Fachvokabular)Kenntnisse braucht.

    Aber eine Näherung müsste machbar sein.

    Ich berücksichtige das bei meinem nächsten Reparaturbericht
    Gruß,

    Andreas

  3. #3
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    Umgangssprachlich ist eine "ratchet" eine "Knarre" und im Normalfall die mit 1/2-Zoll Abtrieb.

    Solange man nicht als Lehrling unterwegs ist, oder mein, Lehrlinge quälen zu müssen, kann man vielleicht etwas elastischer sein und Bilder sprechen lassen. Sollte mir mal was auffallen, sage ich es Dir ;-) "Dieser keine Haltering" (siehe oben) ist eine "Sicherungsscheibe für Wellen nach DIN 6799", KEIN Sicherungs"ring" (ist ja offen!) oder so! Bei den Amis ein "e-ring".

    Mir wurde neulich auch erklärt, daß man heute nicht mehr "Sackloch" sagt, mir doch egal!

    Name:  Glühbirne mit Zollstock und Schieblehre.jpg
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  4. 2 Benutzer sagen "Danke", Jan Böttcher :


  5. #4
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    ... mach mir die Zähne nicht lang ...

    Das Thema mit dem Adaptall-Ring scheint endemisch zu sein, ich habe ein 2.8/300 mit FD-Adaption, bei dem die Blende ich nicht richtig läuft. Inzwischen ist ein EF-Adapter drauf, der ohnedies keine Übertragungselemente hat, aber auch da ist der Übertragungshebel verbogen, möglicherweise gab es bestimmte Vorgaben wann der Ring angesetzt werden durfte, so dass es zu diesen Problemen kam, wenn man sich nicht danach gerichtet hat. War nicht so krumm wie auf Deiner Aufnahme bei Deinem Objektiv, aber deutlich zur Seite gedrückt...

    Ich finde die Tamron-Objektive insgesamt sehr gut, ohne dass ich da das Sammeln anfangen will.

    CS
    Jörg

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", Optikus64 :


  7. #5
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    Zitat Zitat von Optikus64 Beitrag anzeigen
    ... mach mir die Zähne nicht lang ...

    Das Thema mit dem Adaptall-Ring scheint endemisch zu sein, ich habe ein 2.8/300 mit FD-Adaption, bei dem die Blende ich nicht richtig läuft. Inzwischen ist ein EF-Adapter drauf, der ohnedies keine Übertragungselemente hat, aber auch da ist der Übertragungshebel verbogen, möglicherweise gab es bestimmte Vorgaben wann der Ring angesetzt werden durfte, so dass es zu diesen Problemen kam, wenn man sich nicht danach gerichtet hat. War nicht so krumm wie auf Deiner Aufnahme bei Deinem Objektiv, aber deutlich zur Seite gedrückt...

    Ich finde die Tamron-Objektive insgesamt sehr gut, ohne dass ich da das Sammeln anfangen will.

    CS
    Jörg
    Ich habe mittlerweile einige Adaptall-2-Adapter, die nicht wie vorgesehen arbeiten.

    Ich vermute, dass es beim - nicht ganz einfachen - Ansetzen/Abnehmen an die Objektive zu Unfällen kam, die dann das System jeweils dejustierten.

    Blendenprobleme sehe ich bei Adaptall-2 häufig.

    Aber da mechanisch, sollte eine Reparatur von Adapter/Objektiv meist gut möglich sein.

    Was das Sammeln betrifft, hier nochmals zur Einkaufsliste

    http://www.adaptall-2.com/
    Gruß,

    Andreas

  8. #6
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    Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen
    Sollte mir mal was auffallen, sage ich es Dir ;-) "Dieser keine Haltering" (siehe oben) ist eine "Sicherungsscheibe für Wellen nach DIN 6799", KEIN Sicherungs"ring" (ist ja offen!) oder so! Bei den Amis ein "e-ring".
    Oder „Circlip“

    Möchtest du - als exzellent Belesener - nicht ein Glossar für die immer wiederkehrenden Begriffe erstellen?

    Vielleicht direkt fürs Deutsche?

    Mir fallen dazu gleich die verschiedenen Ringe beim Objektiv ein, die Teile der Blendenmechanik, die Bezeichnungen für die üblichen Schrauben, und für die Linsen steuere ich schon „konvex, konkav, bikonvex, bikonkav, plankonvex, plankonkav und asphärisch“ bei

    Schön wären auch die Bestimmung der optischen Hauptkonstellationen im Tubus und Ausführungen zur mutmaßlich vorgenommenen optischen Fehlerkorrektur.

    Für meinen Teil hole ich die Linsen zum Reinigen zwar heraus, aber gerade hier müsste man mehr sagen können als eben nur „Linse“ ;-)

    So könnten wir nicht nur auf einheitliche Bezeichnungen kommen, sondern auch einen höheren Level in den Reparaturberichten erreichen
    Gruß,

    Andreas

  9. #7
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    Zitat Zitat von Ando Beitrag anzeigen
    Mir fallen dazu gleich die verschiedenen Ringe beim Objektiv ein, die Teile der Blendenmechanik, die Bezeichnungen für die üblichen Schrauben, und für die Linsen steuere ich schon „konvex, konkav, bikonvex, bikonkav, plankonvex, plankonkav und asphärisch“ bei

    Schön wären auch die Bestimmung der optischen Hauptkonstellationen im Tubus und Ausführungen zur mutmaßlich vorgenommenen optischen Fehlerkorrektur.

    Für meinen Teil hole ich die Linsen zum Reinigen zwar heraus, aber gerade hier müsste man mehr sagen können als eben nur „Linse“ ;-)

    So könnten wir nicht nur auf einheitliche Bezeichnungen kommen, sondern auch einen höheren Level in den Reparaturberichten erreichen
    Wisst ihr was?

    Da mache ich/machen wir gleich das nächste Projekt daraus:

    Komplette Zerlegung eines - ausgemusterten - Objektivs in seine Einzelteile, natürlich mit Bilddoku, und wir bestimmen dann die Komponenten per Beitrag im Thread.

    So können wir rasch zum Glossar kommen :-)

    Ich schau gleich in meine Reparaturkiste, wer sich dazu freiwillig meldet
    Gruß,

    Andreas

  10. #8
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    Standard Handschuhe?

    Weil auch ich bei meinen Reparaturprojekten Handschuhe aus Nitril trage, stellt sich eventuell die Frage, warum.

    • Gerade bei älteren Objektiven hat man es beim Demontieren immer mit Fett bzw. zu Öl gewordenem Fett zu tun, welche man nur schwer wieder von den Händen abbekommt. Und Hautkontakt damit sollte man ja möglichst vermeiden.
    • Zum Reinigen von Objektivteilen kommen meist Lösungsmittel wie Alkohol, Benzin oder Aceton zur Anwendung. Auch diese sollten nicht auf die Haut. Aceton löst Nitril allerdings nach relativ kurzer Einwirkzeit auf.
    • Mit den Handschuhen hinterlässt man auch keine fettigen Fingerabdrücke (oder Abdrücke mit anderen Substanzen, solange die Handschuhe sauber sind, was bei Bedarf mit Küchenpapier und/oder Spülmittel bzw. Seife und fließendem Wasser gut gelingt).
    • Auch ist der Griff besser, da aufgenommene Teile rutschfest gehalten werden können.
    • Und last but not least wird dem Betrachter der Bilder zur Reparatur auch der Anblick von nackten Händen erspart, die manchmal zum Handlesen verleiten

    Nachteile sind

    • Schwitzen,
    • verminderte taktile Empfindlichkeit,
    • Einklemmen des dünnen Materials in Fugen, insbesondere beim Zusammenschrauben von Teilen, und
    • potentielle Brennbarkeit, da muss man gerade im Zusammenspiel mit Lösungsmittel aufpassen.

    Dass es sich um Einweghandschuhe handelt, ist sicher klar ;-)
    Gruß,

    Andreas

  11. Folgender Benutzer sagt "Danke", Ando :


  12. #9
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    Zitat Zitat von Ando Beitrag anzeigen
    Oder „Circlip“

    Möchtest du - als exzellent Belesener - nicht ein Glossar für die immer wiederkehrenden Begriffe erstellen?
    ...
    Darf ich ehrlich antworten?

  13. #10
    Spitzenkommentierer
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    Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen
    Darf ich ehrlich antworten?
    Selbstverständlich!

    Aber mein Vorschlag ist schon wieder überholt, s. Thread …

    Eine Objektiv-Sektion mit Fotos der wichtigsten Bauteile und Einladung zur Benennung derselben, sollte am schnellsten und einfachsten zum Ziel führen

    Ich denke an ein Zoom, das ich dafür zerlegen werde, soweit ich halt komme.

    Ein Zoom deshalb, da es immer eine interessante Konstruktion ist (zB die Blendenübertragung mit konstantem Blendenwert über den gesamten Brennweitenbereich) mit potentiell mehr Bauteilen, als sie ein Festbrenner hat.
    Geändert von Ando (30.07.2023 um 11:17 Uhr)
    Gruß,

    Andreas

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