Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Arithmetik

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer
    Registriert seit
    03.01.2016
    Ort
    Wien
    Beiträge
    2.537
    Danke abgeben
    1.486
    Erhielt 2.799 Danke für 1.106 Beiträge

    Standard

    Meine Erfahrung mit Elektronik, Mathematik und Fototechnik ist, dass das Themen sind, die volle Konzentration und die Bereitschaft, sich reinzugraben, erfordern.

    Da erklärt sich nichts von selbst und Details sind flüchtig.

    Und immer sehe ich dabei meine engen Grenzen.

    Aber nichts hat mich bisher so fasziniert

    Von einem Elektrotechniker hörte ich, dass es im Studium wenige gab, die die Inhalte so aufnahmen, wie andere Zeitung lesen. Alle anderen mussten darum kämpfen.

    Mir fiel der Umgang mit Sprache immer leicht, Schreiben - auch abseits des Plauderns - strengt mich nicht an, aber bei diesen formalen Themen muss ich mir Fortschritte mit dem Meißel erarbeiten.
    Gruß,

    Andreas

  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", Ando :


  3. #2
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
    Registriert seit
    01.12.2022
    Ort
    Patersberg/Rh.
    Beiträge
    760
    Bilder
    42
    Danke abgeben
    1.698
    Erhielt 706 Danke für 352 Beiträge

    Standard

    Hallo Andreas,

    ich habe Allgemeine und theoretische Elektrotechnik studiert, ich darf Dich trösten, die Anzahl derer die durch die insgesamt 6 Semester Mathematik durchgegangen sind ohne Anflüge von Verzweiflung war gegen Null - irgendwann geht die Anschaulichkeit dessen verloren was man da schreibt.

    Aber man kann sich durchkämpfen und Bronstein Semendjajew in seinen Bänden war mir ein treuer Begleiter. Und eine zum Schluß ordnerdicke selbstgeschriebene Formelsammlung, in der ich mir die relevanten Prozeduren auskommentiert hatte, damit mein Hirn nicht nur die Formeln sondern auch deren Sinn erkennen konnte. Nach dem Studium habe ich den ganzen Papierwust mit "militärischen Ehren" verabschiedet und in meinem Berufsleben nie wieder gebraucht. Heute befasse ich mich viel mit Abbildung und Optik, da kommt das eine oder andere wieder hoch, aber nie mehr in der Dichte wie im Studium.

    LG
    Jörg

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", Optikus64 :


  5. #3
    Spitzenkommentierer
    Registriert seit
    03.01.2016
    Ort
    Wien
    Beiträge
    2.537
    Danke abgeben
    1.486
    Erhielt 2.799 Danke für 1.106 Beiträge

    Standard

    Ich hab Publizistik u. Kommunikationswiss./Politikwissenschaft. an der Uni Wien studiert, ebd. auch einen Hochschullehrgang für Öffentlichkeitsarbeit absolviert.

    Eine Mischung aus Wissenschaft und Praxis - Sinn und Unsinn musste man sich selbst ausloten.

    Da es sich um eine Beschäftigung mit Gesellschaftsthemen handelte, war das wissenschaftliche Fundament endlich, lückenhaft oder nur sehr bedingt gültig.

    Mir kam das Diskutieren und Reflektieren entgegen, andere wussten nicht, wo sie ansetzen sollten, da es oft keinen richtigen Lernstoff gab, wir aber mit dieser Erwartung aus der Matura kamen.

    Hohe Dropoutquote, viele wechselten ohne Abschluss in die Praxis.

    Ich hatte es fertig gemacht, musste aber im Job das Theoriewissen rasch wegpacken.

    Einfach, kostengünstig und schnell erstellt/umgesetzt mussten Kommunikationskonzepte und -maßnahmen sein.

    Immerhin konnte ich meine Arbeit „im gesellschaftlichen Kontext“ relativieren.

    Das war das beste am Studium.

    Und natürlich die praktischen Fertigkeiten.

    Wie schreibe ich für Presse, wie für Anrainer, oder wie für meine Chefin

    Alles vorbei - jetzt drehe ich Schrauben in Öl ;-)
    Geändert von Ando (26.05.2023 um 20:10 Uhr)
    Gruß,

    Andreas

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", Ando :


Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •