Generell würde ich bei "Trockenschmierstoff der schwarzer Schweinkram sein darf" eher zu MoS2 in Alkohol Suspension tendieren als zu Grafit (und Benzin).
MoS2 bleibt etwas besser an Ort und Stelle (ist aber Saukram und verbreitet sich auch "überall").
Wenn es auch "mit Fett" sein darf (dann vagabundiert kein Feinstaub rum), eine "kleine Erbse" Molykote (BR2, G-rapid, ...)/ Liqui Moly LM47 oder was so da ist auf ein Stück Küchenkrepp geben und erstmal "ausbluten lassen" (einen Großteil des Öls ins Küchenkrepp wegkriechen lassen).
Im vorliegenden Fall würde ich mir das Hirn zermartern, ob man den "Canon Squeak Shortcut" abwandeln könne, also "minimalinvasiv" an den Ort des Geschehens kommen.
Eine Kanüle irgendwo durchgeschoben (zur Not vorsichtig ein Loch gebohrt und Staub und Späne abgesaugt) und je nach Lage erst spülen (Benzin) und den Schmadder auffangen und dann ölen, ggf. mit "Zweitaktermischung" arbeiten, also Öl-Benzin Gemisch, das Benzin hilft dem Öl beim Kriechen, später verdunstet das Benzin und das Öl bleibt da, wo es hinsollte (alter VEB Pentacon Trick), oder einfach so ein Tröpfchen Öl aus der Ferne applizieren.
"Problematisch" könnte bei der Kanülen-Methode die "Entsorung" alten Schmiermittels sein (stört beim Canon Squeak aber niemanden).
Am Rande: Vor ein paar Jahren erwähnte jemand, er habe "günstig" einen Thermomix schießen können, und mußte nur "das Messer" erneuern und das wäre für "50,-" machbar gewesen - ich hätte zu der Zeit nichteinmal 50,-€ für einen fabrikneuen Thermomix ausgegeben (im Mittelteil hätte ich das gemacht, um das Ding dann bei eBay mit Gewinn zu verscheuern, heute (mit der neuen Kaufabwicklung) würde ich das auch nicht mehr machen).


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