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Thema: Nikon F4: Das Problem mit dem Blendenhebel und wie es gelöst werden könnte

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Zitat Zitat von waldbeutler Beitrag anzeigen
    Hallo Andreas,

    richtig: Bei teil-elektronischen Geräten wie Fotoapparaten wäre ich sehr vorsichtig mit Graphitpulver (oder einem mit Graphit versetztem Gleitfett), und bei digitalen Kameras erst recht: fettige Graphitstäubchen auf dem Bildsensor sind eine Seuche!
    Michael, wenn du dir den langen Weg über Demontage/Montage ansiehst (Link oben), wie schätzt du Aufwand, Risiko und Erfolgsaussichten ein?

    Bzw. würdest du als Professionist so einen Auftrag überhaupt annehmen?

    Ich möchte die Sache besser einschätzen können.
    Gruß,

    Andreas

  2. #2
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    Generell würde ich bei "Trockenschmierstoff der schwarzer Schweinkram sein darf" eher zu MoS2 in Alkohol Suspension tendieren als zu Grafit (und Benzin).
    MoS2 bleibt etwas besser an Ort und Stelle (ist aber Saukram und verbreitet sich auch "überall").
    Wenn es auch "mit Fett" sein darf (dann vagabundiert kein Feinstaub rum), eine "kleine Erbse" Molykote (BR2, G-rapid, ...)/ Liqui Moly LM47 oder was so da ist auf ein Stück Küchenkrepp geben und erstmal "ausbluten lassen" (einen Großteil des Öls ins Küchenkrepp wegkriechen lassen).

    Im vorliegenden Fall würde ich mir das Hirn zermartern, ob man den "Canon Squeak Shortcut" abwandeln könne, also "minimalinvasiv" an den Ort des Geschehens kommen.
    Eine Kanüle irgendwo durchgeschoben (zur Not vorsichtig ein Loch gebohrt und Staub und Späne abgesaugt) und je nach Lage erst spülen (Benzin) und den Schmadder auffangen und dann ölen, ggf. mit "Zweitaktermischung" arbeiten, also Öl-Benzin Gemisch, das Benzin hilft dem Öl beim Kriechen, später verdunstet das Benzin und das Öl bleibt da, wo es hinsollte (alter VEB Pentacon Trick), oder einfach so ein Tröpfchen Öl aus der Ferne applizieren.

    "Problematisch" könnte bei der Kanülen-Methode die "Entsorung" alten Schmiermittels sein (stört beim Canon Squeak aber niemanden).

    Am Rande: Vor ein paar Jahren erwähnte jemand, er habe "günstig" einen Thermomix schießen können, und mußte nur "das Messer" erneuern und das wäre für "50,-" machbar gewesen - ich hätte zu der Zeit nichteinmal 50,-€ für einen fabrikneuen Thermomix ausgegeben (im Mittelteil hätte ich das gemacht, um das Ding dann bei eBay mit Gewinn zu verscheuern, heute (mit der neuen Kaufabwicklung) würde ich das auch nicht mehr machen).

  3. Folgender Benutzer sagt "Danke", Jan Böttcher :


  4. #3
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    Danke, Jan

    Ich könnte auch die Spritze setzen, und wenn es nicht geholfen hat, muss ich ohnehin die Schweinetour machen über die Demontage.

    Dann kann ich dort auch gleich die Spuren des Versuchs entfernen
    Gruß,

    Andreas

  5. #4
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    Mir fiel noch Silikonspray ein. Schmiert und leitet nicht. Wenn man es auf eine Oberfläche sprüht und etwas wartet, hat man einfach ein Pulver. Ob das aber in eine Kamera muss? So in Sachen Sauerei und Ausdünsten und herumkriechen?
    Hat da jemand Erfahrung.

  6. #5
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    Silikonöl kriecht wie doof. Da würde ich eher Ballistol nehmen "und DAS will was heißen". Ballistol nehme ich aber auch nicht, wenn Messing in der Nähe ist.

  7. #6
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    Ich Dussel meinte auch Teflon-Spray

  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", Bessamatic :


  9. #7
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    ;-)

    Öl/Fett mit Teflon drin geht (in Kameras) gleich viel besser als Silikonkram.

    (ist dann weißer Saukram, kein schwarzer Saukram)

  10. Folgender Benutzer sagt "Danke", Jan Böttcher :


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