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Thema: Die alte Kamera ist kaputt - wie geht es weiter?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Zitat Zitat von CsF Beitrag anzeigen
    ... Und kostenpflichtige Kostenvoranschläge sind genau das, eine Falle für den Kunden. Wer als Reparaturwerkstatt nicht die 5 Minuten investieren kann, um sich eine potentielle Einnahmequelle anzusehen, der hat meiner Meinung nach verloren. ...
    Auch da "irgendwie ja, aber auch irgendwie nein". Man weiß nicht, wie oft die sonst schon "vergebliche" Kostenvoranschläge gemacht haben und wieviel Lebenszeit (bezahlte Arbeitszeit) das gekostet hat. x fruchtlose Kostenvoranschläge muß der nächste zahlende Kund ja mit bezahlen.

    Es ist schon eine Zwickmühle und nur mit Vertrauen könnte man da rauskommen. Wenn jemand 48,-€ für einen Kostenvoranschlag verlangt (und der erfahrungsgemäß unverschämt hoch ausfällt), fällt das mit dem Vertrauen auf meiner Seite schwer - und ich habe auch schon netten Reparateuren "Zeit gestohlen".

  2. 2 Benutzer sagen "Danke", Jan Böttcher :


  3. #2
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Moin,

    ich arbeite in einer Hochbaudienststelle im Bereich TGA Elektrotechnik. Alle Nase lang steht ein Architekt oder sonst ein Planer vor mir und fragt, was die und die Maßnahme kostet, wie lang sie dauert und welche Risiken sie birgt. Möglichst nach den nächsten 5 Haushaltsjahren gegliedert.

    Ich werfe dann immer einen bedeutungsschweren Blick in eine große Glaskugel auf meinen Schreibtisch auf deren Sockel "Kostenermittlung" steht, und werfe eine Zahl in den Raum. Der meistens kommt dann ein "ja, ja, ist gut, ich schick Dir mehr Unterlagen"...

    Wenn mir wer eine Problembeschreibung schickt oder ne kaputte Kamera, um das Beispiel aufzugreifen, muss ich erstmal ermitteln, was das Problem ist, was für ein Aufwand das ist und was man dazu noch alles brauchen könnte.

    Ein KV könnte als Angebot aufgefaßt werden, und wenn darauf jemand bestellt sitze ich, wenn ich die Grundlagenermittlung nicht ordentlich gemacht habe, auf dem Mehraufwand. Das macht gewerblich niemand, der länger überleben will. Das ist einfach der Grundsatz der kaufmännischen Vorsicht.

    Ich weiß, wenn man eine Sache enthusiastisch angeht, nervt das. Aber das ist eben der Unterschied zwischen einem engagierten Bastler, der das aus Liebe zur Sache macht und dem, der davon lebt.

    LG
    Jörg

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", Optikus64 :


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