Von der Symptomlage her gibt es ja div. "Standardfehler".
Wenn man dann beispielsweise eine Minolta XD7 ohne den Fehler (zäher Spiegeldämpfer) haben will, wird es "schwierig".
Eine nicht quietschende Canon A1 bekommt man am ehesten, wenn der Vorbesitzer / Verkäufer gerade frisch ein Tröpfchen Öl spendiert hat (sonst goggelt man den Tick und beschafft sich das Material).
Div. mechanische Hemmwerke sind "verharzt", die lassen sich mal "ganz einfach", mal etwas schwerer zugänglich reinigen und neu schmieren.
Für den Jungfernflug nimmt mannach Möglichkeit nicht gerade eine Retina-Reflex III oder Tele-Rolleiflex sondern "etwas simpler" aufgebaute Kameras.
Dann haben x japanische Kameras Lichtdichtungen, die einst schwarzer Schaumstoff waren und nun teerige Pampe. Das kann man auch ohne Diplom selber beheben.
Mich haben irgendwann weniger die Preise der Reparateure gestört als das Drumherum (Getue) und manchmal (öfter mal) die blöden Sprüche dazu.
Spätestens wenn man eine Weitwinkel-Rolleiflex mit trägen Verschlußzeiten im Arsenal hat, sollte man über eine Reparatur / Wartung nachdenken, statt sie wegzuwerfen und eine "neue" zu kaufen. Man wird dabei ich nicht direkt dümmer.
Mein Weg dann:
- Informationen sammeln (offizielle Unterlagen, www und das alles)
- Analyse (aufmachen und reingucken)
- Abhilfe (ggf. mit dem lästigen Umweg "Teilebeschaffung")
Wenn einem das keinen Spaß bringt (oder partout meint, es nie zu können, oder meint, seine Zeit "besser" verbringen zu können) oder die Teilebeschaffung "unmöglich" erscheint, dann nötig man lieber Dritte dazu, es für einen zu erledigen (oder erklärt den Einzelfall für gescheitert und schubladisiert das Stück "erstmal").


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