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Thema: Blitzkondensator-Entladegerät

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Zitat Zitat von Bessamatic Beitrag anzeigen
    Die momentane Verlustleistung am Anfang der Entladekurve lässt sich einfach berechnen:

    U = R * I
    I = U/R

    U = 350V
    R = 5000Ohm

    I = 0,07A

    P = U * I

    P = 24,5

    Damit liegt sie bei ca. 25 Watt.
    Ja, ich meinte die gesamte Verlustleistung die über die Entladungszeit am Widerstand entsteht.

    Da verlässt mich die Mathematik, da kein linearer Verlauf.

    Wie wäre das zu berechnen?
    Gruß,

    Andreas

  2. #2
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    Mit 'nem schnuckeligen zeitlichen Integral über den Strom x Spannung nach dt. -> Ergibt die Arbeit, die in dem in Wärme umgesetzt wird.

    Ist für den Betrachtungsfall aber praktisch unbeachtlich, da die Leistung nicht wichtig ist, sondern die Arbeit, also Leistung x Zeit. Und da die Entladezeit extrem kurz ist wird da auch nix überhitzt.

    CS
    Jörg

  3. #3
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    Hm, Leistung bezeichnet ja Arbeit pro Zeiteinheit. Das ist die Sekunde.

    Arbeit = Energie in Joule

    Vielleicht ist es zutreffender, die umgewandelte Energie zu berechnen.

    Denn Leistung bezieht sich ja immer auf 1 s, die kann ich nicht summieren.


    Ein Haarfön möge zB eine Leistungsaufnahme von 1000 W haben.

    Das bedeutet, dass er pro Sekunde 1000 W verbraucht.

    Aber nicht in 5 Sekunden das Fünffache, also 5000 W.

    Bei 230 V eff.

    und

    I = U^2/R

    wären das

    I = (230 V)^2/5 kVA
    I = 52,9 kV/5 kVA
    I = 52,9/5 A
    I = 10,58 A


    Aber bei

    1 W = 1 J/s

    wären das

    nach 5 s

    1000 J/s * 5 s = 5000 Js/s = 5000 J


    Richtig betrachtet?
    Gruß,

    Andreas

  4. #4
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    Kann ich eigentlich die Temperatur berechnen, die bei einer beliebigen Verlustleistung an einem Widerstand entsteht?

    Also zB Pmax = 250 mW bei einem Kohleschichtwiderstand.

    Ich weiß nur, dass der Widerstand im Dauerbetrieb bis zu dieser Grenze nicht abraucht, aber die Temparatur die dabei entsteht könnte ich nur messen.

    Physiker und Elektroingenieure vor!
    Gruß,

    Andreas

  5. #5
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    Zitat Zitat von Ando Beitrag anzeigen
    Kann ich eigentlich die Temperatur berechnen, die bei einer beliebigen Verlustleistung an einem Widerstand entsteht?

    Also zB Pmax = 250 mW bei einem Kohleschichtwiderstand.

    Ich weiß nur, dass der Widerstand im Dauerbetrieb bis zu dieser Grenze nicht abraucht, aber die Temparatur die dabei entsteht könnte ich nur messen.

    Physiker und Elektroingenieure vor!
    Klar, Du brauchst nur den Wärmewiderstandswert d. Herstellers, wie viel K/W das Teil macht. Das wird als Auslegungswert oft angegeben.

    LG
    Jörg

  6. #6
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    Wien dankt!
    Gruß,

    Andreas

  7. #7
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    Mindestens auf 7 Nachkommastellen rechnen, besser auf 12.

    Laien würden gucken, ob irgendwo in der Doku/Propaganda "Wattsekunden" zum Blitz nachzulesen sind, oder mal "überschlägig" rechnen.
    oder so "300V, soundsoviel Ohm, "1 Sekunde""

  8. #8
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    Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen
    Mindestens auf 7 Nachkommastellen rechnen, besser auf 12.

    Laien würden gucken, ob irgendwo in der Doku/Propaganda "Wattsekunden" zum Blitz nachzulesen sind, oder mal "überschlägig" rechnen.
    oder so "300V, soundsoviel Ohm, "1 Sekunde""
    Glaubst du, das geht noch mit dem Taschenrechner?

    Ich hab diesen hier:

    https://www.casio.com/at/scientific-...FX-5800P-S-EH/


    Aber vielleicht ist jetzt eben der Zeitpunkt gekommen, wo ich definitiv stärkere Rechenleistung benötige.

    Wer kommt mir zur Hülfe?
    Gruß,

    Andreas

  9. #9
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    Richtig.

  10. #10
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    Du musst die Einheiten allerdings richtig mitführen.

    1000 W x 5 s = 5000 J/s x s = 5000 J = 5 kJ

    LG Jörg

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