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Thema: Nikon F3/T: LCD-Display ersetzt

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Zum bräunlichen Belag s. #28 und #29 im Thread.

    Ich find die Anzeige recht angenehm - einfach zu erfassen, wenn der Kontakt für den Einschaltknopf der Beleuchtung von LCD und ADR (ja, auch der Blendenring erhält etwas Licht) sauber ist, leicht mit dem Daumen der linken Hand zu bedienen, gut sichtbar für mich in DE-2 und DE-3.

    Eine Punktematrix ist frei gestaltbar - Contest?
    Gruß,

    Andreas

  2. #2
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    In #29 sieht es aus als würde ein brauner "Kleber" anfangen irgendwohin zu kriechen.

    In Sachen "Ablesbarkeit" sprechen gewisse Forschungsergebnisse dafür, daß analoge oder quasianaloge Anzeigen vom Menschen schneller erfaßt werden als digitale.
    Speziell bei Kamerasuchern gäbe es dann noch den Wettstreit zwischen "von Brillenträgern und anderen Behindos leicht überschaubar" (kleines Sucherbild, Anzeigen an der langen Seite) und "ich seh' alles" (großes Sucherbild und Anzeigen für Zeit und Blende am Rand, so, daß 'oben' und 'unten' eine logische Bedeutung für die (quasi-)analoge Anzeige zukommen kann).

    Unterm Strich ist es ja für einen Fotografen wichtiger, schnell zu sehen ob tendenziell eine kurze oder lange Zeit und eine offene oder geschlossene Blende eingestellt sind, als auf die Nachkommastelle genau zu wissen, daß es 1/327s und f 6,348 sind (und nicht 1/250+ und 5,6-8). Ähnliches gilt im Auto oder Flugzeug, es hält aber gewisse Kräfte (WIMRE haben FRANZOSEN damit angefangen) nicht davon ab, eine digitale Anzeige der Geschwindigkeit und Motordrehzahl den Leuten anzudrehen.

    Bei Uhren wird es noch schlimmer. Der Mensch (in der westlichen Zivilisation) ist ans Dezimalsystem gewöhnt (60 Minuten statt 100 sind eine Stunde erfordert eine Umstellung gegenüber Meter-Kilogramm usw.) und digital 8:47h ist unterbewußt nicht so nah an 9:00h wie eine analoge Zeigeranzeige der gleichen Zeit.

    Wenn man alle Zeit der Welt hat (Repros, Architektur, Studio) und die Sucheranzeige nasepopelnd wie ein Buch liest, oder wenn man sowieso nicht so hoch getaktet ist, dann ist es auch egal.

    Bei oben und unten / nur oben / nur unten / links und rechts ließe ich mich noch KNAPP für nur oben oder nur unten überreden, weil die Anzeige dann näher an der Bildmitte ist (weniger Zeit, den Blick zu schwenken), aber quasianaloge Anzeigen am rechten und linken Bildrand wären schon sehr eindeutig und die "Tendenz" der Werte im peripheren Sehen gut zu erfassen. Und ich bin für eine Anzeige außerhalb des Bildes (nicht ins spätere Foto reinragende Zeiger oder Zahlen auf der Einstellscheibe).

    Danach könnte man dann über Zeiger, LCD und LED verhandeln - aber eine reine Digitalanzeige sehe ich in diesem Bereich als suboptimal an (alleine schon die CPU-Zeit, die man für den Unterschied zwischen 1/4 und 4 Sekunden benötigt ...).

  3. #3
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    Wie wäre es mit einem Head-up-Display?

    Man könnte das auf dem teildurchlässigen Spiegel aufbringen.

    Entweder nur mit den Daten, die die F3 liefert, oder mit Zusatz - natürlich dann extra gesteuert.
    Gruß,

    Andreas

  4. #4
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    Standard Flexible Print Circuit (FPC) für die F3

    Also, ich wette mit mir selbst, dass hier auch der LCD-Block dabei ist.

    Links im Bild ist die komplette Einheit zu sehen, wo auch das Minilämpchen zur LCD-Beleuchtung mit rotem Druckknopf und die rote Blitzbereitschafts-LED verbaut ist.

    Ist dem so - was ich noch prüfen werde - stehe ich vor einem Dilemma:

    Soll ich tatsächlich einem „nagelneuen“ und kompletten FPC den - hoffentlich noch frischen - LCD-Block rauben, wenn wieder einer getauscht werden muss?

    Oder soll ich gleich die komplette Elektronik ersetzen, was ein ganz simpler Job ohne jedes Risiko ist?


    Name:  FPC.JPG
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    Gruß,

    Andreas

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