Es funktioniert also wieder? Das mit vedreckten Leitplastik-Streifen hatten wir an anderer Stelle schon mal vermutet. Glückwunsch dann.
Es funktioniert also wieder? Das mit vedreckten Leitplastik-Streifen hatten wir an anderer Stelle schon mal vermutet. Glückwunsch dann.
Genau, das war im Teufels-Thread:
https://www.digicamclub.de/showthrea...ghlight=Teufel
Siehe den Link auch zu Beginn dieses Threads.
Ja, die F3/T ist wieder zu 100 Prozent fit.
Herzlichen Dank auch für deine Hinweise, jetzt ist da Licht in die Sache gebracht!
Es dürfte tatsächlich Korrosion sein, wie auch immer die dort entsteht.
Gruß,
Andreas
Wer sich - wie wohl die meisten F3-Besitzer - über die flackernde oder nicht mehr funktionierende LCD-Beleuchtung ärgert, die über den kleinen roten Knopf aktiviert wird:
Es sind Kontaktprobleme, bedingt durch Verschmutzung.
Die kann recht einfach entfernt werden. Den Weg dorthin s. oben im Beitrag.
Die beiden Bauteile hinter dem Druckknopf sind nur eingelegt.
Eine Reinigung mit Alkohol auf Wattestäbchen - auch der Kontakte auf der Platine dahinter - sollte das beheben
***
Alle Hinweise, wie immer, selbstverständlich ohne Gewähr.
Gruß,
Andreas
Hallo Andreas!
Da wäre ich mir nur nicht sicher, dass das metallene Stück ein Piezo-Element sein soll.
Piezoelemente haben nämlich eine permanente Konnektierung an ihren Polen (aus Metallfolie o.Ä.) und sind innerlich glasartig-durchsichtig.
Was das verblasste LCD betrifft: Bravo! Ovarb! Vabro!
Übrigens sind Kontaktprobleme an diesen LCD-Kontakten durchaus häufig, sie wirken sich aber nur auf ein Verblassen oder ganz unsichtbar werden von einzelnen Zeichen oder auch mal der ganzen Anzeige aus - viel schlimmer sind die schwarz gewordenen LCDs, da hilft nichts anderes als ein Austausch.
Gruß, Michael
Ich zitiere mich selbst, es blieb das letztes Jahr von dir unwidersprochen ;-)
https://www.digicamclub.de/showthrea...ghlight=TeufelBei dem kleinen grauen Teil, das ich wieder eingesetzt hatte, nachdem es aus der Kamera fiel, handelt es sich laut Service Manual um ein piezoelektrisches Element.
Diese elektronischen Bauteile erzeugen eine Spannung, wenn Druck auf sie ausgeübt wird, s.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Piezoelektrizität
So ist auch der Schalter für die Displaybeleuchtung erklärt:
Durch Druck auf den roten Knopf wird das Bauteil gegen zwei Kontakte gequetscht. Durch den Druck entsteht eine Spannung, die ausreicht, Strom durch die beiden Kontakte fließen zu lassen, was dann in einem weiteren Schaltvorgang das verbaute Minilämpchen zum Aufleuchten bringt.
Da die Beleuchtung nur dann eingeschaltet werden kann, wenn derBelichtungsmesser aktiviert ist - also zumindest ein Teil der Betriebsspannung an der Schaltung liegt - könnte durch das Bauteil zB ein Transistor durchgeschaltet werden, der dann den Lampenstrom fließen lässt (Transistor als Schalter, ein kleiner Basisstrom schaltet einen höheren Kollektor/Laststrom). Den Basisstrom liefert dann das Bauteil, den Laststrom die Batterie in der Kamera.
Dazu muss es am Schaltplan etwas zu finden geben.
Üblich ist bei der F3, dass das mehr schlecht als recht funktioniert, weil der Knopf sehr klein ist und es den richtigen Druck braucht.
Das piezoelektrische Bauelement wäre eine Erklärung dafür. Ein druckabhängiger Schalter. Je fester man drückt, desto heller leuchtet es, bis zu einer Obergrenze.
Da der Bereich um den roten Druckknopf nicht abgedichtet ist, kommen im Laufe der Zeit Schmutz oder Oxydation auf die beiden Kontakte. Dann hat man einen Wackelkontakt. Das würde auch erklären, warum nach und nach das Lämpchen immer unwilliger und dann ggf. gar nicht mehr strahlt.
Reinigung: Entweder durch Abnehmen der Kunststoffleiste, dann ist der Bereich direkt zugänglich und die Kontakte können gesäubert werden. Oder durch Kontaktspray für Elektronik von außen, dort, wo der rote Schalter sitzt.
Die erste Lösung ist wohl die elegantere und nachhaltigere
More to be explored soon![]()
Gruß,
Andreas
„Piezoelectric semiconductor #1028“
Service Manual zur Nikon F3
S. 108 im PDF:
https://learncamerarepair.com/downlo...ice-manual.pdf
![]()
Gruß,
Andreas
Hallo Andreas,
es ist mir bis heute etwas rätselhaft, wie diese Leitgummis genau hergestellt werden.
Auf jeden Fall hat die öfters zu sehende, unterschiedliche Färbung der einzelnen Streifen (Zebra-Muster) nichts zu sagen - es müssen immer isolierende und leitfähige Streifen nebeneinander sein.
Test: Einen funktionierenden Leitgummi ohne erkennbare Streifen einfach etwas (wenn sichtbar, um die halbe Breite einer leitfähigen Metalldampfschicht auf dem LCD-Glas) versetzt montieren - dann dürfte gar nichts mehr angezeigt werden.
Gruß, Michael
Danke, Michael!
Ich würde mir ja gerne eine meiner F3 greifen, wo das Display schon Kontrast verloren hat.
Aber das wäre frivol, eine funktionierende Kamera ohne Not dem Reparaturrisiko auszusetzen.
Ich hoffe daher auf eine F3, deren Display bereits fehlerhaft ist.
Seltsam - früher hatte ich einen Displayschaden gefürchtet, jetzt wünsche ich mir ihn![]()
Gruß,
Andreas
Die Position des Leitgummis wird keine Auswirkung haben. Der sog. Pitch liegt bei aktuellen Produkten 0.05mm, 0.1mm oder 0.18mm (siehe das verlinkte PDF).
https://www.adkom.de/de/dateien/rund...-leitgummi.pdf