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Thema: Minolta XG-M: den eitrigen Zahn gezogen (Elko ausgelötet)

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Beim Einlöten der Elkos muss man unbedingt auf die richtige Polung achten.

    Im Service Manual ist die Anode jeweils mit einem Pluszeichen gekennzeichnet (s. oben).

    Für solche Minilötungen in Altkleingerät ist bleihaltiges Lot grundsätzlich noch immer ein Vorteil.

    Es kreuzt sich nicht mit dem bereits aufgebrachten Lot und fließt bei relativ geringer Temperatur.

    Bleifrei auch gut, man muss nur aufpassen, die Lötstellen nicht abzubrennen.

    Aber die Diskussion welches Lot ist ja schon längst geführt ;-)

    Bleifrei ist so gut wie immer die Wahl.
    Gruß,

    Andreas

  2. #2
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    Moin,

    man bekommt heute ja extra niedrig schmelzende Lote für SMD auch als dünnen Draht mit Flussmittelfüllung, die heutigen Flussmittel muss man auch nicht mehr entfernen, da sie nicht mehr korrosiv sind. Aber das hängt auch von der Arbeitsweise und dem Werkzeug des Löters ab. Deine Reparatur sieht auf jeden Fall gut aus. Die Platinen finde ich für so ein Serienprodukt allerdings ziemlich spooky.

    LG
    Jörg

  3. #3
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    Man lernt bei solchem Werk auf jeden Fall schrecklich fluchen
    Gruß,

    Andreas

  4. #4
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Man könnte es auch "Erweiterung des Sprachportfolios" nennen. Ach ja - und Pflaster an originellen Stellen verkleben ...

  5. #5
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    Die Liste der Fluchanlässe ist lange:

    Oxidierte Lötspitze, wegspritzende Kleinteile, zerfasernde Kabel, staubige Lötstellen, Bauteile bei der Montage vergessen …

    Aber es fördert die Konzentration und Selbstbeherrschung.
    Gruß,

    Andreas

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", Ando :


  7. #6
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    Zitat Zitat von Optikus64 Beitrag anzeigen
    Die Platinen finde ich für so ein Serienprodukt allerdings ziemlich spooky.
    Du hast noch keinen italienischen Synth aus den 80ern von innen gesehen. Aber Spass beiseite, was meinst Du hier?

  8. #7
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    Zitat Zitat von Bessamatic Beitrag anzeigen
    Du hast noch keinen italienischen Synth aus den 80ern von innen gesehen. Aber Spass beiseite, was meinst Du hier?
    Vermutlich das Material, s. Bilder - Anschnitt der Platine oberes Deck am Rand.

    Holz, Pappe - beides?
    Gruß,

    Andreas

  9. #8
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    Die Platinen sind meiner Einschätzung nach aus GFK und das fasert an den Kanten gerne etwas. Aber sonst ist es eine gute Wahl. Pertinax wäre für diese Zeit übel. Früher hatte man wohl nichts besseres. Die italienischen Synthesizer-Bauer von Crumar offenbar in den 80ern auch nicht.

  10. Folgender Benutzer sagt "Danke", Bessamatic :


  11. #9
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    Zitat Zitat von Bessamatic Beitrag anzeigen
    Du hast noch keinen italienischen Synth aus den 80ern von innen gesehen. Aber Spass beiseite, was meinst Du hier?
    Hallo,

    das Design der Leiterbahnen sieht aus wie meine ersten Platinen, wie mit Krepp auf Folie entflochten, keine Masseflächen, die Art wir das verlötet ist - da sieht man wo damals die Mikroelektronik stand. Heute würde man was das Board-Design angeht "setzen, sechs" sagen. Auch dass kein Lötstoplack verwendet wurde geht in die Richtung, das macht die Verarbeitung ja richtig schwierig mit den SMD-Bauteilen die ja schon drauf sind.

    CS
    Jörg

  12. #10
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    Ich frage mich, ob diese Platinen noch handbestückt wurden.
    Gruß,

    Andreas

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