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Thema: Minolta XG-M: den eitrigen Zahn gezogen (Elko ausgelötet)

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Ui,

    die sieht ja fast noch aus wie aus dem Laden - da lohnt der Aufwand. Ein Freund hatte immer Minolta, das waren schöne feine Kameras. das Geilste was er dazu hatte war der kleine 250mm-Spiegel, groß wie ein Normalobjektiv. Man kann über die Spiegelteile ja denken was man will, aber das Teil konnte was. Die XG-M hatte ja schon einen eingebauten Griff - schönes Feature. Da sind viele andere erst spät drauf gekommen.

    LG
    Jörg

  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", Optikus64 :


  3. #2
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    Zitat Zitat von Optikus64 Beitrag anzeigen
    Ui,

    die sieht ja fast noch aus wie aus dem Laden - da lohnt der Aufwand. Ein Freund hatte immer Minolta, das waren schöne feine Kameras. das Geilste was er dazu hatte war der kleine 250mm-Spiegel, groß wie ein Normalobjektiv. Man kann über die Spiegelteile ja denken was man will, aber das Teil konnte was. Die XG-M hatte ja schon einen eingebauten Griff - schönes Feature. Da sind viele andere erst spät drauf gekommen.

    LG
    Jörg
    Deshalb musste ich mich extra bemühen.

    Diese XG-M aufzugeben hätte mich geknickt

    Ja, das 250er ist super, es schlummert im Schrank.
    Gruß,

    Andreas

  4. #3
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    Ich hab jetzt zwei XG-M aufgemacht und bei beiden waren drei von vier Elkos ausgelaufen mit teilweise starker Korrosion. Nur der oben auf der Platine hielt sich.

    Interessant ist auch, dass diese XG-M hier trotz giftgrün ausgelaufener Elkos einwandfrei funktionierte.

    Dennoch sollte man reinschauen, denn einmal ist Schluss und die Elkos geben auf.

    Und die Korrosion schreitet voran.

    Die Elkos - offenkundig ein Thema auch bei der XG-M.
    Gruß,

    Andreas

  5. #4
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    Moin,

    ja, Elektrolytkondensatoren hat schon seit je her der Teufel gesehen, die niedlichen kleinen blauen Perlen, Tantal-Elkos auch, die laufen nicht aus. sie explodieren einfach. Heute ist das wohl nicht mehr so eklatant, aber seinerzeit wurden die Teile schneller kleiner als gut war. Prima dass die OP so gut gelungen ist, um die schöne Kamera wäre es wirklich schade gewesen. Gratulation!

    LG
    Jörg

  6. 2 Benutzer sagen "Danke", Optikus64 :


  7. #5
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    Beim Einlöten der Elkos muss man unbedingt auf die richtige Polung achten.

    Im Service Manual ist die Anode jeweils mit einem Pluszeichen gekennzeichnet (s. oben).

    Für solche Minilötungen in Altkleingerät ist bleihaltiges Lot grundsätzlich noch immer ein Vorteil.

    Es kreuzt sich nicht mit dem bereits aufgebrachten Lot und fließt bei relativ geringer Temperatur.

    Bleifrei auch gut, man muss nur aufpassen, die Lötstellen nicht abzubrennen.

    Aber die Diskussion welches Lot ist ja schon längst geführt ;-)

    Bleifrei ist so gut wie immer die Wahl.
    Gruß,

    Andreas

  8. #6
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    Moin,

    man bekommt heute ja extra niedrig schmelzende Lote für SMD auch als dünnen Draht mit Flussmittelfüllung, die heutigen Flussmittel muss man auch nicht mehr entfernen, da sie nicht mehr korrosiv sind. Aber das hängt auch von der Arbeitsweise und dem Werkzeug des Löters ab. Deine Reparatur sieht auf jeden Fall gut aus. Die Platinen finde ich für so ein Serienprodukt allerdings ziemlich spooky.

    LG
    Jörg

  9. #7
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    Man lernt bei solchem Werk auf jeden Fall schrecklich fluchen
    Gruß,

    Andreas

  10. #8
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    Zitat Zitat von Optikus64 Beitrag anzeigen
    Die Platinen finde ich für so ein Serienprodukt allerdings ziemlich spooky.
    Du hast noch keinen italienischen Synth aus den 80ern von innen gesehen. Aber Spass beiseite, was meinst Du hier?

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