Dann gibt es noch ein Problem, und zwar das Einbringen der Platine mit dem Schalter zurück in den Griff des MD-4.
Die beiden äußeren Kontaktzungen müssen hinter die Nocken des Drehschalters gebracht werden - Biegegefahr!
Dh auch wenn der Schalter mühsam wieder justiert wurde, kann er gleich wieder hinüber sein …
Manchmal denke ich, da hat sich jemand beim Konstruieren einen bösen Spaß gemacht ;-))
Gruß,
Andreas
Ich hatte damals feine Zängelchen gekauft, die haben vorne ein leichtes, ausgerundetes V-Profil.
Damit zwickt man ganz vorsichtig in die Federn und setzt sie damit etwas in die Richtung des "V".
Biegen im klassischen Sinne geht ja meistens nicht, da man den ganzen Block verbiegt und damit meistens mehr Probleme schafft als wegbringt.
Du hast ja beobachtet, dass dann z.B. der Antriebsnocken nicht mehr greift. Wenn das schonmal gemacht wurde um die Kontakte zu justieren siehst Du ganz feine Marken auf den Federn.
Das Geschick des guten Elektromechanikers liegt dann darin zu erkennen, welche Feder bewegt werden muss, damit der Kontakt wieder schließt. Auch feinstes Handwerk...
Bei der Montage ist ja immer die Frage, wann wurde das Teil denn integriert - Du mußt Dich mit dem zusammengebauten Teil rumschlagen, kann sein, dass es einen Montagestand gibt, wo das Teil quasi von selbst reinflutscht. Vielleicht sind bei Deiner Montage die Geister von ein paar Japanern brüllend von ihrer Wolke gekippt weil hier niemand mehr weiß wie das ging und man sich einen Abbricht wärend sie das so nebenbei gemacht haben.
LG
Jörg
Ich schließe daraus:
Ein Job für Leute, die auch gerne selbst ihre mechanischen Uhren revidieren
Vielleicht lassen sich die Kontaktzungen auch kleben, sodass der Kontakt schließt und vom Nocken wieder geöffnet wird, der Öffnungswinkel wird so also verkürzt.
Durchaus berechtigt, auch hier von Komplikationen zu sprechen, wie bei den Uhren …
Gruß,
Andreas
Und es lässt mir keine Ruhe ;-)
Ich schaue mir die Option mit einem Klebepunkt an, dann braucht es den Seilzug nicht mehr.
Wo ich den ansetze, zeigt die aktuelle Lösung.
Oder vielleicht geht es mit einem Bindfaden, da lerne ich dann auch gleich das Nähen
Der Transistor mit Loctite drauf, der die Seilbahn trägt, kommt dann raus und einer aus Ersatz rein.
Ich habe auch eine Montagezange für THT-Bauteile, also solche mit Drähten, die durch eine Platine gesteckt werden. Die macht in Anschlussbeine eine Einbuchtung, aber für hier wird sie zu groß sein.
Wenn es gelingt, mache ich noch ein kurzes Thread update![]()
Gruß,
Andreas
Moin Andreas,
such vorher einen Feng Shui Berater auf - das ist immer so, bis man bei solchen Frickelsachen den Bogen raus hat kriegt man Krätze.
Da sind meine beiden Patienten eher geduldig, kommende Woche mache ich meine Zeichnung für den Sonnar-Fuß und baue den Stativ-Fuß am Tair ab, das ist vergleichen mit Deinem Problem Feuerstein-Mechanik. Die Macht möge mit Dir sein.
LG
Jörg
Danke!
Wenn es schief geht, sind Nikons Ingenieure schuld
Viel Glück für deine Unternehmen!
Gruß,
Andreas
Wie sagt der 'Kaiser' - Schaun' mer' mol...
Danke!
Ich rate dir von so einer aufwändigen Tauscherei ab, Andreas.
Versuche lieber, die verbogene Kontaktfeder zurecht zu biegen!
Du hast ja eine Vorlage, wie sie korrekt gebogen sein muss.
Gruß, Michael
Ich kann die Zunge nicht in ihre ursprüngliche Position bringen. Egal was ich versuche. Das würde mir nur gelingen, wenn ich sie dazu ausbaue.
Das wäre auch eine Option.
Aber eleganter ist die Lösung mit dem Ersatz.
Ich könnte es auch lassen und alles vergessen.
Der Motor Drive funktioniert ja jetzt, die Stelle ist nicht zu sehen.
Gruß,
Andreas