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Thema: Noch ROHS schwierigheiten?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Moin,

    in der Astro-Szene macht derzeit Takahashi auf sich aufmerksam, sie liefern keine Montierungen mehr in die EU, da sie bei der Elektronikproduktion mit ROHS Probleme haben. Wenn die immer noch bleihaltiges Lötzinn verwenden beginne ich zu zweifeln...

    Bei den Optikfertigern habe ich schon Schwierigkeiten, denn wenn man mal nachschaut was in den Datenbanken an optischen Gläsern vorfindet ist das Spektrum so breit dass ich eher unterstelle, dass die Verwendung der bleihaltigen Gläsern schlichtweg billiger waren als die Ersatz-Sorten - und dass man deswegen erstmal gesagt hat, dann wartet Europäer mit Eurem kleinen Markt, wir kriegen unser Material weltweit auch ohne Euch verkauft. Das ist immer dasselbe - letztlich entscheidet die Relevanz der Märkte, in wie fern sie bedient werden, aktuell siehe Medikamente. Die sind BEI UNS knapp, sonst nirgends. Die Container landen dort, wo mehr bezahlt wird. C'est la vie.

    LG
    Jörg

  2. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von aibf
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    Zitat Zitat von Optikus64 Beitrag anzeigen
    in der Astro-Szene macht derzeit Takahashi auf sich aufmerksam, sie liefern keine Montierungen mehr in die EU, da sie bei der Elektronikproduktion mit ROHS Probleme haben. Wenn die immer noch bleihaltiges Lötzinn verwenden beginne ich zu zweifeln...
    Dann bin ich ja froh mit meinem Takahashi FS 102-820 Refraktor ...

    aber der Gebrauchtmarkt wird doch weiter funktionieren?
    VG Ekkehard


  3. #3
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Moin,

    es geht ja um die Einfuhr (genauer das Inverkehrbringen) in die EU. Was drin ist, ist drin.

    LG
    Jörg

  4. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von aibf
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    Ich dachte eher an den EU-weiten Verkaufskreis.
    VG Ekkehard


  5. #5
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    Moin,

    den betrifft das ja nicht. ROHS-Probleme hat man an den EU Außengrenzen oder in der EU als Hersteller (Inverkehrbringer). Was Du innerhalb der EU verkaufst ist zum einen Privatsache und Du überschreitest keine Zollgrenzen.

    LG
    Jörg

  6. #6
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    Das betrifft ja auch bleihaltiges Lot, das zur Reparatur älterer Elektronik benötigt wird.

    Blei- und bleifrei haben unterschiedliche Fließtemperaturen und vertragen sich daher auf der Platine nicht.

    Weiß jemand, wie die aktuellen Bestimmungen hier lauten?
    Gruß,

    Andreas

  7. #7
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Moin,

    das ist kein Problem - altes Lot mit Entlötlitze aufnehmen, neues Lot (bleifrei) zum Nachlöten nehmen. Das klappt auch bei Uralt-Elektronik. Schlimmstenfalls etwas Flußmittel hinzufügen und wenn zuviel, mit Ethanol entfernen. Lieber sehr heißer Lötkolben und sehr kurz einwirken als mit niedriger Temperatur auf den Lötstellen "rumbraten", dann lösen sie sich u.U. von der Platine!

    LG
    Jörg

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