Moin,
brauchst Du einen Nodalpunktadapter oder reicht einfach der Stativkopf, damit das Programm die Panoramen rechnen kann?
LG Jörg
Moin,
brauchst Du einen Nodalpunktadapter oder reicht einfach der Stativkopf, damit das Programm die Panoramen rechnen kann?
LG Jörg
Hallo Jörg,
nein, ich nutze keinen Nodalpunktadapter. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Panoramen, bei denen wenig naher Vordergrund drauf ist, problemlos ohne zu machen sind. Die Software macht das meist hervorragend, sogar dann, wenn ich aus der Hand fotografiere, wie bei den beiden Bildern, die nicht in der Nacht gemacht wurden. Das mittlere wurde aus 3 jeweils 25 Sekunden belichteten Bildern gerechnet. Dabei drehe ich die Kamera am Kugelkopf einfach per Hand weiter und richte sie auch per Hand aus, weil ich meist zu faul bin, das Stativ erst perfekt auszurichten. Für meine Ergebnisse, die bei genauer Betrachtung wahrscheinlich schon ein paar Fehler aufweisen, reicht das jedenfalls aus.
VG, Rolf
Nachdem mich dieser Thread ein wenig angefixt hatte, habe ich mit Panoramen angefangen und bis auf wenige Ausnahmen das ebenfalls frei Hand gemacht. Das geht super und bis aus wenige Ausnahmen (Linien im Vordergrund und manchmal Architektur, vor allem bei krassem Weitwinkel) gibt es selbst beim Stitchen mit Affinity Photo keine Probleme.
Moin,
prima,
ich habe auf allen Stativen Arca-Köpfe, dann würde ich einfach ne Schiene draufsetzen, ich habe ein Tokina AF-WW-Zoom und meine "M" drauf, IR-Auslöser, und das mal ausprobieren. Aussehen tut das jedenfalls mega. Hier am Rhein bieten sich da ja ein paar Stellen bei gutem Wetter an. Ich hatte früher mal ein Programm das "Photo Stitch" hieß, das könnte irgendwo noch auf einem Rechner rumoxydieren...
CS
Jörg
Könnte klappen, allerdings ist MF vermutlich geschickter, weil dann zumindest alle Bilder "gleichmäßig" scharf sind. Außerdem empfiehlt sich manuelle Belichtung, damit auch das zusammenpasst. Ich habe die größten Probleme mit Vignettierung, die dann als dunkle Streifen in den Übergängen wieder auftaucht. Falls Du also nicht nachbessern willst, ist ein Objektiv günstig, das abgeblendet möglichst wenig vignettiert.
Noch eins, aber das ist nur meine Meinung: Ich finde die ultrabreiten Bilder nicht besonders attraktiv. Da wirkt das Bild als Ganzes ja gar nicht mehr. Ich mache oft Hochkantaufnahmen mit je einem Drittel Überlappung und stitche diese zu einem moderaten Breitbild zusammen (hast Du ja gesehen). Besonders attraktiv ist natürlich (und auch bei ganz breiten Panoramen) das Hineinzoomen.
Was für mich auch neu ist, ist, die Bilder in einem Format darzustellen, wo volle 360° Rundumblick möglich sind, so wie Ekkehard (aibf) das kürzlich als Kugelpanorama vorgestellt hat (oder zumindest als Zylinderpanorama).
Viel Erfolg.
Moin,
da muss ich mal sehen, bei mir endet es manuell aktuell nach unten mit 20mm (Flektogon). Wobei das ATX-Tokina eine recht gute manuelle Fokussierung hat. Wie ermittelst Du die Belichtung, Mittelwert aus ein paar Messungen oder eine Aufnahme messen und Daten dann übernehmen? Oder verwendest Du einen gesonderten Belichtungsmesser?
Wenn es um möglichst gleichmäßige Abbildung geht wäre natürlich auch das Distagon 2.8/50 ne Idee, das habe ich auf einem Hartblei-T/S-Adapter und nehme es eigentlich, wenn ich irgendwo in der Stadt unterwegs bin, aber das Thema "gleichmäßig" kann es... Da müßte dann natürlich ne große VF-Kamera dran, aber das wäre ja nicht das Thema.
LG
Jörg
Man kann ja den AF bei einem AF-Objektiv auch abschalten. Ich glaube, das würde ich machen, wobei ich eh fast immer manuelle Objektive nutze. Rundum-Panoramen (nicht auf eine halbe Kugel projeziert) mache ich auch gerade gern mit längeren Brennweiten, also z.B. mit 100mm. Da ist es dann eben besonders spannend, weit hineinzoomen zu können auf einem Bild, das zunächst nach Weitwinkel aussieht.
Die Kamera zeigt mir ja jederzeit an, um wie viele Stufen ich unter- oder überbelichte. Meist orientiere ich mich aber am hellsten Bild, bei dem ich den Himmel gerade (nach Augenmaß auf dem Display bzw. mit Hilfe des Histogramms) nicht überbelichte. Der Rest vom Bild ist dann in der Regel ziemlich unterbelichtet. Dank des großen Dynamikumfangs der Kameras kann man sich das aber leisten und die Tiefen bis zu einem gewissen Maß wieder hochziehen in der Entwicklung. Da ist aber oft weniger mehr, wie ich finde. Der totale HDR-Look gefällt mir persönlich nicht. Allerdings sind meine Bilder eigentlich durch das Hochziehen der Tiefen und Runterziehen der Höhen HDR - sagen wir "HDR light". Mir ist der Aufwand mit Verlaufsfiltern zu groß, außerdem finde ich z.T. die Ergebnisse auch nicht besser, zumindest nicht die bei meinen Versuchen bislang. Eine entsprechende Ausrüstung habe ich sogar.Wobei das ATX-Tokina eine recht gute manuelle Fokussierung hat. Wie ermittelst Du die Belichtung, Mittelwert aus ein paar Messungen oder eine Aufnahme messen und Daten dann übernehmen? Oder verwendest Du einen gesonderten Belichtungsmesser?
Solange Du eine Kamera hast mit einem Objektiv dran, das abgeblendet einigermaßen bis zum Rand des Sensors scharf ist, kann's meiner Meinung nach schon losgehen. Wobei die Fotosoftware sogar im Übergangsbereich die schärferen Elemente auswählt, d.h. ein nicht ganz randscharfes Objektiv ist bei einer Überlappung von 1/3 des Bildinhalts auch kein Problem.Wenn es um möglichst gleichmäßige Abbildung geht wäre natürlich auch das Distagon 2.8/50 ne Idee, das habe ich auf einem Hartblei-T/S-Adapter und nehme es eigentlich, wenn ich irgendwo in der Stadt unterwegs bin, aber das Thema "gleichmäßig" kann es... Da müßte dann natürlich ne große VF-Kamera dran, aber das wäre ja nicht das Thema.
LG
Jörg
Außer bei extremen Weitwinkeln sehe ich jetzt auch keinen großen Vorteil bei einer KB-Kamera. Ein Stadt Panorama mit T/S ist dann natürlich schon fortgeschritten. Da kommt man vermutlich nicht ohne Nodalpunkt-Adapter aus, wenn man richtig gute Ergebnisse will, vor allem auch im Nahbereich. Für eine Skyline wär's wieder egal. Einfach mal probieren! Das habe ich bei folgendem Bild auch gemacht:
Aus der Hand mit dem G28 an der Sony A7R3
VG und viel Erfolg. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse, Rolf
Geändert von Rob70 (11.01.2023 um 20:14 Uhr)
Bin heute auch mal auf einen "Berg" geklettert - Mutterboden der über dem Kies lag und am Rande des Kieswerks angehäuft wurde.
Aufnahme mit Sony A7II ; Canon 4/80-200 S.S.C. ;ISO160 ; Bl.8 ; 3.2sec.; auf Stativ ohne Schiene oder Nodalpunktadapter. 4 Bilder mit ICE zusammengesetzt. Bei längeren Brennweiten (hier 80mm) und ohne Vordergrund klappt es mit dem Zusammensetzen der Einzelbilder recht gut.
Bis auf das Rosa Rauschen im Himmel und im Baggersee bin ich recht zufrieden. Vermutlich hätte ich mehr Licht geben müssen um die Tiefen/Schatten besser zu belichten.
Gruß
Gorvah