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Thema: Panagor Reflex 300 mm f/5,6

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Hallo Volker,


    vielen Dank für diese bislang sehr informative Vorstellung! Für mich ist diese auch deshalb so von Interesse,
    weil ich das 5,6/300mm Spiegeltele von Makinon besitze, welches aber definitiv nicht baugleich ist, aber in
    etwas dieselben Abmessungen hat.

    Ich hatte es noch nicht of an der Kamera, weil ich es nicht so gut fand, aber Deine Fotos haben mir gezeigt,
    zu welchen Leistungen ein gut zentriertes Spiegeltele in der Lage sein kann.

    Also werde ich, sobald es Zeit und Wetter zulassen, mal mit dem Makinon auf Tour gehen...


    Im Übrigen bin ich gespannt auf weitere Fotos.


    LG, Christian

  2. 4 Benutzer sagen "Danke", gladstone :


  3. #2
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    Zitat Zitat von Alsatien Beitrag anzeigen
    Das Panagor Reflex 300 mm f/5,6 kommt mit seinen Massen von 73 x 60 mm und seinem Gewicht von 290 g dem “Ideal” Minolta schon wesentlich näher.
    Vielen Dank für die Vorstellung, sehr gelungene Bilder (das mit der Brandung gefällt mir am besten). Mit Hotspot meinst Du eine Helligkeitsbetonung in der Mitte, die über die übliche Vignette hinausgeht? Dies vor allem bei Fokus auf Unendlich? Ist mir bisher noch nicht aufgefallen, wenn ich mit einem meiner wenigen Spiegelteles gearebeitet habe, was allerdings auch nicht so oft der Fall war.

    Zitat Zitat von gladstone Beitrag anzeigen
    ...weil ich das 5,6/300mm Spiegeltele von Makinon besitze...
    ...weil ich es nicht so gut fand...
    gladstone und Makinon in einem Absatz. Wow! Sollte Makinon gerade bei einem Spiegeltele bessere Objektive bauen als sonst?
    Ich habe ja schon verschiedentlich (eher erfolglos) versucht, die Makinon-Prinzen wachzuküssen. Siehe hier, hier und hier.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt, weil nur "Versuch macht kluch".

  4. 2 Benutzer sagen "Danke", Bessamatic :


  5. #3
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    Zitat Zitat von Bessamatic Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die Vorstellung, sehr gelungene Bilder (das mit der Brandung gefällt mir am besten). Mit Hotspot meinst Du eine Helligkeitsbetonung in der Mitte, die über die übliche Vignette hinausgeht? Dies vor allem bei Fokus auf Unendlich? Ist mir bisher noch nicht aufgefallen, wenn ich mit einem meiner wenigen Spiegelteles gearebeitet habe, was allerdings auch nicht so oft der Fall war.
    Merci vielmals ! Ja, der Hotspot ist die Vignettierung bei Spiegellinsern. Sie müsste übrigens auch bei Deinem Objektiv (Revuenon 500 mm ??) gut sichtbar sein. Bei meinen Objektiven korrigiere ich das mitttels selbst gemachter Objektivkorrekturprofile in Camera Raw.

    Zitat Zitat von Bessamatic Beitrag anzeigen
    gladstone und Makinon in einem Absatz. Wow! Sollte Makinon gerade bei einem Spiegeltele bessere Objektive bauen als sonst?
    Ich habe ja schon verschiedentlich (eher erfolglos) versucht, die Makinon-Prinzen wachzuküssen. Siehe hier, hier und hier.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt, weil nur "Versuch macht kluch".
    Das ist so eine Sache mit Makinonen. Bis jetzt habe ich auch noch kein Objektiv dieser Marke gefunden, das mich zufriedenstellen konnte. In Frankreich hat jedenfalls ein Objektivtester eines renommierten Fotomagazins (auf der Gehaltsliste des Importateurs ??) damals grosse Stücke auf die Produkte von Makina gehalten und der Hersteller war damals dort sogar Marktführer...

    LG Volker

  6. 2 Benutzer sagen "Danke", Alsatien :


  7. #4
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    Zitat Zitat von Alsatien Beitrag anzeigen
    Merci vielmals ! Ja, der Hotspot ist die Vignettierung bei Spiegellinsern. Sie müsste übrigens auch bei Deinem Objektiv (Revuenon 500 mm ??) gut sichtbar sein. Bei meinen Objektiven korrigiere ich das mitttels selbst gemachter Objektivkorrekturprofile in Camera Raw.
    Sigma 600mm 1:8 und Revuenon 500mm 1:8 liegen hier vor, siehe auch hier. Und ich schrieb zum Sigma "Die Vignette ist zumindest bei diesem Motiv recht störend." Das Revuenon kam etwas besser weg in Sachen Vignette. Also einfach verdrängt in den vergangenen zwei Jahren.

  8. 2 Benutzer sagen "Danke", Bessamatic :


  9. #5
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Hallo,

    toller Test, ist ja fast wie eine Rehabilitierung der sonst so verrufenen Spiegellinser. Aber es sind auch wirklich toll umgesetzte Motive dabei, die auf die Eigenschaften der Linse gut eingehen, so dass selbst das unruhige Bohek noch zum Bild beiträgt.

    LG
    Jörg

  10. Folgender Benutzer sagt "Danke", Optikus64 :


  11. #6
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Mein Hanimex 5,6/300 ist sehr ähnlich, nur hat es keine Sonnenblende eingebaut. Die technischen Daten entsprechen dem Panagor, nur habe ich den T2-Adapter entfernt und durch einen 52mm Anschlußring ersetzt, damit ich das Objektiv an einen Helicoid anschließen kann, damit komme ich dann von unendlich bis knapp unter 1m.
    Name:  PC039744A.JPG
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    VG Dieter
    Fotografiere meistens digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955
    falls doch analog, dann Kleinbild mit Minolta AF, Mittelformat mit Bronica 6x7 und 4,5x6

  12. 4 Benutzer sagen "Danke", ulganapi :


  13. #7
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    Hallo Dieter,

    bleibt denn bei Deiner Lösung mit dem Helicoid die optische Qualität bis in den Nahbereich erhalten? Mit dem Helicoid
    bewegst Du ja den gesamten optischen Block als Ganzes, währen die originäre Fokussierung ja nur die Frontlinse samt
    dem daran verbauten Sekundärspiegel vom Primärspiegel und den dahinter verbauten Korrektionslinsen entfernt.

    Diese Art der Fokussierung sorgt ja auch dafür, das trotz eines nur geringen Fokussierhubes dennoch ein beachtlicher
    Nahbereich erreicht wird.


    Übrigens, mein Makinon 5,6/300 erreicht werksseitig einen Makromaßstab von 1:4 und der dafür notwendige Fokussier-
    hub ist tatsächlich sehr gering.


    LG, Christian

  14. 3 Benutzer sagen "Danke", gladstone :


  15. #8
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    Zitat Zitat von ulganapi Beitrag anzeigen
    Mein Hanimex 5,6/300 ist sehr ähnlich, nur hat es keine Sonnenblende eingebaut. Die technischen Daten entsprechen dem Panagor, nur habe ich den T2-Adapter entfernt und durch einen 52mm Anschlußring ersetzt, damit ich das Objektiv an einen Helicoid anschließen kann, damit komme ich dann von unendlich bis knapp unter 1m.

    VG Dieter
    Hallo Dieter,

    möglicherweise hat Dein Hanimex die gleiche optische Konstruktion wie das Panagor. Hast Du die Bildqualität im Nahbereich mit T2-Adapter bzw. Schneckengangadapter mal untersucht ? Mich würde interessieren, ob der von mir beobachtete Einbruch der Bildqualität bei Verstellung der Frontgruppe (das heisst mit dem Einstellring des Objektivs) auch bei Deinem Objektiv auftritt und ob der Schneckengangadapter da bessere Qualität abliefert.

    LG Volker

  16. 2 Benutzer sagen "Danke", Alsatien :


  17. #9
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Zitat Zitat von gladstone
    bleibt denn bei Deiner Lösung mit dem Helicoid die optische Qualität bis in den Nahbereich erhalten? Mit dem Helicoid
    bewegst Du ja den gesamten optischen Block als Ganzes, währen die originäre Fokussierung ja nur die Frontlinse samt
    dem daran verbauten Sekundärspiegel vom Primärspiegel und den dahinter verbauten Korrektionslinsen entfernt.

    Diese Art der Fokussierung sorgt ja auch dafür, das trotz eines nur geringen Fokussierhubes dennoch ein beachtlicher
    Nahbereich erreicht wird.
    Du solltest beim Entfernungseinstellen zuerst die Nahgrenze am Objektiv einstellen und dann erst am Helicoid bis Du ein scharfes Bild bekommst, meines Erachtens wird das Foto dann etwas besser.
    Mein Hanimex-Objektiv war ein Beifang und ist ziemlich abgerockt, die Schärfe geht so, ist aber für ein Spiegelobjektiv nicht toll.
    Name:  DSC03316A_sh_dcc.jpg
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Größe:  806,6 KB
    Zitat Zitat von Alsatien
    möglicherweise hat Dein Hanimex die gleiche optische Konstruktion wie das Panagor. Hast Du die Bildqualität im Nahbereich mit T2-Adapter bzw. Schneckengangadapter mal untersucht ? Mich würde interessieren, ob der von mir beobachtete Einbruch der Bildqualität bei Verstellung der Frontgruppe (das heisst mit dem Einstellring des Objektivs) auch bei Deinem Objektiv auftritt und ob der Schneckengangadapter da bessere Qualität abliefert.
    An der Nahgrenze ist es etwas flauer, als es sowieso ist und ich hatte wirklich eine gute Sonnenblende dran, ansonsten geht es eigentlich. Jedenfalls muß ich jedes Bild bearbeiten, also Kontrast und Farbe verstärken, bei weiter entfernten Objekten wird es besser, aber nicht optimal. Diese Eigenart, allerdings nicht so stark, haben die meisten meiner Spiegelobjektive.
    Name:  DSC07863 (1)_dcc.jpg
Hits: 270
Größe:  713,7 KB
    Name:  DSC07869_sh_dcc.jpg
Hits: 256
Größe:  549,6 KB
    Name:  DSC07879_dcc.JPG
Hits: 251
Größe:  466,3 KB
    Name:  DSC09334_dcc.JPG
Hits: 275
Größe:  576,5 KB
    Beim letzten Foto sieht man noch die Vignette, der Helicoid war da übrigens noch nicht dran, würde ich übrigens auch nicht mehr machen, weil das nur etwa 1,40m näher dran bringt, lohnt also nicht, aber damals war ich noch im "Donat"-Wahn.

    Kurzum, Dein Panagor gefällt mir besser

    VG Dieter
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  18. 8 Benutzer sagen "Danke", ulganapi :


  19. #10
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    Standard Bildqualität nahe der Mindesteinstellentfernung

    Auch wenn das Panagor PMC Reflex 300 mm f/5,6 bis auf 2,4 Meter eingestellt werden kann, brechen die sehr guten Abbildungseigenschaften dabei deutlich ein. Wahrscheinlich liegt das an der bei Spiegellinsenobjektiven üblichen linearen Verstellung des Sekundärspiegels, die sich aber hier mit drastischen Auflösungs-und Kontrastverlusten äussert, während dieses Phänomen zwar bei anderen Spiegellinsern auch zutage tritt, Nahaufnahmen dann aber nicht zu einem ungeniessbaren “Brei” werden lässt. Abhilfe schaffen hier Zwischenringe oder ein Adapter mit integriertem Schneckengang. Man sollte den Entfernungseinstellring dann bei Unendlich belassen und die Scharfeinstellung Über den Schneckengang des Adapters vornehmen. In Ermangelung eines speziellen Adapters verwende ich im Moment einen Kenko Macro Teleplus MC 7 Telekonverter ohne Linsenpaket, dessen Schneckengang aber leider durch Innenreflektionen einen mehr oder weniger deutlichen Kontrastverlust provoziert. Immerhin bleibt dabei das Auflösungsvermögen des Objektivs auch im Nahbereich weitgehend erhalten.

    Übrigens bewirkt die linearen Verstellung der vorderen Gruppe wie bei einer Innenfokussierung eine Verringerung des Abbildungsmasstabes und damit der effektiven Brennweite. Die folgenden Beispiele machen sowohl die Verringerung der Brennweite als auch den Verlust der Bildqualität deutlich (erstes Foto bei Einstellung auf 2,4 m), im Vergleich zur Verwendung eines variablen Zwischenrings (siehe oben) bei Einstellung auf Unendlich und gleicher Entfernung zum Motiv.

    Name:  Nahbereich-002.jpg
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Größe:  433,7 KB

    Entfernungseinstellung auf 2,4 m.

    Name:  Nahbereich-002b.jpg
Hits: 655
Größe:  484,0 KB

    Ausschnitte bei 200% (von links nach rechts) : Bildmitte, erweitertes Zentrum und Bildrand.

    Name:  Nahbereich-001.jpg
Hits: 645
Größe:  495,6 KB


    Entfernungseinstellung auf Unendlich, Verstellung des Zwischenrings .

    Name:  Nahbereich-001b.jpg
Hits: 660
Größe:  535,7 KB

    Ausschnitte bei 200% (von links nach rechts) : Bildmitte, erweitertes Zentrum und Bildrand.



    Fortsetzung folgt...

  20. 6 Benutzer sagen "Danke", Alsatien :


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