Hallo zusammen,
Hier ist ein Panorama des Wat Plai Laem Tempel auf Koh Samui. Es waren > 10 Einzelfotos (hochkant), welche ich
mit dem Zeiss ZM 4/18mm kurz vor Sonnenuntergang aufgenommen habe.
DSC07148_stitch.jpg
LG, Christian
Hallo zusammen,
Hier ist ein Panorama des Wat Plai Laem Tempel auf Koh Samui. Es waren > 10 Einzelfotos (hochkant), welche ich
mit dem Zeiss ZM 4/18mm kurz vor Sonnenuntergang aufgenommen habe.
DSC07148_stitch.jpg
LG, Christian
Hi Christian,
bei 10 Hochformataufnahmen mit 18mm bleiben immer "Stitching-Problemchen", wie im Bild an vielen Stellen sichtbar. Selbst mit dem neuesten PTGUI Pro.
Da bietet sich für den Urlaub das kleine aber feine 7artisans Fisheye 2.8/10mm manuell Sony-E an. Mit dem PS-Tool von Amadio: https://imadio.zendesk.com/hc/en-us/...p-and-Overview
lässt sich vieles recht schnell und sicher entzerren. Das Fisheye macht 180° ... da ist dann alles mit drauf.
Feinheiten sind dann noch mit PS Transformationen geradegerückt.
VG Ekkehard
Das Problem ist nicht das 18mm-Objektiv, sondern dass die Drehung der Kamera nicht um den Nodalpunkt erfolgte (vermutlich frei Hand und nicht auf dem Stativ mit Nodalpunktadapter). Wenn dann, wie in diesem Falle, das Bild nahe und entfernte Motive enthält, können entweder die nahen oder die fernen Teile sauber zusammengefügt werden, aber nicht beide. Mit dem von dir empfohlenen Fisheye besteht das Problem genauso, d. h. dann, wenn mehrere Bilder zusammengefügt werden müssen. Es entschärft sich zwar etwas, da man weniger Bilder zusammenfügen muss, aber zwischen zwei Bildern hat man, wenn nicht um den Nodalpunkt gedreht wurde, genauso viele Probleme.
Mit Panorama Studio pro kann man den Fehler, der durch falsches Drehen entsteht, im Prinzip korrigieren. Da gibt es Parameter für Versatz in x-, y- und z-Richtung. Welche Werte da einzutragen sind, ist nicht beschrieben und es würde auch nichts nützen, da man nicht weiß, wie falsch man die Kamera gedreht hat. Da ist mühsames Probieren angesagt.
Ganz genau, das war mein "Problem". Aber ganz ehrlich, ich hatte bei > 30 Grad und gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit
so überhaupt keine Lust auch noch ein Stativ mitzunehmen...
Mir ging es hier auch eher darum die geometrischen Formen einzufangen, als ein perfektes Panorama zu produzieren.
LG, Christian
Ich wollte weder das Bild schlechtreden, noch die Bearbeitung kritisieren, sondern aufzeigen, wie große, breite Szenarien mit einem einzigen Foto gemacht werden können; vor allem im Mode Urlaub. Natürlich freihand.
Der Aufwand mit 10 Aufnahmen bei den Wetterbedingungen war ja auch nicht gerade einfach, wie berichtet. Dafür Respekt.
Panos mache ich seit Jahrzehnten und kenne alle Fallstricke, vor allem bei Superweitwinkel freihand. Arbeite mit PTGui Pro und auch mit dem Pro-Tool von Tobias Hüllmandel. Es gibt dort eine neue Version 3.6.7. Mit Stativ dann und dem Canon Fisheye 8-15 L auch als 360°-Pano.
VG Ekkehard
DSC097525-26.jpg
Kvarner Bucht/Kroatien A7RII + Tamron AF 2.8/28-75 (A09E) - leider hatte ich keinen Astrofilter/Hoya RA54 dabei (2Bilder mit Photoshop zusammengesetzt).
Gruß, André
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(Im Moment nur sporadisch online)
Zur Abwechslung zeige ich mal ein verunglücktes Pano. Nicht das Pano an sich ist verunglückt, aber die Einzelbilder sind es. Ich vermute, dass die Unschärfe im Nahbereich mit eine (extrem) falschen Einstellung des IBIS zu tun hat (z.B. nach Wechsel von 180mm auf 28mm oder von 90mm auf 28mm). Es könnte aber auch einfach das 1.1/50 gewesen sein auf f/1.1 und unendlich. Wegen der Farbwirkung behalte ich es trotzdem für die Familienbilder. Leider passieren mir öfter solche Fehler, gerade, wenn ich in Eile bin, um das schöne Licht einzufangen, das ja nur kurze Zeit derart leuchtend zu sehen ist. Außerdem kann ich mir dann auch nicht merken (bzw. schaffe es nicht zu notieren), welche Objektive wann zum Einsatz kamen. Bei ähnlichen Brennweiten stehe ich dann hinterher immer dumm da. Geht es Euch auch so?
Das Bild zeigt die wilde und sehr schöne Küstenlandschaft etwa 20 Minuten vor Sonnenuntergang in der Nähe von Malia im Nordosten von Kreta.
So etwas wird es sein. Der Vordergrund ist unscharf, der Horizont ist merklich schärfer. Auch ist in der Mitte des Bildes ein leichter dunkler Balken erkennbar, weil dein Stitcher die Vignette nur unvollständig entfernt hat. Letzteres lässt sich beheben, indem man erneut stitcht. (Ich habe mit PanoramaStudio pro diesbezüglich deutlich bessere Erfahrungen gemacht als mit Lightroom, wobei ich letzteres nur bis Version 6 kenne.)
Davon abgesehen: Es ist wirklich eine schöne Abendstimmung.
Servus Rolf,
so übermässig verunglückt finde ich dieses Pano nun wirklich nicht. Wenn man es auf 3 Meter Seitenlänge aufzieht, dann
sind natürlich schon einige fehlerhafte Stellen sichtbar, aber von der Stimmung her finde ich es wunderschön.
Vor allen das Zusammenspiel der Gräser in Vordergrund, welche einen schönen, warmen Farbton haben und der Steine
dazwischen, welche eher kältere Farbtemeraturen haben gefällt mir sehr gut.
Ich habe mir bei dieser Art von Panos angewöhnt, den automatischen Weißabgleich zu "deaktivieren", in dem ich diesen
zB auf Tageslicht umstelle und ich gehe auf die manuelle Einstellung von Verschlußzeit und Blende über, so dass alle
Einzelfotos exakt gleich belichtet sind.
Habe ich es mit einem stärker vignettierenden Objektiv zu tun, dann schaue ich, dass die sich überlappenden Bereiche
möglichst großzügig bemessen sind, so dass die Vigette beim stitchen einfach "verschwindet".
Ach ja, und für meine zukünftigen UWW-Panos, werde ich mir doch mal einen Nodalpunktadapter zulegen...
LG, Christian
... noch ein schönes vom Sommer in Kreta...
Höchstwahrscheinlich mit dem Contax G Biogon 2.8/28, auf jeden Fall 3 Bilder horizontal: