Zum Öffnen dreht man im Uhrzeigersinn.
VG
Berthold
Zum Öffnen dreht man im Uhrzeigersinn.
VG
Berthold
wenn Du das Objektiv von hinten anschaust, dann drehst Du den Chromring nach rechts, so daß der rote Punkt des Chromrings auf den orangen Strich der Tiefenschärfenskala zeigt, dann geht der Deckel runter. Ich habe das am FL 1,4/50 ausprobiert, geht das nicht, dann ist das Teil verkantet.
Fotografiere meistens digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955
falls doch analog, dann Kleinbild mit Minolta AF, Mittelformat mit Bronica 6x7 und 4,5x6
Hallo Ulrich,
dank Deiner Frage, habe ich mich mal näher mit dem Breechlockverschluß der alten Canon FD Objektive beschäftigt.
Ich habe mir erlaubt eine kurze, bebilderte Beschreibung einzustellen:
A = Feder, welche, sofern sie nach unten gedrückt wird, die Arretierung des silbernen Brechlock-Ringes löst.
B = Stift, in welcher die Aussparung des rückwärtigen Objektivdeckels einrasten muß.
Gesamtansicht von oben:
Detailansicht:
Detail der Aussparung des Objektivdeckels:
A: in diese Aussparung muß der Stft greifen
B: diese verstärkte Stelle drückt die Feder nach unten
Deckel auf dem Objektiv, mit arretiertem Breechlockring:
Der Knackpunkt für teilweise nicht aufzukriegende Breechlockringe dürfte in den allermeisten Fällen, die Feder (A) zur
Arretierung desselben sein.
Ist zB der Objektivdeckel zu sehr abgenutzt, oder beschädigt, dann drückt er die Feder nicht mehr nach unten und
der Ring läßt sich nicht drehen.
Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht in die Angelegenheit bringen. Und ja, der Objektivanschluß war seinerzeit auch
ein Kriterium, weshalb ich bei Nikon und nicht bei Canon gelandet bin...
LG, Christian
Bei Canon R, FL oder FD-Objektiven kann es leicht dazu kommen, dass der Objektivdeckel verkantet wird und dann partout nicht mehr herunterzubekommen ist. Vor einiger Zeit habe ich mal ein FD 135 mm f/3,5 für sehr wenig Geld bekommen, weil der Vorbesitzer den Rückdeckel verklemmt hatte. Da half dann im Endeffekt nur noch die Säge ;-) Für mich ist das aber noch lange kein Grund, auf alte Canon-Objektive zu verzichten. Man sollte nur passende und im guten Zustand befindliche Deckel verwenden (alte Ausführung für Chromring-und neue Ausführung für nFD-Objektive..) und beim Aufsetzen des Deckels nicht ungeduldig sein. Viel Glück !
Mit bestem Dank für Eure Unterstützung und die Bilder!
Dank der Bilder vermute ich inzwischen auch, dass da eine Verriegelung nicht aufgeht weil der Deckel abgenützt ist. Nur ich sehe weder die verstärkte Stelle noch irgend einen Ansatzpunkt für eine Feder. Der Deckel sitzt bombenfest und der Chromring ebenso. Macht es einen Sinn, wenn ich die einzelne Schraube im Chromring herausdrehe? Diese ist möglicherweise der Anschlag für das Gewinde des Chromrings.
Beste Grüße Ulrich
Bevor Du zum Flammenwerfer greifst, einmal den Chromring in Richtung "fest" drehen, den Deckel ganz fest aufs Objektiv drücken (und halten), den Chromring in Richtung "lose" drehen.
Sonst eben den Deckel schlachten.
Zusatztip: Bei FD-Deckeln den Pfeil / das Dreieck mit Lackstift (o.ä.) weiß, rot oder gelb markieren, damit man den immer in der richtigen Orientierung aufsetzt (wenn FD Objektive partout nicht zu vermeiden sind, z.B. weil man sie geerbt oder "geerbt" hat).
Hallo Ulrich,
drücke mal mit einem feinen Schraubendreher (Schlitz) auf die Stelle des hinteren Objektivdeckels, welche ich im
letzten Foto mit einem Pfeil (A) markiert habe. Versuche dabei gleichzeitig den Ring in Uhrzeigerrichtung aufzu-
drehen. Vielleicht klappt es ja...
LG, Christian