Das von dir beschriebene Flauheits-Problem würde ich auch so empfinden - aber evtl. müßte man rauszukriegen versuchen, ob es wirklich der Scanvorgang war oder ob schon die Negative nicht knackig genug sind. Letzteres kannte man früher gern mal von Filmen, die man irgendwo entwickeln ließ - kommt also womöglich auch drauf an, wie oder mit welchem Entwickler das Labor gearbeitet hat.
Evtl. kennst du privat jemanden, der eine Dunkelkammer hat und mal eines der Negative dort zur Probe vergrößert?
Evtl. wäre auch interessant zu eruieren, inwieweit die Acros-II-Emulsion selbst Einfluß auf die Kontraste hatte: Wenn ich nach der Beschreibung bei Fotoimpex gehe, ist der Film "leicht orthopanchromatisch" - also womöglich mit einer angedeuteten Tendenz zum Verhalten klassischer orthochromatischer Filme, die (ganz konsequent) für Rot unempfindlich sind/waren? Womit sie weiland für Schwarzweiß-Reproduktionszwecke prädestiniert waren.
Ich weiß nicht, wie sich das bei Landschaftsaufnahmen auswirkt - speziell wenn man ein Rotfilter einsetzt, arbeiten da womöglich Film und Filter ein wenig gegeneinander: vom Filter bliebe nur noch die dämpfende Wirkung für Grün und benachbarte Farben, der Film wiederum gäbe Rot dunkler wieder...
Speziell das erste und das dritte Bild und auch das fünfte finde ich vom Motiv her eigentlich durchaus sehr schön. Und Nebel kann ja bei Schwarzweiß enorm reizvoll sein: Ist natürlich dann das Gegenteil vom knackigen Rotfilter-Effekt (mit dem auch ich gerne mal so richtig herumballere) - aber immer noch Atmosphäre pur
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Michael



) - aber immer noch Atmosphäre pur
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