Servus Hias,
ja, der Vergleich mit dem Sigma ist in der Tat unfair, aber dennoch aufschlußreich. Das ist leider ein deutliches Ergebnis.
Meine (laienhafte) Vermutung geht dahin, dass das Minolta tatsächlich unter ausgeleierten Gleitlagern leiden könnte.
Das würde bedeuten, dass die Linsengruppe, welche für die Fokussierung verantwortlich ist nicht mehr ganz exakt
in der nötigen Position ist. Durch die Gleitlager, wird diese Linsengruppe mittels Steuerkurven durch Drehen des Fokusringes
in die jeweils genaue Position geschoben. Dabei befindet sich die Linsengruppe in einer Führungsschiene. Ist nun ein
Element dieser Kette nicht mehr ganz in Ordnung, kann das zu verschiedenen Fehlfunktionen führen. Die Linsengruppe
ist nicht genau in der für den Fokus benötigten Position. Das ist zwar unerfreulich, hat aber keinen Einfluß auf die optische
Qualität. Aber dadurch kann eventuell auch ein ganz leichtes Verkippen dieser Linsengruppe provoziert werden, was dann
für echte Bildfehler verantwortlich sein kann.
Ich würde sagen, dass Du hier in Erwägung ziehen solltest, das Objektiv von einem Fachmann begutachten zu lassen.
LG, Christian


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