Vielen Dank für den ausführlichen Test Niko... Bei dir stimmen die Ergebnisse eh immer....Liebe Grüße aus Berlin, Claas
Vielen Dank für den ausführlichen Test Niko... Bei dir stimmen die Ergebnisse eh immer....Liebe Grüße aus Berlin, Claas
Super interessanter Bericht.
Ich danke dir.
Wirklich spannend, dass man tatsächlich nix im Netz findet.
Gruß
Kaj
Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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Hallo Nikolaus,
auch von mir vielen Dank für die (wie immer) gelungene Vorstellung. Ich muß gestehen, von diesem Hersteller
bis dato tatsächlich noch nichts gehört zu haben.
Das Rendering gefällt mir sehr gut, auch die Detailauflösung, genau gesagt die Details im Edelstahlrohr (Foto #13)
finde ich beeindruckend.
Interessant wäre noch, wie es sich im Gegenlicht schlägt, da die Vergütung eher nicht zeitgemäß scheint...
Aber auch die Motive die Du gewählt hast gefallen mir sehr gut, davon bitte gerne mehr.
LG, Christian
Schöne Fotos wie immer, Nikolaus.. Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei dem Objektiv um einer der damals zahlreichen Klone des Cosina Cosinon 50 mm f/1,7, aber augenscheinlich nicht in MC-Ausführung, sondern mit einer einfachen Amber-Vergütung ausgestattet. Cosina hat ja damals zahlreiche Kameras und Objektive für diverse Handelshäuser gelabelt, Beispiele sind Vivitar, Bauer, Braun, etc., da kommt es auf eine Handelsmarke mehr oder weniger (Miyako...)auch nicht an
LG Volker
P.S : Camera-wiki.org spricht von einem japabischen Distributor Nakamura Patē Shōkai, der während des Krieges die Miyako Six verkauft hat. Die Firma scheint auch nach dem Krieg noch aktiv gewesen sein...
Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen bisher,
dann scheine ich mit meiner Einschätzung ja nicht vollkommen daneben zu liegen.
Zum Rätsel der Herkunft hat mich neben deinem Tip, Volker (der aufgrund der Bauform gut zu passen scheint: https://www.ebay.de/itm/Objectif-COS...YAAOSwzYteNue5 ) auf Instagram noch ein Tip mit dem Hinweis auf das Ricoh Rikenon 50mm f1.7 erreicht, was auch nicht ausgeschlossen wäre und von der Bauform passen könnte. 2 Ringe sind ja schnell anders graviert....
@Ulganapi: Du bist in solchen Rätselfragen doch immer bestens im Bilde?
Ich war heute nachmittags nochmal mit dem Objektiv draußen,
auch um ein paar abgeblendete Bilder zeigen zu können.
#18 f8 Fokus auf den Nadelbäumen in der Senke
#19 f5.6 Beschnitt auf 16:9 bei voller Breite
#20 f5.6 Beschnitt auf 2:1 bei voller Breite
#21 f5.6, Fokus auf dem "krummen Baum"
#22 f4, Fokus auf den gegenüberliegenden hohen Bäumen
#23 + 24 f1.7 und f4, Fokus auf der Bank
#25 f5.6 Beschnitt auf 2:1 bei voller Breite - noch eine Ansicht meines Lieblingsbaumes...
Also um es kurz zu machen: auch abgeblendet gibt es nichts zu meckern.
Ab f5.6 randscharf, gute Kontraste und schöne Farben.
Geändert von Namenloser (10.01.2021 um 12:27 Uhr)
Meine Homepage: https://www.nikolaus-burgard.de/
Instagram: www.instagram.com/nikolausburgard/
Sony Alpha 7III / 7RIII und ein paar Objektive...
Wie Nikolaus ja schon weiter oben schreibt, könnte es sich auch um einen Rikenon 50 mm f/1,7-Klon handeln. Wobei das spätere Rikenon P-Objektiv im Gegensatz zum früheren XR-Rikenon viel Plastik verbaute und in der Ausführung den Cosina Cosinon K-Bajonett- Objektiven (Riffelung und Form des Blendenrings, Gummibeschichtung des Entfernungseinstellungrings, etc.) auch ähnlich sieht (vom Filterdurchmeser und der kleinsten Blende mal ausgenommen, aber das sind letztendlich leicht modifizierbare Parameter). Übrigens wurden einige Ricoh-SLR, zum Beispiel die KR10-X, von Cosina gefertigt.
LG Volker
Ich denke, nach all dieser Zeit durch Mutmaßungen den Hersteller zu finden,
wird fast unmöglich sein.
Anzunehmen ist aber, dass eine der japanischen Fabriken, die OEM-Linsen hergestellt hat,
dafür verantwortlich ist.
Um zu zeigen,
dass das trotz des günstigen Preises sehr gute Objektive waren,
hier die Schärfereihe auf weite Distanz
(Vorausschicken muss ich, dass sich während des Erstellens der Reihe die Wolken vor die Sonne schoben,
deshalb die andere Lichtstimmung bei den letzten 3 Bildern... Die Entwicklung war gleich mit festem Weissabgleich):
f1.7
f2.8
f4
f5.6
f8
f11
Direkt im Gesamtbild sieht man die kräftige Vignette bei f1.7.
Bei f2.8 ist diese bereits etwas gemildert, aber trotzdem noch wahrnehmbar.
Ab f4 ist diese in meinen Augen zu vernachlässigen.
100%-Crops aus der Mitte des Bildes:
f1.7
f2.8
f4
f5.6
f8
f11
Meine Einschätzung zur Bildmitte:
Bei f1.7 "gut+", noch etwas überstrahlt und kontrastarm.
Bei f2.8 "sehr gut-", die Kontraste sind schon deutlich besser und die Überstrahlungen auch.
Bei f4 und f5.6 ist das "sehr gut",
bei f8 und f11 "ausgezeichnet", da gibt es für mich nichts zu meckern.
Interessant, dass bei f11 keine Auswirkungen der Diffraktion zu bemerken sind.
100%-Crops aus der äußersten Bildecke oben rechts:
f1.7
f2.8
f4
f5.6
f8
f11
Meine Einschätzung zur Bildecke:
Bei f1.7 ist die grundsätzliche Schärfe schon knapp gut, aber noch stark von der spärischen Aberration überlagert. Auch die Vignette trägt mit ihrer Abdunklung negativ zum Eindruck bei.
Bei f2.8 wird die eigentliche Schärfe nur etwas angehoben, aber die Aberration und Vignette verschwinden.
Ab f4 bis f8 denke ich, befinden wir uns für die äußerste Bildecke schon im sehr guten Bereich mit geringen Unterschieden.
Bei f11 ist die Schärfe bis in die Ecke ausgezeichnet.
Fazit:
Bei f1.7 und f2.8 ist die Bildmitte schon sehr gut zu benutzen, die Ecken hängen noch etwas nach.
Ab f4 gibt es über das ganze Bild nichts mehr zu meckern,
bei f11 ist das Objektiv hervorragend bis in die letzte Ecke![]()
Meine Homepage: https://www.nikolaus-burgard.de/
Instagram: www.instagram.com/nikolausburgard/
Sony Alpha 7III / 7RIII und ein paar Objektive...