Ich würde da nicht gleich schwarz sehen. Der Investor möchte die unrentable Sparte gewinnbringend verkaufen. Ob das geht, wenn er sie abwrackt?
Ein gewisses Risiko besteht natürlich, dass er sie ausschlachtet (Patente und Marken übernehmen, den Rest dicht machen), aber das sehe ich als weniger wahrscheinlich an.
Eine gewisse Unsicherheit bleibt natürlich.
Es wird kommen wie wir schon mehrmals erlebt haben, man denke nur an die diversen Umfirmierungen und Verkäufe bei Rollei, was bleibt übrig?
Andere Firmen verschwinden ganz, war mir zum Beispiel klar, als Tamron Bronica übernommen hatte, bei Pentax und Ricoh dürfen wir noch etwas warten,
oder man sieht sich das mit Konica und Minolta seinerzeit an.
Es wird vielleicht ein paar Jahre dauern, aber dann wird es Olympus als hochwertige Kameramarke nicht mehr geben, die Aktionäre sind zufrieden,
Olympus wird - wenn noch existent - gesichtslose „Verbrauchskameras“ herstellen.
Der Markt mit hochwertigen Foto-Kameras schrumpft immer weiter, kein Wunder, wenn ich an die Resultate mit meinem Handy denke.
Meiner Meinung bleibt Sony, Canon, Panasonic und Fujifilm übrig, auch Nikon wird nicht überleben.
Häme ist auch im Fall Olympus vollkommen fehl am Platz, die haben schon immer klasse Kameras und noch bessere Objektive gebaut.
Fotografiere meistens digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955
falls doch analog, dann Kleinbild mit Minolta AF, Mittelformat mit Bronica 6x7 und 4,5x6