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Thema: Zeiss R-Biotar 0,73/100

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    DCC Admin Avatar von klein_Adlerauge
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    Hallo Helge,

    eine schöne Bastelei und die Ergebnisse haben was… Die Idee mit der Projektion auf eine Behelfsmattscheibe und dann abfotografieren ist gut. Mich würde auch die Quelle für diese Folie interessieren und vielleicht postest du mal ein Bild von dem Gesamtaufbau?

    LG
    Heino


  2. #2
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    Schönes Ergebnis zumidnest in der Größe!
    Die Folien die ich bisher so getestet hatte, haben leider eine gewisse Struktur, so circa im 1/10 Millimeter-Bereich. Ist Deine Folie ohne solche Strukturen?
    ---------------------------------------------------------------------------
    Kameras und Zubehör selbst reparieren, umbauen oder gänzlich selbst erstellen:
    http://www.4photos.de

  3. #3
    Förderndes Mitglied Avatar von Helge
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    Die besten Ergebnisse habe ich bisher erzielt mit dieser Folie:
    https://www.modulor.de/rosco-diffusi...our-bogen.html

    Ich habe noch nicht mit Maßstäben > 1:1 nachgeschaut ob es Strukturen zu sehen gibt, aber bei 6x6 Fläche ist das ja auch gar nicht nötig. Im Bereich 0,1 mm gibt es definitiv keine Strukturen. Die ganze Folie ist ja nur 0,05mm dick.

    Bilder zu dem Gesamtaufbau liefere ich bei Gelegenheit - sieht ziemlich bizarr aus und ist auch noch nicht richtig praktisch. Aber es wird langsam...

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", Helge :


  5. #4
    Förderndes Mitglied Avatar von Helge
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    So, jetzt kommt mal ein erster Blick auf den improvisierten Gesamtaufbau. Nicht dass ihr denkt ich hätte da ein auch nur halbwegs handhabbares Teil, mit dem man normal fotografieren könnte...



    Erst einmal habe ich wie schon beschrieben die Folie samt Klarglas mit Knetmasse als Fixierung hinten auf dem planen Rückteil aufgebracht:

    r-biotar-28.jpg

    Dann kommt ein Adapterteil, zusammengebaut aus einem PVC-Flansch für unterschiedliche Rohrdurchmesser (grau), zwei 3D-gedruckten Verbindungsteilen (orangefarben) und einer Metall-Streulichtblende mit Schraubanschluss 52mm:

    r-biotar-27.jpg

    Und an dieses 52mm-Gewinde kommt dann ein Micro-Nikkor 3.5/55 (https://www.digicamclub.de/showthread.php?t=14670), an dem hinten per Adapter eine Sony A7s hängt:

    r-biotar-26.jpg

    An dem Zeiss-Monster ist eine Stativplatte verschraubt, die wiederum auf einer Makroschiene zur "Fokussierung" sitzt. So sieht das ganze auf dem Stativ aus:

    r-biotar-25.jpg

    Und fragt jetzt bloß nicht ob das stabil ist. Die Antwort lautet natürlich nein. Es wackelt wie ein Lämmerschwanz. Ohne Fernauslöser ist gar nicht an scharfe Fotos zu denken.


  6. #5
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    Und hier noch ein Beispielfoto, auf dem man ganz gut die Brauchbarkeit der Folie einschätzen kann: Bei dieser Bildschirmauflösung fängt in den Highlights eine schwache Struktur an aufzutauchen - von der Kamera kommt das jedenfalls nicht (A7s bei ISO 200). Für meine Zwecke genügt das erst einmal so. Jetzt muss ich zunächst an der Stabilität der Konstruktion arbeiten, die ist deutlich hinderlicher als die Feinstruktur in den Bildern.

    r-biotar-29.jpg


  7. #6
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    Hallo Helge,

    was täten wir nur den ganzen Tag, wenn wir nicht zum basteln hätten...

    Gelungene Konstruktion!

    LG, Christian

  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", gladstone :


  9. #7
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    Zitat Zitat von Helge Beitrag anzeigen
    r-biotar-25.jpg

    Und fragt jetzt bloß nicht ob das stabil ist. Die Antwort lautet natürlich nein. Es wackelt wie ein Lämmerschwanz. Ohne Fernauslöser ist gar nicht an scharfe Fotos zu denken.
    So, wir kommen der Sache langsam näher. Erstens habe ich jetzt beide Teile des Aufbaus (eigentliches Objektiv und Hilfskonstruktion zur Befestigung des sekundären Objektivs) mit einer starren Schiene verbunden, so dass mehr Stabilität ins System kommt. Und damit sich das Ganze dann "Fokussieren" lässt, also de facto vorwärts und rückwärts bewegen, habe ich diese starre Schiene gleich in Form einer üppig dimensionierten Linhof Großformat-Makroschiene ausgeführt.

    Jetzt muss man nur noch den ungefähren Fokusabstand durch Positionierung des Stativs bzw. Models wählen und kann dann die Feinjustierung im Bereich von +/- 15 cm über ein weich laufendes und ergonomisches Einstellrad erledigen. So sieht das im Moment aus:

    r-biotar_v2-1.jpg

    r-biotar_v2-2.jpg

    Die Ausschussquote hat sich auf diese Weise signifikant reduziert auch wenn sie immer noch hoch ist.
    Das hier ist ein erstes Ergebnis mit diesem neuen Aufbau:

    r-biotar_v2-3.jpg


  10. #8
    Spitzenkommentierer Avatar von Jubi
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    Sehr schön, Helge!

    Sicher paßt da auch noch ne GeLi dran, das wäre ja jetzt auch schon egal, was die Länge des Konstrukts angeht, oder?
    Würde aber sicher noch mehr verbessern, die Linse liegt ja sehr weit vorn.

    Gx

    Jubi

  11. #9
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    Zitat Zitat von Jubi Beitrag anzeigen
    Sicher paßt da auch noch ne GeLi dran, das wäre ja jetzt auch schon egal, was die Länge des Konstrukts angeht, oder?
    Klar, ich habe für Fotos je nach Lichteinfall auch schon eine Streulichtblende aus schwarzem Karton improvisiert. Ein feste Lösung habe ich noch nicht. Die nicht gerade zierliche Blende des Nikkor 4/500 ist immer noch zu klein. Man braucht eher etwas von der Dimension eines Putzeimers ohne Boden. Und allzu lang darf sie auch wieder nicht sein weil man ja ungefähr den Bildwinkel eines 50mm-Objektivs hat.

  12. #10
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    Zitat Zitat von Helge Beitrag anzeigen
    Die besten Ergebnisse habe ich bisher erzielt mit dieser Folie:
    https://www.modulor.de/rosco-diffusi...our-bogen.html

    Ich habe noch nicht mit Maßstäben > 1:1 nachgeschaut ob es Strukturen zu sehen gibt, aber bei 6x6 Fläche ist das ja auch gar nicht nötig. Im Bereich 0,1 mm gibt es definitiv keine Strukturen. Die ganze Folie ist ja nur 0,05mm dick.
    ...
    Ah, Rosco! Bisher habe ich immer mit Lee Folien rumprobiert. Die haben eine feine Struktur drin welche mich störte. Geschätzt, noch nicht gemessen, ist die so im 0,1mm Bereich.
    ---------------------------------------------------------------------------
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