Nachschlag (Raabklamm und Arzberg - alle bei offener Blende):
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Nachschlag (Raabklamm und Arzberg - alle bei offener Blende):
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Gruß, André
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(Im Moment nur sporadisch online)
Farben und Schärfe gefallen mir sehr gut
Grüße Ulrich
Gestern war das Heliar 2.8/40 wieder an der A7RII. Für die etwas dürftige Nahgrenze durch den kurzen Helicoid des Adapters hatte ich einen Raynox DCR-150 dabei, den ich mit einem 37mm-43mm-Step-Up-Ring befestigt habe. Bis auf ein paar leicht entfernbare CA's funktioniert die Kombi recht gut (Bilder 1 und 4). Bei sonnigem Wetter ist wohl ein Pol-Filter fast Pflicht (Bild 3).
1) DSC08012.jpg
2) DSC08014.jpg
3) DSC08019.jpg
4) DSC08021.jpg
5) DSC08023.jpg
6) DSC08024.jpg
Gruß, André
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(Im Moment nur sporadisch online)
Ich wärme diesen Thread mal wieder auf. Weiter oben wurde ja schon geschrieben, dass das Macro-Takumar 4/100mm ein Heliar-Typ ist. Durch Zufall bin ich darauf gestoßen, dass Canon und Nikon mit dieser Brennweite auch eine Zeit lang Heliar-Typen als Makroobjektive gebaut haben (Canon FD 4/100 Macro und Nikon Micro Nikkor 4/105mm AiS). Letzteres wurde sogar relativ lange gebaut. Von der Theorie her sollten sie sich alle nicht viel nehmen. Hat jemand von euch diese auch schon in der Praxis vergleichen können?
Gruß, André
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(Im Moment nur sporadisch online)
Ganz ehrlich, nur weil die Objektive im Linsenschnitt dem Heliar ähneln haben sie noch lange nichts mit dem Original zu tun.
Wenn ich ein Heliar benutzen will dann nehme ich eines das in Braunschweig hergestellt wurde.
Die gab es in Brennweiten ab 20mm.
Ich habe ein 4,5/60mm; 4,5/83mm und ein 4,5/105mm
Alles unvergütet, natürlich.
Was genau verrät denn ein Linsenschnitt?
Das verwendete Glas ist nicht bekannt, die Linsenradien und Dicken kennt man auch nicht. Die Abstände der Linsengruppen sind ebenfalls unbekannt, ebenso die Lage der Blende.
Von daher sind solche Vergleiche sinnfrei.
Das Cosina den Namen auspresst um ihre Objektive besser zu verkaufen ist bekannt und und verständlich, schließlich haben sie den Namen gekauft und anscheinend funktioniert die Strategie.
Heliar, ich besitze seit vielen Jahren das M42 Macro-Takumar 100 mm f4,0 und ich meine sein Blockbild mit 5Linsen in 3 Gruppen ist ein klassischer Heliartyp.
Ein Vergleich mit zumindest ähnlich gebauten Macro Linsen 100 mm f4,0 aus der Zeit 80er Jahre von Canon oder Nikon habe ich leider nie durchführen können. Solche Vergleiche sind wahrscheinlich auch sehr selten.
Sehr wohl hat aber ein Vergleich mit einem Canon EF 100 mm f2,8 Macro bei einem Motiv im oo Bereich bei mir ergeben, dass das Canon mit seinen 10 Linsen deutlich schärfer abbildet und erst so ab Blende f 8,0 das Takumar von der Schärfe vergleichbar wird. Soweit man sich aber im Motiv Bereich von einem halben Meter- bis ca. einem Meter Entfernung befindet sind kaum mehr Unterschiede so ohne weiteres erkennbar, hier ist das Takumar als Heliar sehr scharf und kontrastreich.
Auch kann ich berichten, das Takumar habe ich vergleichsweise sehr selten benutzt und die Bilder damit waren schön aber nicht so, um es unbedingt öfter mitzunehmen. Verkannte Schönheit! aber daher heute im Schrank bei mir noch sehr gut erhalten.
Beste Grüße Ulrich
Hallo zusammen,
natürlich stellen die vorgenannten Makroobjektive mit gemäßigter Lichtstärke echte Heliar Typen dar. Wie der Begriff Heliartyp schon sagt, handelt es sich um eine Eingruppierung in ein bestimmtes optisches Schema.
Das hat zuerst mal nichts mit den verwendeten Glassorten, oder den Krümmungsradien zu tun und schon gar nichts mit dem Ort der Produktion.
Es gab und gibt ja auch den Doppelgausstyp, den Planartyp, den Tessartyp...
Von da her bleibe ich dabei, dass zB mein Micro Nikkor 4/105mm ein Makroobjektiv ist, das als optisches Schema einen Heliartyp innehat. Die Abbildungsleistung ist übrigens sehr gut. Nicht klinisch, bzw. rasiermesserscharf, aber über das gesamte Bildfeld sehr homogen und hoch auflösend.
LG, Christian
Meiner Erfahrung nach unterscheiden sich die 100/105 mm f/4 Makro-Objektive und Balgenköpfe in Heliar-Bauform (Canon FL/FD/nFD, Nikon AI/AI-S, Pentax Takumar/K/M/A, Hexanon AR) nur unerheblich in der Farbwiedergabe oder im Kontrast. Man kann also mit keinem dieser Objektive etwas falsch machen. Minolta ist damals übrigens mit der Aufspaltung eines Doublets in zwei Einzellinsen einen Sonderweg gegangen : während das ältere und lichtstärkere MC/MD Rokkor 100 mm f/3,5 noch mit 5 Linsen in 3 Gruppen konstruiert wurde , hat das MD (Rokkor) 100 mm f/4 5 Linsen in 4 Gruppen, was ihm zu einer besseren Bildfehlerkorrektur verhilft. So ist das Minolta 100 mm f/4 allen oben genannten Objektiven im Randbereich und im Unendlichbereich bei Offenblende deutlich überlegen. Während diese ein oder zwei Blenden abgeblendet werden müssen, um bei weiteren Einstellentfernungen eine knackige Schärfe am Rand zu produzieren, schafft das spätere Minolta das schon bei Offenblende.
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