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Thema: Erste Schritte in der IR-Fotografie (neu)

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von gorvah
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    Standard #653 Ein paar Augenblicke Sonne

    " heute mit einer Lumix FZ18,
    der ich mal den Sperrfilter habe ziehen lassen"

    Hey, das bringt mich auf eine Idee - ich hab hier auch noch eine FZ28 ohne grosse Aktivität....
    Wo kann man so einen Sperrfilter ziehen lassen ?

    Oder geht es auch selbst ? Schraubenzieher hab ich und ich vermute der Sperrfilter sitzt "irgendwie" vor dem Sensor....und dann fehlt mir noch ein xynm Filter und die Landschaft....

    Hat jemand Erfahrung mit dem Sperrfilter ziehen an der Lumix FZ28 ?

    Gruß Gorvah

  2. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Standard

    Normalerweise mache ich IR-Fotos mit mft-Kameras von Olympus, die habe ich hier http://www.irrecams.de umbauen lassen.
    Wobei zu beachten ist, die Kameras haben dann den IR Filter mit z.B. 630nm schon eingebaut, das ist vor allem bei WW-Aufnahmen enorm von Vorteil.
    Oder man will lieber eine undefinierte haben, damit man einen Filter nach Wahl aufschrauben kann.
    Die Lumix FZ18 ist auch undefiniert, man muß also einen Filter aufschrauben, es wurde also der von Werk her eingebaute Filter entfernt, vor etwa 10 Jahren habe ich das dort
    machen lassen, ob die das heute bei Kompakt-Kameras noch tun, weiß ich nicht.
    Und selber machen? Ich habe mir das nicht zugetraut.

    Gruß Dieter
    Geändert von ulganapi (12.05.2019 um 11:00 Uhr)
    Fotografiere meistens digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955
    falls doch analog, dann Kleinbild mit Minolta AF, Mittelformat mit Bronica 6x7 und 4,5x6

  3. Folgender Benutzer sagt "Danke", ulganapi :


  4. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von classicglasfan
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    ... Tolle Ergebnisse

    Am besten gefallen mir die beiden letzten, die anderen sind aber auch schön
    #Seufz, langfristig werde ich mich damit auch beschäftigen müssen, eine neue Spielwiese....



    Grüße Claas
    Danke Claas! Ich ringe auch schon eine Weile mit mir, ob ich mir nicht eine umgebaute Kamera zulege. Meine EOS M umbauen lohnt nicht (kein Sucher - ist blöd weil man meist bei viel Sonnenlicht unterwegs ist), eine Kamera kaufen und umbauen lassen ist kein Schnäppchen und bei den umgebauten, die angeboten werden, ist meist nicht das System dabei, was ich suche. Außerdem gefällte es mir, die Infrarotbilder als Langzeitbelichtung aufzunehmen.
    Aus meinen Erfahrungen mit den serienmäßigen EOS M und A7RII kann ich berichten, dass der Sensor der A7RII einerseits besser geeignet ist, weil er bei gleichem Filter etwas kürzere Belichtungszeiten zulässt, andererseits ist aufgrund von Reflexionen zwischen Objektiv und Sensor nicht jedes Objektiv an der A7RII nutzbar. Da wäre eine umgebaute Kamera sicher besser...
    Gruß, André
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  5. Folgender Benutzer sagt "Danke", classicglasfan :

    eos

  6. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von eos
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    Hallo Andre, dann bin ich mal gespannt, woraus es bei dir hinausläuft....

    Grüße Claas

  7. #5
    Spitzenkommentierer Avatar von Anthracite
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    Zitat Zitat von gorvah Beitrag anzeigen
    Oder geht es auch selbst ? Schraubenzieher hab ich und ich vermute der Sperrfilter sitzt "irgendwie" vor dem Sensor....und dann fehlt mir noch ein xynm Filter und die Landschaft....

    Hat jemand Erfahrung mit dem Sperrfilter ziehen an der Lumix FZ28 ?
    Eine Reihe von Anleitungen für den infrarotumbau gibt es hier. Deine Lumix scheint aber nicht dabei zu sein.

    Zitat Zitat von classicglasfan Beitrag anzeigen
    Aus meinen Erfahrungen mit den serienmäßigen EOS M und A7RII kann ich berichten, dass der Sensor der A7RII einerseits besser geeignet ist, weil er bei gleichem Filter etwas kürzere Belichtungszeiten zulässt...
    Nach dem Ausprobieren einer ganzen Reihe von Kameras hier in der örtlichen Fotogruppe gab sich etwa das Ergebnis: Für IR-Aufnahmen mit unmodifizierten Kameras sind Fuji und Nikon besser geeignet, Canon und Sony sind schlecht geeignet.
    Das Problem bei Canon und Sony war nicht mal die Länge der Belichtungszeiten, damit hätte man leben können, sondern dass bei einigen Modellen (ich meine Canon 5D IV und Sony A7 III, ob mit oder ohne R weiß ich nicht mehr) der eingebaute IR-Sperrfilter so stark ist, dass selbst bei einem hochwertigem aufgeschraubten IR-Filter im Verhältnis zwischen sichtbarem und IR-Licht der IR-Anteil zu klein ist und kein IR-Effekt (kein Wood-Effekt) auf den Bildern zu sehen ist.

    Überhaupt ist bei unmodifizierten Kameras die Qualität des IR-Filters wichtig. Mit Billigfiltern sind bei keiner modernen Kamera mehr Infrarotbilder möglich.

  8. #6
    Spitzenkommentierer Avatar von classicglasfan
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    Nach dem Ausprobieren einer ganzen Reihe von Kameras hier in der örtlichen Fotogruppe gab sich etwa das Ergebnis: Für IR-Aufnahmen mit unmodifizierten Kameras sind Fuji und Nikon besser geeignet, Canon und Sony sind schlecht geeignet.
    Das Problem bei Canon und Sony war nicht mal die Länge der Belichtungszeiten, damit hätte man leben können, sondern dass bei einigen Modellen (ich meine Canon 5D IV und Sony A7 III, ob mit oder ohne R weiß ich nicht mehr) der eingebaute IR-Sperrfilter so stark ist, dass selbst bei einem hochwertigem aufgeschraubten IR-Filter im Verhältnis zwischen sichtbarem und IR-Licht der IR-Anteil zu klein ist und kein IR-Effekt (kein Wood-Effekt) auf den Bildern zu sehen ist.

    Überhaupt ist bei unmodifizierten Kameras die Qualität des IR-Filters wichtig. Mit Billigfiltern sind bei keiner modernen Kamera mehr Infrarotbilder möglich.
    Dass die Filter meiner Kameras nicht gerade zur Infrarotfotografie einladen, habe ich schon bemerkt. Je nach Filter, bekomme ich aber einen Wood-Effekt hin. Die Belichtungszeit ist bei meinen beiden Kameras schon ein Thema, da die EOS M über ISO400 deutlich rauscht und die A7RII bei Belichtungszeiten über 30s ("bulb") mehr Hotpixel zaubert. Wenn genug Sonnenschein vorhanden ist, spielt das aber keine Rolle.
    Dass ein guter Filter dabei besser funktioniert, habe ich auch bemerkt. Mit einem Hoya R72 kann man nichts verkehrt machen, während bei anderen Filtern der Effekt ausbleibt. Gerade für das Walimex/Samyang T-S 3.5/24 habe ich drei verschiedene Filter zur Auswahl. Zwei funktionieren, einer nicht und das war nicht mal ein Billigfilter, sondern ein Haida. Ich kann mir aber vorstellen, dass das Ergebnis mit einer (undefiniert) umgebauten Kamera anders aussieht.
    In der Bucht werden leider meist umgebaute Spiegelreflexkameras oder kleine Kameras wie die Nikon 1 angeboten. Mir wäre eine EOS M mit Sucher oder etwas mit E-Mount lieber, da ist schon einiges an Adptern und Objektiven da.
    Gruß, André
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  9. #7
    Spitzenkommentierer Avatar von Anthracite
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    Zitat Zitat von classicglasfan Beitrag anzeigen
    Mit einem Hoya R72 kann man nichts verkehrt machen,
    Genau solch ein Hoya R72 hat an der Sony R(?) III nicht mehr funktioniert und keinen Effekt geliefert. Ich glaube dir aber, dass es an deiner Sony geht, denn die Hersteller verwenden für Ihre Kameras unterschiedliche Sperrfilter.

    Davon abgesehen ist der Hoya R72 ein guter IR-Filter. Heliopan-Filter sind auch gut. Bei Haida hätte ich schon mehr Zweifel, kenne aber die Marke nicht.

    Ich kann mir aber vorstellen, dass das Ergebnis mit einer (undefiniert) umgebauten Kamera anders aussieht.
    Aber sicher. Da muss kein eingebauter Sperrfilter mehr überwunden werden. Da dürfte auch jeder Billigfilter funktionieren.

  10. #8
    Spitzenkommentierer Avatar von gorvah
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    Standard Lumix FZ 28 für Infrarot

    Hallo Dieter,

    Danke für die Infos.
    "Und selber machen? Ich habe mir das nicht zugetraut" - reinschauen kostet ja nichts und unbekannte Sachen hab ich schon immer gern aufgeschraubt.....meistens blieb eine Schraube übrig......
    Was mich etwas zögern lässt ist die Frage : Wie reagiert der AF auf das entfernen des Filters?
    Gruß
    Gorvah

  11. #9
    Spitzenkommentierer Avatar von Anthracite
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    Zitat Zitat von gorvah Beitrag anzeigen
    Wie reagiert der AF auf das entfernen des Filters?
    Das hängt ab vom Typ des Autofokus.

    Der Autofokus einer Spiegelreflex ist zwar nicht direkt von der Entfernung des IR-Sperrfilters betroffen (die Lichtstrahlen werden vorher abgezweigt), aber er ist weiterhin auf das sichtbare Licht geeicht. Er fokussiert also falsch. Nach der Fokussierung mit AF muss das Objektiv noch um den Wert, den der Infrarotindex am Objektiv angibt, nachfokussiert werden. Neben dem AF betrifft das auch auf diesem Messwert basierende Fokussierhilfen im Sucher (z. B. grüne Pfeile bei Nikon). Man kann den Phasenautofokus auf Infrarot justieren (frag mich nicht, wie), aber diese Justierung ist nur für ein Objektiv und eine Brennweite korrekt (sie mag für viele anderen Brennweiten und Objektive noch recht gut sein, wird aber umso ungenauer, je weiter die Brennweite abweicht).

    Der Kontrastautofokus einer spiegellosen Kamera wie auch der im LiveView basiert auf dem Bild im Sensor und funktioniert daher auch nach dem Umbau für Infrarot, ohne dass irgendeine Justierung fällig wäre. Er tut sich schwerer, da Infrarotbilder weniger Kontraste haben, aber er fokussiert weiterhin korrekt.

    Mit dem AF der Phasendetektionspixel im Sensor einer spiegellosen Kamera kenne ich mich nicht aus.

    Und dann noch eine Bemerkung: Der IR-Sperrfilter sollte nicht einfach entfernt werden, sondern durch einen IR-Durchlassfilter oder durch Klarglas ersetzt werden.

  12. Folgender Benutzer sagt "Danke", Anthracite :


  13. #10
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Soweit ich noch weiß, sind bei meinen Olympus-Kameras, wenn sie undefiniert waren, die Sperrfilter durch Klarglas ersetzt worden, bei den beiden anderen durch IR-Filter mit 680nm bzw. 760nm; und der AF ist justiert worden.
    (die original eingebauten Filter habe ich mit zurückbekommen)
    Bei der Lumix wurde lediglich der Sperrfilter entfernt, soweit ich mich erinnere, und sonst nichts weiter gemacht. Jedenfalls funktioniert der AF problemlos und das Objektiv harmoniert gut.
    Trotzdem genaueres kann ich nicht sagen.

    Gruß Dieter
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