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Thema: APO Rodagon N 4/80mm am Castbal t/s

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Zitat Zitat von gladstone Beitrag anzeigen
    gerade bei Insekten die stechen, kann man gar nicht genug Brennweite haben
    um Abstand halten zu können.
    nicht alles, was stechen kann, sticht auch. Bienen sind im allgemeinen sehr friedlich. Was sie nicht mögen, ist wenn man einen Schatten aufs Flugloch wirft. Dann schauen die Wächter nach, was los ist, tun aber normalerweise nichts. Was sie auch nicht mögen, ist wenn man in Panik um sich schlägt. dann fühlen sie sich bedroht und wehren sich mit ihren Mitteln; der Geruch ihres Giftes macht sie übrigens agressiv. Also immer mit der Ruhe.

    Hornissen sehen zwar beeindruckend aus sind aber überhaupt nicht angriffslustig. Sie machen sich auch nichts aus Honig oder Marmelade. Fisch und Fleisch sind ihnen lieber. Falls man wirklich mal barfuß auf eine drauftritt (ich hab mal eine Woche direkt unter dem Einflugloch, das ca.160cm über dem Boden war, gezeltet) , das ist auch nicht schmerzhafter als ein Bienen oder Wespenstich.

    Christoph

  2. #2
    Ist oft mit dabei Avatar von mhiller
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    Zitat Zitat von stangl Beitrag anzeigen
    nicht alles, was stechen kann, sticht auch. Bienen sind im allgemeinen sehr friedlich. Was sie nicht mögen, ist wenn man einen Schatten aufs Flugloch wirft. Dann schauen die Wächter nach, was los ist, tun aber normalerweise nichts. Was sie auch nicht mögen, ist wenn man in Panik um sich schlägt. dann fühlen sie sich bedroht und wehren sich mit ihren Mitteln; der Geruch ihres Giftes macht sie übrigens agressiv. Also immer mit der Ruhe.

    Hornissen sehen zwar beeindruckend aus sind aber überhaupt nicht angriffslustig. Sie machen sich auch nichts aus Honig oder Marmelade. Fisch und Fleisch sind ihnen lieber. Falls man wirklich mal barfuß auf eine drauftritt (ich hab mal eine Woche direkt unter dem Einflugloch, das ca.160cm über dem Boden war, gezeltet) , das ist auch nicht schmerzhafter als ein Bienen oder Wespenstich.

    Christoph
    Kann ich grundsätzlich bestätigen,
    allerdings ist der Hornissenstich deutlich schmerzhafter als der von Bienen oder Wespen. Hornissen haben 100 mal mehr Acetylcholin in ihrem Gift. Acetylcholin ist der Stoff, der zwischen unseren Nervenzellen die Verbindung als Neurotransmitter herstellt, im Klartext: viel Acetylcholin = viel Schmerzübertragung... aber die Hornissen haben deutlich weniger Eiweissgifte in ihrem Sekret im Vergleich zu ihren kleineren Schwestern.
    Also Hornisse = heftiger Schmerz aber nach ca. 2 Stunden abgeschwollen, Wespen/Bienen = Schmerz aber die Schwellung/Entzündung/allergische Reaktion ist heftiger und macht noch am nächsten Tag Spass...

    Ich hatte mich mal schlau gemacht, nachdem mich so eine Hornisse in das Ohrläppchen gestochen hatte...

    Michael

  3. 5 Benutzer sagen "Danke", mhiller :


  4. #3
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    danke, Michael für die Erklärung. Möglicherweise ist es auch etwas subjektiv, was wir da je nach Körperteil empfinden. Ans Ohr hab ich bisher Gottlob keine gelassen. Dazu hätte ich mich auch ins Gras legen müssen.
    Die Viecher stechen eben nicht aus Spass, drum reichen im allgemeinen 80er bis 105er Optiken um ihre Flucht- und Verteidigungsdistanz nicht zu sehr zu strapazieren. Wespen sind etwas nervöser, auch wenn ich schon ein großes Wespennest auf dem Balkon hatte. Auf 1,80 m Höhe, keinerlei Belästigung den Menschen gegenüber, dafür sonst einen insektenfreien Sommer auf dem Balkon.
    Mit ein wenig Einfühlungsbemühungen und Ruhe kommen wir mit den Viechern schon zurande.
    "so ne Graugans ist schließlich auch nur ein Mensch" meinte schon Konrad Lorenz

    Drum auf ein freundliches Miteinander

    Christoph

  5. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Weil ich auch gerne diese Insekten fotografiere, bin ich im Lauf der Zeit schon öfter gestochen worden, einmal von drei Hornissen - ich hatte mich einfach blöd angestellt, jedoch viel aggressiver sind bestimmte
    Wespenarten. die steuern oft auf die Augen zu, da wird es dann schon gefährlich....
    Zusammen mit derartigen Erfahrungen sind dann die Brennweiten meiner Macro-Objektive gewachsen, ich fotografiere so etwas im Augenblick mit einem Sigma 2,8/180mm vom Stativ aus und freihändig mit einem 5,6/180.
    80mm wäre mir wirklich zu wenig.

    Gruß Dieter
    Fotografiere meistens digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955
    falls doch analog, dann Kleinbild mit Minolta AF, Mittelformat mit Bronica 6x7 und 4,5x6

  6. #5
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    Hallo zusammen,

    Es ist tatsächlich so, dass die meisten unserer "stacheligen" Insekten uns Menschen nur im Verteidigungsfall stechen.

    Hiervon seien ausdrücklich die blutsaugenden Quälgeister ausgenommen, die uns schon so manchen schönen
    Terrassenabend zumindest anstrengend gemacht haben...

    Ich bin sogar froh, wenn eine Hornisse ihre Kreise bei unserer Terrasse zieht, weil sich dann keine anderen
    unangenehmen Insekten in der Umgebung aufhalten.

    Laut Aussage meiner Tochter, die sich mit der Imkerei beschäftigt und aktuell zwei Bienenvölker hat, sind die
    einheimischen Bienen grundsätzlich recht friedlich. Es wurden jedoch in Vergangeheit offenbar Bienevölker aus Afrika
    zur Ertragsmaximierung der Honigproduktion eingeführt, die sich teilweise mit den einheimischen Bienen
    vermischt haben. Diese afrikanischen Bienen legen wohl schon ein recht agressives Verhalten an den Tag, so
    dass die pauschale Aussage, dass alle Bienen hierzulande friedlich sind, leider so nicht mehr zutrifft.

    Allerdings haben wir Menschen das (wie von den Vorrednern richtig dargelegt) schon auch selbst in der Hand,
    ob wie gestochen werden, oder nicht. Wichtig ist tatsächlich, den Tierchen nicht allzu nahe auf den Pelz zu rücken.

    Auch ich bin froh hier auf Makro-Brennweiten von 180 und 200mm zurückgreifen zu können.

    In diesem Sinne,

    LG Christian

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