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Thema: Anleitung: Altix Objektive an DLSRs und Systemkameras nutzen

Baum-Darstellung

  1. #25
    Spitzenkommentierer Avatar von jock-l
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    Wie in Beitrag 17 geschrieben "Eine sehr preiswerte Möglichkeit ein altes Schätzchen ohne tolle handwerkliche Fähigkeiten und ohne materielle Voraussetzungen ..." an die Kamera zu bringen trieb mich auch um, mittenmang in Wohngegend der Großstadt ohne Werkstattnähe und dergleichen scheint man aufgeschmissen, das Vorhaben lieber aufgebend ...

    Feilen, das brachte mich vor einigen Tagen dann doch auf eine Idee- ein zusätzlichen M42-Adapter kaufen, den Innenring herausschrauben und innen drei Bereiche abzufeilen, daß die Altixbajonettflügel nach hinten rutschen können. Im zweiten Schritt die Gewindekerben mittels Dorn/Hammerschläge durch zwei drei nebeneinanderliegende Schlagbereiche absenken, daß eine seitliche Bewegung der Altixbajonettflügel, ein seitliches Reinrutschen und Klemmen möglich wird. Je nachdem wie die ersten Absenkungen durch kräftige Schläge erfolgen, werden die zweiten oder dritten Punkte daneben weniger stark ausgeführt und die Gewindekerbung damit weniger abgesenkt, die Flügel laufen sozusagen auf die Gewinde auf und verkeilen. ... So der Plan.

    Es war weit einfacher, weil der Adapterring, aus dem Adapter geschraubt und im Schraubstock zum Feilen eingespannt sich als schwächeres Material herausstellte ! Kein Stahl, irgendwas wie gepresst oder gesintert, keine Ahnung welche Bezeichnung diese Legierung beschreibt. Jedenfalls hatte ich nach Feilen geschaut ob der Ring über die Bajonettflügel rutscht, ein zweimal zur Seite gedrückt blieb der Ring einfach stecken, dabei wollte ich nur sehen wieviel Spiel ich durch das etwas breiter angelegte Wegfeilen des Gewindes hatte

    Also diese Verbindung dürfte später immer noch lösbar sein, ich lies das einfach so und schraubte Ring+Objektiv mit Adaptergehäuse zusammen (so ausrichten, daß der Blick an der Kamera nicht nur die Beschriftung des Adapters zeigt, sondern auch die entspr. Angaben des Objektivs ).
    Für die Bildstrecke hier mußte ich einige Tage auf nachgeorderte Adapter warten, denn so wie das hält würde das Klemmen durch häufiges Wechselnwollen wahrscheinlich mehr Spiel bekommen und das Objektiv irgendwann abfallen, der Einfachheit halber erhält jedes Altixobjektiv eine solche Adapter/verbastelte Lösung, Kosten pro Adapter derzeit 10-11 Euro (inkl. Versand) !

    Zum Schluß braucht es zwar etwas mehr Platz im Rucksack, aber das Gewicht ist zu vernachlässigen...
    Wer das nachstellen will, die Umverpackung und der Schriftzug (Hersteller/Importeur ?) ist im ersten Bild erkennbar... und via Produktfoto sollte man es bei Kauf im Internet einfach identifizieren können

    Bild eins zeigt rechts das fertig mit Adapter verbundene Telefogar 90mm, mittig der ausgeschraubte Metallring und links das Primagon 35mm. Im Anschluß kommen MFT-Rückdeckel (im Zulauf, aber bei Entstehung der Bildstrecke noch nicht eingetroffen) an die Adapter, dann sind die Objektive zumindest von einer Seite geschützt.
    Bild Zwei zeigt, daß ich schon wieder zu forsch die Feile ansetzte (ich wollte erst die Eckbereiche haben, dann später die Rundung in der Mitte nachgestalten, brauchte das aber nicht mehr ausführen, weil dieses geringe Materialabtragen an drei Punkten bereits ausreichte). Es braucht nur wenig Kraft und Feilbewegungen ...
    Bilder drei und vier zeigen das jeweils andere Objektiv, Tessar 50mm und Primagon 35mm, das fünfte und letzte Bild zeigt die Gruppe "Orgelpfeifen" ...

    Bei den ersten Bildern mit Telefogar fiel mir auf, daß ich nicht auf Unendlich komme- die beiden Objektive heute haben im ersten Test wohl dasselbe Problem bzw. Bereich bis 10 Meter, wo ich scharf abbilden kann. Beim nächsten Mal in Nähe einer Werkstatt muß ich mal mit Meßlehre ablesen, ob der Adapter die richtigen Maße hat. Aber so kann ich erstmal arbeiten, herumspielen ...
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken      
    Ungeduld ist keine Schwäche ...

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