Ja, finde ich auch.
da ich ja derzeit wegen der Hasselblad viel mit Scannern und deren Durchlichteinheiten "rummache", auch bei einigen Kunden im IT Bereich Hochgeschwindigkeits-Belegscanner verkauft und installiert habe und deren z.Teil unfaßbare Qualität gessehen habe, kam mir sofort der Gedanke mal so eine CCD Einheit als mögliches "Aufnahme-Medium" ins Spiel zu bringen.
Diese Flachbettscanner findet man auf Recycling-Höfen im Elektro - Container ja desöfteren... "für Lau"... Treiber funktionieren unter höheren Windows Versionen nicht mehr und was da alles für Gründe eine Rolle spielen, weshalb die Dinger "entsorgt" werden.
Dabei reicht IMHO meist ein kleines, altes Laptop mit einem "niederen Betriebssystem" aus, um die Dinger wieder in Betrieb zu nehmen. Und es gibt da "schnuckelige kleine Geräte"...
sowohl bei den Scannern, als auch bei den Laptops.
Auch ausgediente Tabletts könnten da weiterbringen... wäre sicherlich eine tolle Herausforderung, solch ein Projekt gemeinsam hier im DCC in Angriff zu nehmen.
Zunächst gilt es, sich einen Überblick über die Scanner und deren Dimensionen zu verschaffen und daraus den kleinsten, aber leistungsfähigen mit hoher optischer Auflösung zu finden..
Da ist dann "Daten sammeln" angesagt.
Dann wäre die Herstellung der Kommunikation von Scanner zu einem noch zu findenden Laptop, das über die Schnittstellen und eine einigermaßen brauchbare Geschwindigkeit und Speicherausstattung verfügt, angesagt. Und dabei spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob die per SCSI angeschlossen werden, denn die alten Laptops haben zumindest noch Schächte für SCSI - Karten von z.B. Adaptec oder anderen Herstellern.
Daran anschließend wäre der mechanische Kasten zu bauen und eine vernünftige Objektivhalterung sowie ein Mattscheibenrahmen mitsamt Kassette, um diesen dann in den Kasten zu integrieren.
Das gewählte Scanner-Modell "strippen", also auf das kleinstmögliche Maß bringen und in ein neues Gehäuse einzubauen, das dann im Wechsel mit der Einstell-Mattscheibe in die Konstruktion zu stecken wäre.
Speziell der exakten Positionierung dieser Komponenten ist vermutlich das Hauptaugenmerk zu schenken, denn das sollte schon extrem genau sein, damit die Strahlen aus dem Objektiv punktgenau mit der Abtastung korrelieren.
Beim Flachbettscanner hat es den Charme, dass viele Teile wie z.B. die Führungen für die Schrittmotoren und die Elektronik ja schon integriert sind.
Es gibt auch diese CCD Handscanner, aber damit hat man das Problem, den Antrieb und die Führung noch herstellen zu müssen. Das wäre eine Sache, die man mit unseren feinmechanischen Mitteln sicherlich nicht beherrschen würde. Von daher ist der Flachbettscanner halt die erste Wahl.
Das Gehäuse einer solchen Kamera kann man dann, wenn die benötigten Maße durch den "gestrippten Scanner" feststehen (vermutlich wird das auf eine Größe leicht oberhalb von A4 hinauslaufen), auch in den größten Teilen aus Holz "zimmern".
Der Trick mit einer Wechsel-Mattscheibe hätte den Charme, am Computer nicht jedesmal "Probe-Scan's" in der Voransicht durchlaufen lassen zu müssen, bis die Schärfe gefunden ist. denn so ein Scanner kann eben nicht fokussieren.
Vor die Kiste dann einen Balgen mit dem jeweiligen Objektivhalter basteln und dann könnte sowas ja gelingen... spannend wäre es auf jeden Fall.
LG
Henry


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