Hallo Henry,
vielen Dank für die Links. Das ist schon professionelles Niveau was dort vorgestellt wird.
Hallo Henry,
vielen Dank für die Links. Das ist schon professionelles Niveau was dort vorgestellt wird.
Ja, finde ich auch.
da ich ja derzeit wegen der Hasselblad viel mit Scannern und deren Durchlichteinheiten "rummache", auch bei einigen Kunden im IT Bereich Hochgeschwindigkeits-Belegscanner verkauft und installiert habe und deren z.Teil unfaßbare Qualität gessehen habe, kam mir sofort der Gedanke mal so eine CCD Einheit als mögliches "Aufnahme-Medium" ins Spiel zu bringen.
Diese Flachbettscanner findet man auf Recycling-Höfen im Elektro - Container ja desöfteren... "für Lau"... Treiber funktionieren unter höheren Windows Versionen nicht mehr und was da alles für Gründe eine Rolle spielen, weshalb die Dinger "entsorgt" werden.
Dabei reicht IMHO meist ein kleines, altes Laptop mit einem "niederen Betriebssystem" aus, um die Dinger wieder in Betrieb zu nehmen. Und es gibt da "schnuckelige kleine Geräte"...
sowohl bei den Scannern, als auch bei den Laptops.
Auch ausgediente Tabletts könnten da weiterbringen... wäre sicherlich eine tolle Herausforderung, solch ein Projekt gemeinsam hier im DCC in Angriff zu nehmen.
Zunächst gilt es, sich einen Überblick über die Scanner und deren Dimensionen zu verschaffen und daraus den kleinsten, aber leistungsfähigen mit hoher optischer Auflösung zu finden..
Da ist dann "Daten sammeln" angesagt.
Dann wäre die Herstellung der Kommunikation von Scanner zu einem noch zu findenden Laptop, das über die Schnittstellen und eine einigermaßen brauchbare Geschwindigkeit und Speicherausstattung verfügt, angesagt. Und dabei spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob die per SCSI angeschlossen werden, denn die alten Laptops haben zumindest noch Schächte für SCSI - Karten von z.B. Adaptec oder anderen Herstellern.
Daran anschließend wäre der mechanische Kasten zu bauen und eine vernünftige Objektivhalterung sowie ein Mattscheibenrahmen mitsamt Kassette, um diesen dann in den Kasten zu integrieren.
Das gewählte Scanner-Modell "strippen", also auf das kleinstmögliche Maß bringen und in ein neues Gehäuse einzubauen, das dann im Wechsel mit der Einstell-Mattscheibe in die Konstruktion zu stecken wäre.
Speziell der exakten Positionierung dieser Komponenten ist vermutlich das Hauptaugenmerk zu schenken, denn das sollte schon extrem genau sein, damit die Strahlen aus dem Objektiv punktgenau mit der Abtastung korrelieren.
Beim Flachbettscanner hat es den Charme, dass viele Teile wie z.B. die Führungen für die Schrittmotoren und die Elektronik ja schon integriert sind.
Es gibt auch diese CCD Handscanner, aber damit hat man das Problem, den Antrieb und die Führung noch herstellen zu müssen. Das wäre eine Sache, die man mit unseren feinmechanischen Mitteln sicherlich nicht beherrschen würde. Von daher ist der Flachbettscanner halt die erste Wahl.
Das Gehäuse einer solchen Kamera kann man dann, wenn die benötigten Maße durch den "gestrippten Scanner" feststehen (vermutlich wird das auf eine Größe leicht oberhalb von A4 hinauslaufen), auch in den größten Teilen aus Holz "zimmern".
Der Trick mit einer Wechsel-Mattscheibe hätte den Charme, am Computer nicht jedesmal "Probe-Scan's" in der Voransicht durchlaufen lassen zu müssen, bis die Schärfe gefunden ist. denn so ein Scanner kann eben nicht fokussieren.
Vor die Kiste dann einen Balgen mit dem jeweiligen Objektivhalter basteln und dann könnte sowas ja gelingen... spannend wäre es auf jeden Fall.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Grad mal geguckt... statt des "typischen A4 Flachbettscanners" könnte man einen A5 Flachbettscanner nehmen... der muss halt nicht den ganzen Weg einer A4 Vorlage abtasten...
Plustek OpticSlim 500
Wäre z.B. so ein Teil...
https://www.ebay.de/p/Plustek-OpticS...anner/71640899
1200 dpi,
Größe nur 22cm x 14 cm... würde schon gut passen in so eine Kiste...
Durch USB 1.1 muss man natürlich mal sehen, wie flink die Daten rüberkommen auf das Laptop.
Als Laptop würde sich vielleicht ein altes Panasonic Toughbook anbieten. Die sind extrem robust und für den Außeneinsatz mit Griff und Staubgeschütztem Gehäuse ausgestattet.
CF 28 heißen die Dinger.. hatte ich selbst mal hier stehen und leider vor Jahren wieder verkauft, sonst wäre das schnell getestet.
Es gibt bestimmt noch andere Scanner... einfach mal mitgoogeln.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Eine weitere Idee wären die sogenannten "Visitenkarten-Scanner"... da könnte man eventuell fündig werden..
https://www.ebay.de/sch/i.html?_from...anner&_sacat=0
Die sind kleine und vermutlich durch den geringen Verfahrweg beim Scannen auch relativ schnell... müsste man mal durchlesen, welcher Typ da die höchsten Werte bereitstellt.
LG
Henry
P.s.: HAT SICH ERLEDIGT, DENN DIE MEISTEN GERÄTE SIND WOHL "EINZUGSSCANNER"; KANN MAN NICHT BRAUCHEN
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
@Henry: Mit Deiner Idee habe ich mich auch schon beschäftig, und bin auf ähnliche Lösungen gekommen, aber die Zeit ....
@Pierre: Für das Problem der starken Randabschattung, könnte man einen Zentrums-ND Filter nehmen, der Innen einige Stufen abdunkelt.
Ach, das kann so hart nicht werden, der Winter steht vor der Tür...
Ich für meinen Teil hab da jetzt schon den ersten Schritt gemacht und mir erstmal für meine Hasselblad ein altes Polaroid-Back besorgt... bekommt man billig und kann man an die Hasselblad ankoppeln... das ist schonmal der erste Schritt. Da liegt dann die Filmbühne/Scanbühne dort, wo sie nachher auch hochpräzise sitzen soll.
Objektive im korrekten Auflagemaß hab ich ja zwei Stück (50er und 150er), fokussiert wird über die normale Mattscheibe... da muss ich dann für das "Proof of concept" mit der Scaneinheit auch nicht erst einen Kasten bauen...umgehe erstmal das Problem mit der Maßhaltigkeit der verschiedenen Komponenten in dem zu bauenden Kasten. In einem der Objektive werde ich kurzfristig den Verschluss in der B-Position per arretierbarem Drahtauslöser offen halten und kann dann - wenn die passende Scannereinheit gefunden und integrierbar ist, die ersten Versuche wagen.
Zudem ist das Pola-Magazin aus Metall und bietet unter Umständen dann genug Platz um kleine Vorschubstangen unterzubringen. Aber das sehe ich dann, wenn das Pola-Teil hier eingetroffen ist, da ich die Dimensionen nicht vor Augen habe.
Lustig wäre das allemal, wenn es gelänge, der Hasselblad auf diese Weise ein "Digital-Rückteil" zu verpassen...
Sollte das halbwegs gelingen, kann man ja an Großformat-Übertragung des Konzepts denken...
Aber nun muss ich mich erstmal mit CCD Scannern im Miniformat befassen... die Visitenkartenscanner lassen mich nicht los... denn es gibt da wohl auch kleinere mit Flachbett.
Mal sehen...![]()
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Ja , da bin ich es völlig einig mit Dir dass mit dem Papier nichts scharfes herauskommen kann, es sieht eher aus wie das Bild einer Lochkamera.Und wenn dann eine echte Gelatineschicht als Zwischenmedium dient, wird das nochmals deutlich besser aussehen, als bei diesem schnellen Versuch mit dem Papier.
Papier ist da viel zu dick und vor allem unregelmäßig strukturiert, was man auch in Deinen Bildern sehen kann.
aber ich wollte es schon mal wissen mit dem Lichtloch und das hat sich ja geklärt .
Allerdings bin ich auch nicht so sicher das da mit dem Scanner ein schönes Bild heraus kommt, aber etwas besseres wie meins sicher.
Um allerdings ein Resultat zu bekommen was wir suchen, ein Bild aus einer Technischen Kamera auf einem kleinen Sensor was sich sehen lässt da habe ich bisschen Angst.
Für mich sehe ich die Lösung auf dem direktem Wege, entweder optisch, in dem das Bild verkleinert wird aber den gleichen winkel wie auf dem Originalen hat, oder , wenn es sich mechanisch machen würde, das direkte abfotografieren mit ein oder zwei Kameras direkt auf dem Sensor.
Bei 4x5, oder 9x12 und KB sensor sollten das 16 Bilder geben die dann zusammengefügt werden. Wenn ich da einen Schlitten machen könnte wàre das mitt KB sensor schon möglich. Mit APS-C oder sogar mFT wird es dann natürlich noch viel mehr, mFT 49 fotos , mit zwei alten Olympus Pen wäre das vielleicht möglich , mit einem Arduino gesteuert könnte das schon möglich sein. KB hab ich so wie so nicht. Und sonst bleibt die einfachste Lösung , Fotografieren auf einem Planfilm und dann im Flachbettscanner scannen.
Gut ist der Winter noch vor uns, besonders da es noch andere Projekte gibt.
Gute nacht
Pierre
Übrigens gibt es dieser Scanner, https://tinyurl.com/yd4hkr5l und sogar noch billigere bis 900 DPI . Könnte man vielleicht auch etwas mit machen, obwohl da sicher kein schönes Bild herauskommen wird, allerdings zum experimentieren , vielleicht
Olympus FT und mFT Fan, und mäßig Altglas Fotografiere seit 55 Jahre.Angefangen mit einer GEVABOX.
Makro und Natur,Tierfotografie. Die meist benutzen Objektive, FT 14-35mm f:2.0 / FT 50-200 f:2.8 3.5 / Nikkor ED AIS 300mm 2.8 /Samyang 135mm f:2.0 Samyang 50mm f:1.4 samyang 85mm f: 1.4 / Kamlan 50mm f:1.1 Laowa Venus 15mm wide macro .
auf Flickr--" pierbophoto"
HB9SMU
Ach ich bin da ganz zuversichtlich... die Qualität wird reichen für schnelle Kontrollschüsse... das verpixelte LCD Bild von der Aromaflasche aus meinem vorherigen Post ist gewiss nicht die Grundlage für die Fortdauer des Projekts bei mir.
Hier mal ein Bild von einer alten SD Karte, die ich bei Tageslicht auf dem Holztisch liegend auf der Filmbühnen-Ebene aufgenommen habe...
Bei dem Bild ist noch der gesamte Scanner "offen", also Umgebungslicht nicht abgeschirmt, nicht viel Mühe bei der exakten Positionierung etc...
Für mich hat es ja den Vorteil, das ich die Karte aus dem Scanner direkt in den Laptop Slot stecken kann und damit gleich die Ergebnisse betrachten kann.
schaerfeebene2.jpg
Und da geht sicherlich noch mehr... es ist aber auch nicht mein Ziel, irgendwas zu bauen, was den existierenden Digital-Backs für die Hasselblad nahekommt... es geht hierbei zunächst nur um die Schaffung einer schnellen und kostengünstigen Möglichkeit, auf einer SD Karte einen elektronischen Ersatz für die nur noch aus Restbeständen erhältlichen und deshalb auch sauteueren Sofortbilder Filmpacks nutzen zu können.
Für allles andere gibt es ja entsprechende Dinge schon lange auf dem Markt. Ich hab insgesamt 3 Digitale Kleinbildkameras... und einen Schrank voller Objektive... ein MF Sensorpack von LEAF oder sonstigem Hersteller für tausende von Euro kommt für die alten Hasselblad - "Schinken" nicht ins Haus, also wird analog fotografiert damit, aber bis der Film voll ist, kann man auf der SD Karte am Laptop dann schonmal gucken, ob ein Bild was geworden ist oder gleich nochmal gemacht werden sollte.
Dabei funktioniert es dann wieder so, wie damals mit dem Polaroid - Back... Probeschuss, Pola Back runter, Filmmagazin rauf und Bild machen.
So halt die Idee dahinter.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..