Nachtrag:
Schau doch einfach nur auf Deine ersten Fotos, dann erkennst Du schon was wo saß... und bau das in der Reihenfolge wieder ein...![]()
Nachtrag:
Schau doch einfach nur auf Deine ersten Fotos, dann erkennst Du schon was wo saß... und bau das in der Reihenfolge wieder ein...![]()
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Soweit ich das hier erkennen kann, saßen die Lamellen und der Lamellenkranz im hinteren Objektivteil und vermutlich (ist eben schwer zu sehen) diente der Ring vorn mit den Steuerkurven dazu, die Lamellen mittels der ausgefrästen Steuerkurve zu schließen.
Wo die Feder hingehört, wird sich vermutlich dann auch erschließen.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
ja, es erschliesst sich, aber ganz langsam..
es ist zum Mäusemelken, ich habs bereits mehrmals erfolgreich zusammengesetzt aber die Lamellen springen dann trotzdem irgendwie raus, es wird nicht genug Druck ausgeübt, so dass sie in ihren Befestigungslöchern stecken bleiben.
Aber von Anfang an:
Hier die zwei Ringe, auf dessen Unterseite direkt die Lamellen aufsitzen, eine Seite scheint glatter zu sein, was Sinn macht, da das für weniger Reibung sorgt.
Die Ringe werden temporär mit Tesa fixiert und umgedreht. Auf der Rückseite werden die Lamellen etwas versetzt eingelegt. Is ziemlich fummlig und man braucht ne ruhige Hand dafür.
Um diese Baugruppe wieder richtig herum in den Tubus zu bekommen, lege ich sie auf eine Flasche. Dann stülpe ich vorsichtig den Tubus darüber.
Möglichst genau, da es eine kleine Plastikführung gibt, die den schwarzen Plasikring richtig darüber positionieren lässt, der gleich drauf kommt.
Auf dem zweiten und dritten Bild unten sieht man diese kleine Führung.
Auf dem ersten Bild sieht man das schwierigste der ganzen Operation. Diese winzigen drei Teile müssen jetzt miteinander kombiniert werden! Die 3mm lange Feder muss 1. in den winzigen Nippel unterhalb des schwarzen Plastikringes und 2. an den winzigen Halter des kleineren Metallringes, an dessen unterseite ja die Lamellen liegen.
Ich hab das so gelöst, dass ich die Feder einseitig mit Sekundenkleber am kleinen Plastiknippel fixiert habe, sonst hat man keine Chance ihn danach am Halter zu befestigen.
hier ist der schwarze Plastikring drauf und die Feder bereits eingesetzt, sie schliesst die Lamellen. Ab diesem Zeitpunkt MÜSSEN die Lamellen absolut fest an ihrem Platz sitzen, und das tun sie leider nicht.
Ich seh aber auch nicht, WIE man sie mehr fixieren könnte, der Plastikring sitzt an seinem Platz darüber, die unterste Glasgruppe kann man einschrauben, aber sie haben auch etwas Abstand von den Lamellen.
Es gibt kein Bauteil, dass alles etwas 'enger zusammenrücken' liesse. Über den schwarzen Plastikring kommt noch ein Metallring aber der fixiert das auch nicht, soweit ich sehe.
früher Zustand gestern, ohne Lamellen, aber mit dem gerade beschrieben Metallring darüber ( er hat auch ne Funktion, da er im gleichen Fensterchen wie die anderen Bauteile die Blenden steuert)
hier der letzte erfolgreiche Zusammenbau mit allen Teilen, das untere Glaselement auch eingebaut. Vor dem Einspannen der kleinen Feder.
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Geändert von electricEye (03.09.2018 um 14:07 Uhr)
ok, ein kleiner Erfolg, der Blendenmechanismus hält jetzt stabil.
habs jetzt komplett zusammengebaut, es funzt wies aussieht, aber von vorne gesehn is die Iris nicht ganz mittig, komisch.
ok, bisschen eingestellt und geklopft, jetzt passts
..einiges gelernt heute..
Prosit!
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Geändert von electricEye (03.09.2018 um 17:36 Uhr)
So, also ich muss doch nochmal ran..das Pancolar funktioniert prinzipiell, aber mir gefällt nicht, dass die geschlossene Blende bei 22 noch zu offen ist.
Dementsprechend schliesst sie die OB auch noch mindestens eine Blende zu spät(?)..das Pancolar hat ja zwischen 1,8 bis 2,8 vier Blendenklicks, und erst bei 2,2 beginnt sie sich zu schliessen.
so sieht f22 aus..
wie Frage ist jetzt, wie lässt sich überhaupt die Blendensteuerung 'kalibrieren' ?denn alle Bauteile haben ja einen fest definierten Arbeitsbereich.
der Hebel (gelb) übersetzt ja nur den unteren (grün), und dieser schiebt ja( innerhalb seines kleinen Hubs) im Inneren des Tubus den Blendenring. Der Metallring darüber macht ja dann die prinzipielle BlendenÜBERSETZUNG ( er hat ja ne Kurve, Bild unten).
Soweit ich das sehe, gibt es überhaupt nur zwei Variablen die irgendwas ausmachen könnten,
erstens, die prinzipielle LAGE des ganzen Blendenrings (Bild unten)
oder zweitens, der WINKEL der einzelnen Lamellen zueinander, also man kann sie ja im etwas spitzeren oder flacheren Winkel einsetzen, ja nachdem schliesst die Iris sich dann in einem etwas spitzeren oder flacheren Winkel.
(Das wird prinzipiell definiert durch das Einsetzen des kleineren, inneren und des äusseren grösseren Rings, auf dessen Unterseite ja die Lamellen liegen)
oder?
Ich vermute mal, da ist einfach der Ring noch nicht korrekt in seiner Einbaulage.
Die Iris muss - wenn der Blendenring auf die kleinstmöglichen Zahlenwert eingerastet ist, gerade so eben unter den Ringen verschwinden und eine kreisrunde Ausprägung haben und das sich ergebende Loch in der Iris bündig mit dem Loch des Rings abschließen.
Ist das gewährleistet, so sollte beim Schließen sich das Loch auf den kleinstmöglichen Durchmesser verändern.
Gerade beim Lochdurchmesser eine geschlossenen Iris ist es ganz schwer zu sagen, ob das die korrekte Öffnung ist, denn je höher die eingestellte Blendenzahl, umso kleiner wird die noch wahrnehmbare Veränderung.
Aus dem Umstand, dass beim Einsetzen der Lamellen diese ein noch kleineres Loch bilden konnten, läßt sich nicht schließen, dass das auch mit angekoppeltem Blendenring so sein muss.
Deshalb ist es richtiger, das Durchgangsloch durch den Ring und Lamellen "fluchten"... also die Lamellen gerade hinter dem Loch verschwinden.
Verziehen sie sich zu weit hinter das Loch nach Innen, so ist logisch, dass auch der z.B. Blende 22 eine noch zu große Öffnung aufweist.
Die Einbaulage der Lamellen scheint richtig zu sein, da verglichen mit dem ersteingestellten Bild selbige ebenfalls im Uhrzeigersinn von Dir eingebaut wurden.
Ich tippe daher verstärkt auf einen noch nicht an passender Stelle sitzenden Hebel oder ein noch leicht verdrehter Einbau des gesamten "Scheiben-Sandwich", in denen die Lamellen gleiten. Vermutlich leicht im Tubus verdreht.
Woran es liegt, kannst am Ende eigentlich nur Du selbst sehen, weil Du den "Patienten" ja direkt vor der Nase hast.
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Das ist das einzige, was ich von hier aus beisteuern kann...
VG Holger
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Diverse Dresdner Kameras und einige dazugehörige Objektive aus Jena und Görlitz - viel analoges Zeug also.............und nebenbei zwei Canon mit 'nem D
die Schnittzeichnung in etwas höherer Auflösung wäre superb
aber schon mal fantastisch, danke..