Mit ein Großbildkamera und entsprechender Standarte geht das natürlich auch. Gefällt mir die Spielerei.
Gruss Fraenzel
Mit ein Großbildkamera und entsprechender Standarte geht das natürlich auch. Gefällt mir die Spielerei.
Gruss Fraenzel
Hallo zusammen,
hier noch zwei Bilder mit dem 40mm Eurygon und dem 60mm W.A. Componon am Castel-Q mit Vollauszug
Ich würde sagen das Eurygon liefert 3,6:1 und das Componon 2:1.
@ Gerd: verfügt das Sinaron über eine spezielle Farbkorrektur? Ich fnde es hat deutlich sichtbare CA`s
(aber soweit erkennbar einen super Kontrast und Schärfe...)DSC_8072.JPGDSC_8073.JPGDSC_8074.JPG
Kurze Beschreibung: Lineal mit ca. 10mm = Eurygon
Lineal mit ca. 18mm = Componon
Setup
Die Fotos wurden mit der Nikon Df gemacht, nicht gecropt und nicht bearbeitet.
Gruß, Ch.
Hallo Christian,
das Sinaron ist ein altes für Film gerechnetes GF Objektiv. Es ist zwar vergütet aber das war es dann auch schon. Es hat auch laterale CA´s - vorwiegend blau. Relativ scharf ist es aber. Die Kontraste die Du siehst stammen hauptsächlich von gesetzten Licht. Ich habe hier gesehen das ihr versucht das Licht weich zumachen um vielleicht Reflexionen zu vermeiden, das kann ich verstehen aber das Motiv wird dann (je nach Licht) jeglicher Dimension beraubt. Die Strukturen im Papier kannst Du nur sehen weil ich einen Studioblitz mit einem Standard 55er Reflektor mit relativ harten Seitenlicht gesetzt habe. Relativ - weil ich mit mit dem Licht sehr, sehr nah am Motiv gewesen bin und je näher man mit einem Licht an das Motiv kommt desto weicher wird es (auch hartes Licht).
Die APO Nikkore (120mm und 210mm) wovon Du das 120er verwendest sind viel, viel besser als das Sinaron. Wie gesagt das war auch nur eine Spielerei von mir...
Gruß Gerd
Hallo Jürgen ,Das Objektiv hat eine Abgleichlänge von 170mm. Also 170 mm Hintern dem Gewindeflansch entsteht das Zwischenbild. Wie viel mm sind es bei deiner Konstruktion vom Gewinde sum Sensor?
Das mit dem Zwischenbild wusste ich gar nicht und ich habe mich mal umgesehen auf google -
Ich hatte mir überhaupt keine Gedanken gemacht da ich meinte ein Photo Objektiv und ein Mikroskop Objektiv verhalten sich beide gleich.
Trotzdem versehe ich nicht alles, von der Theorie zu Praxis ist mir da ein schwarzes Loch.
Nachdem ich eben die verschiedene Publikationen auf Google-Mikroskop-Objektiv, und dann Bilder anschaue dann müsste bei meinem Objektiv nach 170mm das Zwischenbild entstehen was ich von der anderen Seite mit einem Okular sichtbar mache . Jetzt , da ich das Objektiv auf einem Balgen habe habe ich aber überall ein Bild, von ca 5 cm bis 18 cm . Der Ausschnitt variiert .
Da sich aber seitens de Kamera kein Okular oder kein Auge befinden, (Linse ) wie projektiert sich denn das Bild auf meinem Sensor?
Vielleicht kannst Du mir, oder jemand anders eine Erklärung dazu geben. Würde mich wirklich interessieren.
Danke schon im Voraus .
Pierre
Olympus FT und mFT Fan, und mäßig Altglas Fotografiere seit 55 Jahre.Angefangen mit einer GEVABOX.
Makro und Natur,Tierfotografie. Die meist benutzen Objektive, FT 14-35mm f:2.0 / FT 50-200 f:2.8 3.5 / Nikkor ED AIS 300mm 2.8 /Samyang 135mm f:2.0 Samyang 50mm f:1.4 samyang 85mm f: 1.4 / Kamlan 50mm f:1.1 Laowa Venus 15mm wide macro .
auf Flickr--" pierbophoto"
HB9SMU
Jedes Mikroskopobjektiv entwirft ein reales Bild in der sog. "Zwischenbildebene". Die älteren Mikroskopobjektive tun dies bei 160 mm Abstand von der Anschraubfläche (manche auch bei 170 mm). Die "neueren" Mikroskopobjektive , sog. "Unendlichoptik", erzeugen das reelle Bild theoretisch "in Unendlichen" und es bedarf einer Zwischenoptik, auch Tubuslinse genannt, um an einer bestimmten Stelle im Mikroskop das Zwischenbild zu besitzen.
Dieses Zwischenbild kann man nun mit einer Lupe betrachten, das ist der Normalfall am Mikroskop oder man kann es direkt einem Sensor zuführen (Film, Sensor Digicam) oder bei guten Mikroskopen beides gleichzeitig.
Bei diesen "genormten" Abgleichlängen (160 oder 170 mm) traeffen die auf dem Objektiv eingravierten Eigenschaften zu und der freie Abstand von der Frontlinse eines Objektives 10x zum Objekt beträgt etwa 10 mm.
Natürlich kann man die Abstände variieren, man muß dann sehen wie es einem mit dem Bild paßt.
"Da sich aber seitens de Kamera kein Okular oder kein Auge befinden, (Linse ) wie projektiert sich denn das Bild auf meinem Sensor?" Na eben direkt auf den Sensor und damit im Sucher sichtbar.
Ich hoffe die Fragen sind beantwortet.
Gruß Jürgen
Hallo zusammen,
ich konnte vor kurzem ein Rodenstock Rodagon 28mm f/4 ergattern. Aufgrund des nicht vorhandenen 39mm Gewindes mußte ich die
Optik mit Tesa auf die Frontplatte des Novoflex Castel Balgens draufpappen.
Bei Vollauszug sind die Zuckerkristalle ganz gut geworden. Blende 16, kein Stacking, schräg angeleuchtet mit einer Maglite.
Beim Kauf des Rodagon war unerwarteterweise ein passender Rodenstock Modular Fokuser dabei.
Ich habe schon einige Adapterringe bestellt, so dass ich den Fokuser vorne am Balgen adaptieren kann.
Damit habe ich einen verlängerten Auszug und eine zusätzliche Möglichkeit zum fokussieren.
Ich werde zu gegebener Zeit nachberichten.
Gruß, Christian
Fotos wurden an der Nikon Df im Vollformat gefertigt, nicht gecropt und nur leicht nachbearbeitet.
Zuckerkristalle:
DSC_8742.JPGDSC_8743.JPG
Objektiv:
DSC_8745.JPGDSC_8747.JPG
Kugelschreiberspitze:
DSC_8738.JPG
Ach ja, bei den abgeblendeten Makroaufnahmen sieht man, dass eine Sensorreinigung dringenst nötig ist...