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Thema: Schnecke oder Balgen?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Hallo,
    die Zörk-Schnecke nehme ich mit, weil sie kaum Platz braucht in der Fototasche, wenn mir evt. Macro's über den Weg laufen. Ein Nachteil ist, das Objektiv dreht sich beim Auszug. Das Umstellen von Offenblende (zum Fofussieren), auf optimale Blende ist, je nach Optik ziemlich fummelig.
    Wenn ich gezielt auf Macro gehe, habe ich ein Balgengerät, wobei mir wichtig ist, mit angebautem Verstellschlitten und Ringblitz!!
    Meine Vorgehensweise ist, Festlegung des Ausschnittes, grobes Fokussieren und mit dem Verstellschlitten dann die Feineinstellung. Die Blendeneinstellung ist an der gewohnten Stelle, und der Blitz sorgt für die gewünschte Helligkeit, bei 5:1 ist das eine Notwendigkeit.2017.06.26-1785-Ameise-2.jpg

    Gruß Burkhard

  2. 8 Benutzer sagen "Danke", fotocomte :


  3. #2
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    Hallo Tsubo,

    es gibt noch eine dritte sehr stabile Lösung:

    Olympus- Makrotubus

    http://olypedia.de/Auto-Makro_Tubus_65-116_mm

    Gruß Klaus

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", K_Mar :


  5. #3
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    Hallo Tsubo,

    vielleicht noch eine Überlegung wert:
    Wenn Du Makros stacken möchtest, wäre es eine gute Option, wenn die Optik immer die gleiche Entfernung vom Objekt hätte. Das schafft man mit einem Balgen, an dem (auch) die Kameraseite zum Fokussieren bewegt werden kann. Die alten Olympus-Balgen hatten sowas - würde aber wohl mit dem von Dir angepeilten Objektiv kollidieren.

    Gruß
    Dieter

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", Bueguzz :


  7. #4
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    Danke für die Antworten

    Ich habe mir den Arbeitsvorgang bisher eigentlich derart vorgestellt, alsdass ich den ABM grob per Auflagemaß (sprich Schnecke oder Balgen) bestimme und dann den gesamten Oberbau am Castel-Q feinschrittig nach vorne bzw. hinten fahre. Der Fokus würde dann also über den Arbeitsabstand bestimmt werden.

    Hätte es demgegnüber irgendwelche Vorteile, wenn man den Arbeitsabstand fixiert aber dafür das Auflagemaß verstellt?
    Ließe sich das überhaupt irgendwie mit dem Castel-Q arragnieren?

    Würde mich über ein paar weitere Ratschläge sehr freuen.
    Habe zu du den konkreten Arbeitsmethoden bisher leider noch nicht all zu viel finden können.

    Lieben Gruß,
    Tsubo

  8. #5
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    Hätte es demgegnüber irgendwelche Vorteile, wenn man den Arbeitsabstand fixiert aber dafür das Auflagemaß verstellt?
    Nein, denn damit änderst du, wenn auch nur geringfügig, von Aufnahme zu Aufnahme den Abbildungsmaßstab.
    Gruß, André
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    (Im Moment nur sporadisch online)


  9. #6
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    Okay, danke für die Einschätzung

    Habe mich nochmal ein wenig eingelesen, wobei ich auf folgende Info von Kurt Wirtz bezüglich des benötigten Auszugs gestoßen bin:
    2:1 = 145 mm
    3:1 = 180 mm
    4:1 = 225 mm
    5:1 = 275 mm
    6:1 = 330 mm

    Wenn ich Richtung 5:1 oder 6:1 gehen möchte, wären also locker 30cm nötig. Jetzt ist die Frage, wie ich das am besten bewerkstelligen kann. Undzwar derart, sodass die ganze Konstruktion auch noch stabil genug ist und über die Dauer der Stacks nicht verwackelt.

    Habe bis hier hin mal ein paar Gedanken zusammengetragen:

    A) Verlängerung per Zwischenringen.
    Befestigung erfolgt dann z.B. mit zwei Objektivschellen auf einer langen Universalschiene.
    Unten drunter kommt dann der Castel-Q, der den gesamten Aufbau feinschrittig nach vorne und hinten schiebt.

    + Zwischenringe sehr günstig
    - Verändern des ABM (des Auflagemaßes) mit viel Rumschrauben verbunden

    B) Verlängerung per Zwischenringen + ein bis zwei Helicoids, z.B. Kecay 35-90mm.
    Rest wie oben.

    + Zwischenringe / Kecay Helicoid sehr günstig
    + bis zu 110mm (bei zwei Helicoids) der Strecke variierbar
    + Front-Tubus des Kecays rotiert nicht mit
    - Helicoids instabiler als feste Ringe

    C) Verlängerung per Zwischenringen + Balgen.

    Befestigt wird die Balgen-Schiene direkt auf dem Castel-Q.

    + stabiler als Helicoids
    + Montage ohne Universalschiene + Schellen
    - Kosten ?

    Womit ich dann auch bei der Frage wäre:
    welche Balgen könntet ihr empfehlen, die noch relativ günstig sind, min. 10cm Auszug bieten und sich leicht auf M42 adaptieren lassen?

    Lieben Gruß,
    Tsubo

  10. #7
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    Hallo Tsubo,

    meine Empfehlung wäre ein solcher (älterer) Olympus Auto Bellows:
    https://www.ebay.de/i/263397586638?chn=ps
    (Zitat nur als Beispiel - ist nicht meine Anzeige - ich habe aber eine Original-Anleitung zu dem Teil, könnte ich bei Bedarf einscannen und mailen).

    Da bräuchtest Du nicht unbedingt ein Castel-Q - hättest also eine Wackelquelle weniger.

    An dem Olympusteil kannst Du an drei Stellen die Position verändern. Und wenn Du ein Olympus Objektiv verwendet, kann Du das ohne großen Aufwand in Retro-Stellung montieren. Wäre ja eine Option zumal die Olympus-Objektive für den Macro-Bereich einen guten Ruf haben. Die maximal Auszugslänge habe ich nicht im Kopf - könnte ich aber in ca. 2 Std einmal ausmessen.

    Ob Du das mit M42 ohne großen Aufwand kombiniert kriegst, entzieht sich meiner Kenntnis - da wissen hier andere bestimmt mehr - aber Du hast ja nach unten kein enges Limit. B.t.W. - bist Du sicher, dass das ein M42-Gewinde (APO Rodagon N 50mm) ist?

    Beste Grüße
    Dieter

  11. Folgender Benutzer sagt "Danke", Bueguzz :


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