Kürzlich habe ich zwei alte Agfa Klapp-Kamera für Rollfilm bekommen, bei beiden war die Entfernungseinstellung fest bzw. äußerst
schwergängig. Deshalb habe ich die Objektive ausgebaut - geht wirklich klasse, im Balgen einen Ring lösen und schon hat man das Teil
in der Hand - und mit einem Wandlerring auf M39 an Henrys VNEX-System gebracht.
Vorher mußte ich beide aber noch auf unendlich einstellen, das habe ich mit einer Zange aus dem Modellbau sehr vorsichtig bewerkstelligt, weil zum einen
die Objektive sauber aussahen und ich auch keine Lust hatte sehr viel Arbeit zu investieren. Den Verschluß habe ich auf B ausgelöst und festgestellt.
zuerst der Aufbau mit der A7
Kamera: Sony A7
Objektiv: Agfa Agnar 4,5/85 aus Isolette Vario (1949) mit VNEX System adaptiert
passend zum Herbst
und dann noch das zweite
Objektiv: Agfa Apotar 4,5/85 aus Isolette II (1953) mit VNEX System adaptiert
Letztlich meine ich, daß zwischen beiden Objektiven qualitativ kaum ein Unterschied besteht, soweit ich
gelesen habe ist das Apotar vergütet, das Agnar nicht. Beide sind Dreilinser, es gibt noch das höherwertige Solinar-
Objektiv bei der Isolette. Das jedoch habe ich leider (noch) nicht.
Diese beiden Objektive jedenfalls halte ich für durchaus geeignet auch heute an modernen Kameras benutzt zu werden.
beste Grüße aus dem regnerischen Franken
Dieter


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