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Thema: Erste Schritte in der IR-Fotografie (neu)

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von classicglasfan
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    Das würde ja bedeuten, dass ich dann mit einem Hotspot mehr oder weniger leben muss. Wurden KB-taugliche Weitwinkel mit weniger als 30mm Brennweite nicht alle als Retrofokus-Objektive gebaut, weil es sonst ein Platzproblem zwischen hinterer Objektivlinse und dem Innenleben der Kamera kommt? Und neuere, für die spiegellose A7 entwickelte Weitwinkelobjektive (z.B. FE 2/28) werden nicht mehr symmetrisch aufgebaut.
    Dann werde ich suchen/testen müssen, was es zwischen Weitwinkel-Doppelanastigmat (/Helioplan) und Distagon an für IR-tauglichen Weitwinkeln gegeben hat. Komplett hotspotfrei muss es ja nicht unbedingt sein. Das Lydith/Pentacon 3.5/30 zeigte in einem ersten Test/Vergleich vom Balkon mit dem Loxia z.B. schon einen weniger starken "Farbverlauf", während die Blendenöffnung kaum Einfluss auf den Effekt hatte. Mir schwebt aber eine Brennweite zwischen 20mm und 25mm vor.
    Gruß, André
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  2. #2
    Hardcore-Poster Avatar von Kabraxis
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    Pauschal ist das auch schwierig zu sagen, das Canon TS-E 17 und TS-E 24 kann man z.B. für IR verwenden. Das sind sehr moderne Objektive.
    Aktuell habe ich am wenigsten Ärger mit Objektiven vom Typ Biogon. Mein liebstes dabei ist das 38 mm von der SWC.
    Passt nur leider nicht auf den KB Sensor.

    https://www.flickr.com/photos/kabrax...18615/sizes/o/
    14388718615_26f28c5819_b.jpg
    Der Leitfaden für Grossformat im Format 4x5
    https://pascal.leupin.casa besucht mich doch mal...
    www.flickr.com/photos/kabraxis/ Flickr

    Altglas Phase ? Alle abgeschlossen ! Ich fange dann mal wieder von vorne an ;-)

  3. 4 Benutzer sagen "Danke", Kabraxis :


  4. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von classicglasfan
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    Danke für die Tipps. Die beiden Canon TS-E sind für gelegendliche IR-Fotos schon etwas "exklusiv". Sollte mir mal eins als Schnäppchen über den Weg laufen, schaue ich mir das mal an, aber im "Nicht-IR-Gebrauch" habe ich ja am Loxia nichts zu meckern. Heute habe ich ein weiteres Weitwinkel aus meinem Schrank mit dem 720nm-Filter getestet und muss sagen: Das Super-Multi-Coated Takumar 2/35 macht an der Sony A7RII einen guten Eindruck in Sachen Infrarotfotografie. Damit ist auch klar, dass die Größe der hinteren Linse keine Rolle spielt.

    DSC09081.jpg
    Blende 8 (glaube ich), ISO 640, 1,3s bei bedecktem Himmel und viel Wind

    Das 3.5/24er Takumar sieht ja vom Aufbau sehr ähnlich aus. Weiß jemand, ob sich das auch so gut verhält?
    Gruß, André
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  5. 3 Benutzer sagen "Danke", classicglasfan :


  6. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von classicglasfan
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    Heute hatte ich die Gelegenheit, das Takumar 2/35 noch einmal bei besserem IR-Wetter auszuführen. Etwas Wind war aber trotzdem.

    DSC09093.jpg

    DSC09097.jpg
    Gruß, André
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  7. 6 Benutzer sagen "Danke", classicglasfan :


  8. #5
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Sony hat bei der A7RII das Sensordesign überarbeitet und braucht den Tiefpassfilter nicht mehr (laut einer Pressemeldung von Sony).
    Ob es daran liegt oder an der neuen Backside-Illumination-(BSI)-Technologie oderan den zusätzlichen Pixeln, jedenfalls ist wohl klar,
    daß das gesamte Lichtspektrum auf den Sensor trifft und entsprechend(?) wiedergegeben wird, somit dürfte die Kamera meiner Meinung nach
    uneingeschränkt auch für Infrarotfotografiegeeignet sein und zwar ohne irgendwelche Umbauten.


    Bislang war es immer so, daß bei einem Umbau einer Kamera auf Infrarotfotografie der Tiefpassfilter, der unter anderem auch das IR-Licht sperrte,
    vor dem Sensor der Kamera entfernt undgegen einen IR durchlässigen Filter getauscht worden ist.
    Dann waren eben nur noch Aufnahmen je nach eingebautem Filter möglich.

    Ich besitze mehrere umgebaute Olympus-Kameras mit diversen eingebauten Filtern und auch eine, bei der der Tiefpassfilter entfernt worden ist und nicht
    durch einen IR-Filter ersetzt worden ist, das nannte sich bislang
    eine undefinierte Kamera, d.h. man kann ohne zusätzlichem Filter
    relativnormale, aber von den Farben etwas bläßliche Fotos machen - es kommt auf die manuelle Einstellung des Weißabgleichs teilweise an,
    weil ja das gesamte Lichtspektrum einschließlich IR Anteil abgebildet wurde oder man schraubteeinen IR -Filter z.B. 720 nm ans Objektiv,
    dann hatte man die klassischen Farb-IR-Aufnahmen. (z.B. Optik Makario bietet einen Filter an mit dem man die undefinierte Kamera wieder
    normal zur Tageslichtfotografie nutzen kann)


    Kurzum, irgendetwas ist da in der Sensortechnologie bei Sony noch weitergegangen, daß die A7RII so brillante Fotos ohne und im Farb-Infrarotbereich
    mit IR-Filter von sichaus liefert.

    und der Hotspot?

    Bei dem Takumar Objektiv sieht man keinen mehr, es liegt wohl doch am Objektiv, wobei man sagen muß, daß es natürlich dafür nicht gerechnetworden sind.

    Gruß Dieter

  9. Folgender Benutzer sagt "Danke", ulganapi :


  10. #6
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    Das Takumar war auch eher ein "Zufallstreffer". Es ist wohl, wie Kabraxis schon schrieb, abhängig vom optischen Aufbau und von der Vergütung der Linsen. Gestern ist mir ein 24er Takumar ins Netz gegangen, auf das ich schon recht neugierig bin, was die IR-Tauglichkeit angeht.

    Im Vergleich zu meiner EOS M kommt mir der Sensor der A7RII zwar durchlässiger vor, was den IR-Bereich im Licht angeht. Wenn ich von den Belichtungszeiten ausgehe, würde ich aber sagen, dass trotzdem ein Teil herausgefiltert wird. Beim ersten Bild stand ich ziemlich in der grellen Sonne und habe bei ISO 100 10 Sekunden belichtet. Beim zweiten war es schattiger, da waren es bei ISO 640 15 Sekunden. Die Blende müsste in beiden Fällen ca. 8 gewesen sein. Da bin ich mir jetzt aber nicht mehr ganz sicher. Eventuell war die Blende beim ersten Bild auch etwas weiter offen als beim zweiten. Klar nimmt man mit dem IR-Filter ähnlich wie mit einem starken ND-Filter einen großen Teil vom Licht weg. Ich hatte noch keine umgebaute Kamera in der Hand, denke aber, dass man damit bei gleichen Bedingungen kürzer belichten kann. Zumindest stelle ich mir z.B. IR-Portäts für die Beteiligten sonst sehr anstrengend vor.
    Gruß, André
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  11. #7
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Der Unterschied liegt also bei den Belichtungszeiten. Daß Du lange belichtet hast war klar
    wegen der Darstellung des fließenden Wasser, aber mit meinen Kameras fotografiere ich
    aus der Hand, die Belichtungszeiten liegen im normalen Bereich, deswegen ist das heute
    ja wenig aufwändig IR-Aufnahmen zu machen.
    Bei der A7RII tritt "der wegen des vollen Lichtspektrums gefürchtete Moire-Effekt nicht auf,
    deswegen braucht sie keinen Tiefpassfilter, das liege an der großen Auflösung", so wurde
    geschrieben. Dennoch könnte es ja sein, daß die oberste Schicht des Sensors einen Infrarot-
    Blocker hat - damit werden durch das teilweise Herausfiltern der IR Strahlen die Farben bei
    normalem Licht kräftiger und wenn man nun einen 720nm Filter ans Objektiv schraubt, dann
    würde die Verarbeitung wohl entsprechend länger dauern.

    ein IR Bild mit leichtem Hotspot von mir M.Zuiko digital 9-18mm
    ISO 200 Belichtungszeit 1/125

    P1050634A1_dig_cl.jpg

    und mit gleichem Objektiv und längerer Belichtungszeit 1/60

    P1050646A2_dig_cl.jpg

    da ist kein Hotspot mehr da. Der Filter ist ein 630nm.

    Übrigens der Umbau für eine Nex kostet etwa 100.- Eur.

    beste Grüße

    Dieter

  12. 2 Benutzer sagen "Danke", ulganapi :


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