Ein schönes Objektiv, das die Reinigung durchaus lohnt. Ich habe mein Exemplar trotzdem wieder verkauft, daher kann ich leider keine Details beitragen.
Die erste Frage: Ist der Pilz so gravierend, dass er wirklcih die Bildqualität beeinträchtigt? Falls nein, reicht es auch, das Objektiv z.B. im Backofen vorsichtig auf ca. 60°C zu erwärmen, um den Pilz abzutöten, damit er nicht weiter wächst. Wenn es nur ein paar Fäden oder ein einzelner kleiner Spot ist, genügt das in der Regel.
Nur wenn der Pilz wirklich stört, musst Du das Objektiv tatsächlich auseinanderbauen, mit all den damit verbundenen Risiken. Grundsätzlich solltest Du erst mal versuchen, grob abzuschätzen, wo der Pilz sitzt. Hinter der Blende (also kameraseitig) ist bei dem 3.2/135 nur eine Linse, die Rücklinse. Falls es nicht diese ist, die verpilzt ist, musst Du also von vorne an das Linsensystem ran. Der Einstieg erfolgt in der Regel, indem Du den beschrifteten Frontring abschraubst. Dies geht meistens mit einem Gummistopfen passender Größe oder evtl. auch mit Gummihandschuhen und etwas Druck. Ich meine mich zu entsinnen, dass dieser Frontring bei dem Hexanon keine Nute hat, in die Du mit einem Werkzeug hineingreifen könntest. Falls doch, kann man anstelle eines passenden Spannschlüssels auch einen Messschieber verwenden.
Hinter der Frontlinse sollte eine weitere einzelne Linse kommen und dann ein verkittetes Element aus zwei Linsen. Wie diese im Objektiv fixiert sind, weiß ich aber leider nicht.
Viel Erfolg...