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Thema: 35KP 1.8/120mm und 35KP 1.8/140mm

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Förderndes Mitglied Avatar von Helge
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    Bleibt noch die Frage was auf größere Entfernungen passiert. Da sieht es dann so aus:

    120mm
    Name:  35-KP_m-14.jpg
Hits: 3547
Größe:  163,1 KB

    140mm
    Name:  35-KP_m-13.jpg
Hits: 3552
Größe:  161,4 KB

    Bezüglich Randschärfe muss ich wohl kaum 100%-Ausschnitte liefern, das ist ja unübersehbar was da los ist. In der Mitte schenken sich die beiden Objektive nicht viel und sind brauchbar aber nicht wirklcih gut, was auch nicht überrascht, denn Kinosäle sind nun mal nicht drei Kilometer lang.

    120mm (100%-Ausschnitt)
    Name:  35-KP_crop-8.jpg
Hits: 3520
Größe:  167,2 KB

    140mm (100%-Ausschnitt)
    Name:  35-KP_crop-7.jpg
Hits: 3497
Größe:  170,8 KB

    Die extreme Randunschärfe ist zum einen Teil einfach Unschärfe, zum andern Teil aber auch noch durch eine extreme Bildfeldwölbung verursacht, die ich in den beiden folgenden Bildern versucht habe, zu markieren - die schwarzen Punkte zeigen den ungefähren Verlauf der Schärfeebene:

    120mm
    Name:  35-KP_m-11.jpg
Hits: 3588
Größe:  170,2 KB

    140mm
    Name:  35-KP_m-12.jpg
Hits: 3544
Größe:  198,6 KB

    Insofern sind beide Objektive nur für halbwegs zentral angeordnete Motive sinnvoll verwendbar und definitiv nicht für die "saubere" Abbildung flächiger Motive oder von Landschaften. Man kann diese Schwäche aber auch als Gestaltungsmittel einsetzen und Motive freistellen, die eigentlich mit normalen fotografischen Mitteln nicht freizustellen sind. Auch wenn das Motiv langweilig ist, sieht man an den beiden untenstehenden Bildern was gemeint ist:

    120mm
    Name:  35-KP_m-15.jpg
Hits: 3557
Größe:  164,3 KB

    140mm
    Name:  35-KP_m-16.jpg
Hits: 3517
Größe:  195,5 KB

    Alles in allem sind die beiden 35KPs durchaus interessante Objektive für Leute mit ausgeprägtem Spieltrieb. Das 120er ist deutlich handlicher und etwas schärfer, das 140er noch etwas spektakulärer und deutlich unempfindlicher bezüglich Streulicht.
    Geändert von Helge (07.02.2016 um 08:44 Uhr)


  2. #2
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    Standard

    Moin Helge,
    wenn die Optiken für für Durchleuchtungen von hinten optimiert sind liegt es doch nahe sie als Makrootpiken in Umkehradaption zu nutzen....

    Bei dem 120er würde im Innenleben eine Auskleidung mit Samt evtl den Kontrast steigern.

    Grüße,
    Nick

  3. #3
    Förderndes Mitglied Avatar von Helge
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    Zitat Zitat von NickB Beitrag anzeigen
    Moin Helge,
    wenn die Optiken für für Durchleuchtungen von hinten optimiert sind liegt es doch nahe sie als Makrootpiken in Umkehradaption zu nutzen....
    Liegt zwar nahe, aber es sprechen auch ein paar Fragen dagegen:

    Wie bekomme ich einen 700g-Glasklotz mit >80mm Durchmesser und ohne Filtergewinde in Retrostellung vor eine Kamera? Wie soll das mit dem Handling funktionieren? Was will ich mit der extremen Lichtstärke und damit quasi nicht vorhandenen Schärfentiefe im Makrobereich? Und nicht zuletzt: Würde das Argument nicht grundsätzlich für alle Projektionsobjektive gelten und warum sind dann Projektionsobjektive in der Makrofotografie ein mehr oder weniger unbeschriebenes Blatt?

    Aber ich habe es trotzdem ausprobiert, einfach mal verkehrt herum vor die Kamera gehalten und geschaut was es dann im LiveView zu sehen gibt. Das sah gruselig schlecht aus.

    Zitat Zitat von NickB Beitrag anzeigen
    Bei dem 120er würde im Innenleben eine Auskleidung mit Samt evtl den Kontrast steigern.

    Grüße,
    Nick
    Ich denke auch, dass das einen erheblichen Effekt hätte. Ich scheue nur den Aufwand, das Teil auseinander zu nehmen und innen zu modifizieren. Vielleicht findet sich ja jemand, der sich die Arbeit machen will und zeigt hier die Ergebnisse?

  4. 3 Benutzer sagen "Danke", Helge :


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