Also ich bin als frisches Futter für den 62,5er SFT schon gespannt wie ein Flitzbogen auf mein neues sowjetisch/russisches Projektionsobjektiv mit dem schönen Namen KO-140M.
Nach dem, was ich dazu so auf russischsprachigen Webseiten und bei MF-Lenses ausgraben konnte, soll dieses eine gute Zentralschärfe besitzen. Vergütet sind die moderneren
Varianten aus den 1980/1990 Jahren auch. Profi-Equipment eben, gebaut wie eine russische Raumstation. Blende 1,8 bei 140mm Brennweite ist natürlich eine "Hausnummer".
Anderthalb Kilogramm sind auch eine Hausnummer.
Als Alternative zum 1,8/140er gäbe es noch den kleineren russischen Bruder KO-120M. 1,8/120mm. Nur 86% der Brennweite bei ebenso Blende 1,8. Dafür wiegt das KO-120 nur
etwa 1/3 des KO-140, was natürlich wiederum auch ein schwerwiegendes Argument ist.Diese Objektive fanden/finden Anwendung im 35mm-Filmprojektionssystem "35KP".
"35KP" ist ein prima Suchbegriff in der Bucht, um die Vielfalt der dafür verfügbaren Objektive kennen zu lernen.
Ach, und dann bin ich als "alter Ossi" auf Versuche mit dem Pentacon AV 2,8/150mm gespannt. Das ist ein für 6x6cm-Projektion (Projektor Malisix) hochskaliertes Triplett
a la Meyer Görlitz Diaplan/Trioplan. Habe es schonmal vor die Kamera gehalten. Es kringelt prima! Theoretisch müsste es eine etwas knappere Tiefenschärfe / bessere Freistellung,
und noch größere Streuscheibchen als ein Pentacon AV 3,5/140mm liefern. Wegen des viel größeren Design-Bildkreises dürfte es dabei erheblich weniger, oder gar nicht, swirlen.
Mehr dazu demnächst konkret. Stay tuned.
Schönes Wochenende vom Waldschrat!![]()