Hallo,
darf man fragen, was das Teil damals gekostet hat ?
Schließlich waren ( und sind ) Zoomobjektive Hightech-Apparate. Sie wurden nur später von den einschlägigen Vermarktern übel verramscht.
Viele Grüße
dmcp
Hallo,
darf man fragen, was das Teil damals gekostet hat ?
Schließlich waren ( und sind ) Zoomobjektive Hightech-Apparate. Sie wurden nur später von den einschlägigen Vermarktern übel verramscht.
Viele Grüße
dmcp
Hallo dmcp, hallo allerseits,
Das Objektiv hat damals (08/1985) umgerechnet ca. 399 DM gekostet.
Aber, dmcp, ich habe jetzt diese Frage an Dich:
Hast Du die Werte in der tabellarischen Aufstellung zu Deinen Zooms (Beitrag #1) alle selber gemessen oder hast Du das aus dem Kadlubeks?
Den Katalog habe ich nicht, aber vielleicht gibt es etwas zu meinem Objektiv drin?
Und die ganz vorsichtige Frage: Hast Du Deine Objektive schon mal auseinadergebaut?
Mit bestem Dank.
Ludo
Hallo Ludo,
alle Werte in der Tabelle habe ich selbst an den Objektiven gemessen bzw. erfasst. War auch leicht, denn sie stehen alle in meinem Schrank...
Besonders interessant fand ich die Unterschiede in Drehsinn, Fokussierung usw.
Eines der Objektive hatte ich schonmal auseinander, ich weiß nur nicht mehr, welches es war. Es war recht einfach, nur sollte man beim Auseinanderbau alles penibel dokumentieren und ggfalls markieren, besonders die Einsatzstellen bei mehrgängigen Verstellgewinden. Da manchmal auch Justageschrauben vorhanden sind, besteht aber schon die Gefahr, daß man das Objektiv zwar wieder zusammenbekommt und scheinbar alles ok ist, die optische Abbildungsqualität aber am Ende doch ziemlich gelitten hat. Man sollte also überlegen, wann man Schluss macht mit der Demontage. Meist ist ja Reinigung der Linsen der Demontagegrund und es reicht oftmals, die wichtigsten Oberflächen zu reinigen und die demontagekritischen lieber so zu lassen , wie sie sind. Bei einem 1€ Buchtfang steht dann eher der Lerneffekt im Vordergrund.
Obwohl die letztliche Endkonstruktion von viel Plastik gekennzeichnet ist, steckt da sehr viel Ingenieurs-Know How drin, es muss ja massenproduktionstauglich gemacht werden ohne daß da viel gefummelt werden kann beim Zusammenbau am Band. Stichwort Summentoleranzen.
Den erwähnten Katalog habe ich nicht.
Bezüglich deines Objektivs habe ich Zweifel, dass es dem Osawa ähnlich ist, da es viel leichter ist. Sigma als Produzent scheint eher zu passen.
Viele Grüße
dmcp
Hallo dmcp, hallo alerseits,
Danke fürs Mitteilen Deiner Erfahrungen.
Bei meinem Objektiv sind leider zwei Probleme: zum einen verölte Blendenlamellen, zum zweiten Öl (4 Pünktchen, wahrscheinlich von den Lamellen) auf einem Glas...
Das Objektiv würde ich so gern wieder in Form bringen...
Ich werde wohl mal vorsichtig reingucken müssen...
Mit vielen Grüßen
Ludo
Geändert von ludo0565 (17.08.2015 um 21:55 Uhr)
Wenn es Dir 60-70€ Reparaturkosten wert ist, kannst Du es auch an eine Werkstatt, z.B. Olbrich in Görlitz schicken.
oder zu Philipp Urban in Leipzig... der ist deutlich günstiger (20-25 Euro plus Versand) und liefert erstklassige Arbeit ab.
http://www.digicamclub.de/showthread...l=1#post107448
Gruß
Jan
Hallo allerseits,
nach einer langen Weile melde ich mich wieder.
Ich bin im Endeffekt dem letzten hier gegebenen Tipp gefolgt - und: Erfolg!
Ich habe mich zuerst am 20.08. telefonisch mit dem Herrn Ph. Urban aus Leipzig in Verbindung gesetzt, Probleme beschrieben (verölte Blendenlamellen, Öl auf Glas, plus zwei rundgedrehte Schräubchen). Kostenvoranschlag war 20-25 €.
Objektiv ging am 24.08. raus. Am 30.08. schrieb Herr Urban, dass die Reparatur erfolgt ist. Am 04.09. hatte ich mein Objektiv wieder zu Hause. Gesamtkosten: 30€ inkl. Rückversand.
Und Objektiv ist wie neu!
Nur (und wärmstens) zu empfehlen!
Beste Grüße an alle.
Ludo