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Thema: Samyang 14mm eine "Gurke" oder plausible Erklärung?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    optikus64
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    Hallo,

    da sind die Möglichkeiten vielgestaltig, von beschädigten inneren Fassungselementen, mglw. aus Kunststoff bis hin zu misslungenen Reparaturen - das geht dann schon in die forensische linsenpathologie

    J.

  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", optikus64 :


  3. #2
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    Das mit der missglückten Reparatur kann ich hinnehmen. Aber wenn ohne Eingriff ein Fassungselement beschädigt ist, müsste eigentlich etwas klappern oder so. Die einzige Erklärung die ich mir vorstellen kann, ist, dass sich ein Linsenelemente verschoben haben müsste und das geschieht nicht einfach so.
    Wenn sich eine Blende verabschiedet oder eine Vergütung ablöst, na gut. Aber das sich Linsenelemente verschieben, ohne dass hinterher etwas klappert, ist doch eher unwahrscheinlich. Oder liege ich da etwa falsch? Mir ist so etwas jedenfalls noch nie untergekommen und ich habe doch schon einiges gesehen.

    Ich vermute, dass dieses Objektiv schon immer eine Gurke war.
    Sonnige Grüße aus der Schweiz
    Michael

  4. #3
    Fleissiger Poster
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    Zitat Zitat von Tw463 Beitrag anzeigen
    Das mit der missglückten Reparatur kann ich hinnehmen. Aber wenn ohne Eingriff ein Fassungselement beschädigt ist, müsste eigentlich etwas klappern oder so. Die einzige Erklärung die ich mir vorstellen kann, ist, dass sich ein Linsenelemente verschoben haben müsste und das geschieht nicht einfach so.
    Wenn sich eine Blende verabschiedet oder eine Vergütung ablöst, na gut. Aber das sich Linsenelemente verschieben, ohne dass hinterher etwas klappert, ist doch eher unwahrscheinlich. Oder liege ich da etwa falsch?
    Dachte ich auch, aber klappern tut nichts. So genial Samyangs Rechnungen auch sind, so lasch sind vielleicht auch die Qualitätskontrollen um so einen Kampfpreis zu erziehlen.

    Ich werde jetzt mal abwarten, wie aufrichtig der Verkäufer agiert. Vielleicht war es am Ende auch alles ein bisschen viel Wind um garnichts.

    Aber das einige hier mir immernoch was von einer intakten Optik erzählen ist schon der Hammer, vor allem in diesem Forum!
    http://www.photozone.de/canon_eos_ff...8eosff?start=2

  5. #4
    Ist oft mit dabei Avatar von Tw463
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    Das mit "ein bisschen viel Wind um garnichts" ist vermutlich gar nicht so falsch. Möglicherweise solltest du einfach deine Worte ein bisschen weniger reißerisch wählen. Du schreibst von Betrug, Aufrichtigkeit, dass gewisse Dinge der Hammer seien und so weiter dabei ist es einfach so, dass ein Objektiv die größere Bildfeldwölbung hat, als du erwartet hättest.
    Bei defekten Objektiven ändert sich jedoch in der Regel nichts an der Bildfeldwölbung, die resultiert aus dem Objektivdesign und ist physikalisch gegeben.
    Sonnige Grüße aus der Schweiz
    Michael

  6. 2 Benutzer sagen "Danke", Tw463 :


  7. #5
    Fleissiger Poster
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    Zitat Zitat von Tw463 Beitrag anzeigen
    Bei defekten Objektiven ändert sich jedoch in der Regel nichts an der Bildfeldwölbung, die resultiert aus dem Objektivdesign und ist physikalisch gegeben.
    Angenommen es wäre so, dann ist die einzige Erklärung, dass es sich um verschiedene Revisionen bzw verschiedene Rechnungen handele, oder? Das hieße dann aber, dass das Objektiv schon beim Verkäufer -nicht wie angegeben- sehr scharf zeichnete, sondern eine Gurke war. Schärfe ist subjektiv, vielleicht hat er auch nur einen APS-C Sensor benutzt bei dem die schwächsten Stellen einfach nicht zu sehen waren.
    Von verschiedenen Rechnungen war mir bisher jedenfalls nichts bekannt.

  8. #6
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    Standard aps-c

    Zitat Zitat von schnier Beitrag anzeigen
    Angenommen es wäre so, dann ist die einzige Erklärung, dass es sich um verschiedene Revisionen bzw verschiedene Rechnungen handele, oder? Das hieße dann aber, dass das Objektiv schon beim Verkäufer -nicht wie angegeben- sehr scharf zeichnete, sondern eine Gurke war. Schärfe ist subjektiv, vielleicht hat er auch nur einen APS-C Sensor benutzt bei dem die schwächsten Stellen einfach nicht zu sehen waren.
    Von verschiedenen Rechnungen war mir bisher jedenfalls nichts bekannt.
    das erscheint mir sehr plausibel.

  9. #7
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    Zitat Zitat von Tw463 Beitrag anzeigen
    .... Die einzige Erklärung die ich mir vorstellen kann, ist, dass sich ein Linsenelemente verschoben haben müsste und das geschieht nicht einfach so.
    Wenn sich eine Blende verabschiedet oder eine Vergütung ablöst, na gut. Aber das sich Linsenelemente verschieben, ohne dass hinterher etwas klappert, ist doch eher unwahrscheinlich. Oder liege ich da etwa falsch? Mir ist so etwas jedenfalls noch nie untergekommen und ich habe doch schon einiges gesehen...
    Ich hab mein Samyang 14er schon mehrmals geöffnet, lass Dir sagen eine axiale Verschiebung ist bei Samyang durchaus drin :-)
    Bei meinem haben sich drei Schrauben gelöst (kein Sicherungslack gesehen), oder wurden einfach werkseitig nicht genug angezogen, so konnte sich das Vorderteil der Optik paar Milimeter axial verschieben.
    Die Samyang Optiken - zumindest das 14er - sind nicht so aufgebaut wie normale manuelle Objektive. Die Bausweise ist wesentlich simplifiziert, und so werden wohl die Preise möglich. Allein schon die Blendenübertragung vom Blendenring zur Irisblende ist abschreckend einfach, nichts mit Kugellagerungen wie man sie z.B. bei Canon FD kennt. Das äußert sich bei auffällig häufigen hängenden Blenden bei Samyang Optiken.

    Die Menge an Kunststoff die Samyang verbaut, kann zudem ein Problem werden. Wartungsfreundlichkeit ist was anderes. Auch habe ich bisher nur von in der Garantiezeit ausgetauschten Objektiven gehört, noch nie von einer Reparatur.

    schnier, die Optik ist so meiner Ansicht nach unbrauchbar, ich kenne das Problem wie gesagt.
    Bei den von Dir verlinkten Bildern sieht man recht schön was möglich ist, und auch meine Bilder im von Henry verlinkten Thread zeigen was bei Offenblende zu erwarten sein kann.
    Ich vermute die Qualitätskontrolle ist noch so ein Punkt bei dem Samyang massiv spart. Wie sonst sollte man die sehr häufig falsche Fokusskala erklären. Es gibt auch Optiken einfach ohne Skala (Überwachungs/Machine Vision Berreich), dann würde man sich so ein Debakel sparen.

    Die Diagonal-Diskussion finde ich hier befremdlich. Bei Deinem Bild ist circa die Hälfte der 43mm Bilddiagonalen unbrauchbar.
    Circa 22mm nutzbarer Bildkreis bei einem Kleinbildobjektiv bei Offenblende würde normal entweder als Effektlinse (siehe Petzval), oder Blende 2.8 als Renomierblende bezeichnet.
    ---------------------------------------------------------------------------
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    http://www.4photos.de

  10. 4 Benutzer sagen "Danke", Keinath :


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